
In den USA wurden auch 2025 Tausende Bücher über Identität, Sexualität oder Rassismus aus Schulbibliotheken entfernt. Was steckt dahinter?
21. März 2026, 16:59 Uhr
Und plötzlich steht der Eindruck von Zensur in der Welt, Bücher sollen in den USA nicht mehr zugänglich sein – man möchte also wissen, was daran stimmt. Denn es ist nicht unbedingt etwas Neues, Zugang zu bestimmten Büchern einzuschränken, sie womöglich in bestimmten Kontexten zu verbieten – auch nicht in den USA. Schon seit den Neunzigern zählte die American Library Association (ALA) die Verbotsforderungen im Land und kam dabei regelmäßig auf Hunderte Fälle pro Jahr. Und nicht jeder Fall ist schwarz und weiß: Es gibt gute Argumente, weswegen das antisemitische Pamphlet Die Protokolle der Weisen von Zion, Adolf Hitlers Mein Kampf oder die Anleitung zur Bombenherstellung in The Anarchist Cookbook oder auch nur 50 Shades of Grey nicht für jedes Kind frei zugänglich in Schulbibliotheken stehen sollten. Das meistverbotene Buch zwischen 1990 und 1999 etwa war laut ALA die Horrorsammlung Scary Stories to Tell in the Dark von Alvin Schwartz.

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