Marie, Reisende:
»Hauptstadt Deutschlands, habe ich gedacht, toll. Und jetzt müssen wir schleppen und auf defekte Fahrstühle warten. Rolltreppen gibt es gar nicht, ja. Traurig.«
Am Berliner Hauptbahnhof wird am Donnerstag geschnauft, geflucht und geschleppt. Ein Großteil der Rolltreppen, 42 von 54 Stück, ist außer Betrieb.
Katja Hüske, Vorständin Personenbahnhöfe:
»Warum? Weil zwei Fahrtreppen hier im Bahnhof abrupt stehen geblieben sind und wir erst die Ursache dafür verstehen müssen, bevor wir alle Fahrtreppen der gleichen Baureihe wieder in Betrieb nehmen können.«
Am Sonntagmorgen soll zudem eine Rolltreppe im ersten Untergeschoss rückwärts gefahren sein, berichtet die Berliner Zeitung. Im darauffolgenden Gedränge soll eine Frau gestürzt sein.
Katja Hüske, Vorständin Personenbahnhöfe:
»Es liegt uns tatsächlich eine Anzeige vor, die wir aber im Moment untersuchen.«
Wie lange die Rolltreppen stillstehen, ist unklar. Die Bahn will sich bis Freitagabend ein Lagebild verschaffen und erst dann einen konkreten Zeitplan vorstellen.
Katja Hüske, Vorständin Personenbahnhöfe:
»Wir bedauern extrem die Unannehmlichkeiten für alle Reisende und haben deswegen hier im Bahnhof für Unterstützung gesorgt.«
Unterstützung, die nicht bei allen Reisenden anzukommen scheint. Da sich der Berliner Hauptbahnhof auf vier Stockwerke verteilt, ist der Frust groß.
Anna, Reisende:
»Ich bin schon aus der Puste. Der arme Mann hat mit zwei, drei Koffern gestruggelt, ich selber mit meinen. Also ja, wäre schon cool, wenn da irgendwie jemand wäre, der vielleicht helfen könnte oder dass man hier wenigstens eben auch noch an älteren Damen und Herren denkt.«
Ivaylo, Reisender:
»Also ich fahre nicht so oft mit der Bahn, aber gerade heute ist es für mich also wirklich absolutes Nonsense. Das kann nicht passieren.«

vor 3 Stunden
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