Bundeswehr: Fast 300.000 Fragebögen zum Wehrdienst verschickt – 530 Freiwillige für 2026 rekrutiert

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Rund 96 Prozent der Männer haben geantwortet

Das Verteidigungsministerium zog rund fünf Monate nach dem Start des Versands von Fragebögen an junge Menschen, die bald 18 Jahre alt werden, eine positive Bilanz. Zum Stichtag 18. Juni 2026 seien rund 298.200 Anschreiben versendet worden, wobei rund 153.200 Anschreiben an männliche Personen und rund 145.000 Anschreiben an Personen anderen Geschlechts adressiert gewesen seien. Gefragt werden die jungen Menschen nach ihrer Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten.

Junge Männer müssen den Bogen verpflichtend ausfüllen, denn nach dem Grundgesetz ist eine Wehrpflicht nur für Männer möglich. Für junge Frauen ist dies freiwillig. Der Jahrgang 2008 umfasst knapp 700.000 junge Männer und Frauen. Der Dienst selbst ist nach dem Willen von Bundesregierung und der Mehrheit des Bundestags weiter freiwillig und nun mit zusätzlichen Anreizen versehen.

Autor Stephan Anpalagan hat seine Kriegsdienstverweigerung widerrufen, Aktivist Simon David Dressler hält Deutschland für nicht schützenswert. Im SPIEGEL-Spitzengespräch streiten sie über die Rückkehr der Wehrpflicht. Hier geht’s zum Video.

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