Italienischen Medien zufolge fand ein Obdachloser die Leiche und alarmierte die Einsatzkräfte. Zuvor hätten sie sich dem Opfer jedoch mehr als eine Stunde lang nicht nähern können, da ein Hund die Tote bewachte. Erst später hätten die zuständige Staatsanwältin Alessandra Falcone und Ermittler der Carabinieri die Spurensicherung aufnehmen können. Dabei stellten die Ermittler offenbar auch ein Messer in der Nähe der Leiche sicher.
Womöglich wurde die Leiche zerstückelt, um sie besser verstecken zu können, berichten italienische Medien. Ungeklärt ist bislang, ob Fundort und Tatort identisch sind. Hinter dem Gebäude befinde sich ein Zeltlager. Es handelt sich laut den italienischen Medienberichten um provisorische Unterkünfte für Obdachlose, die mit der Straßenbahn vom Bahnhof Santa Maria Novella in Florenz gekommen sind.
Das ehemalige Gelände der italienischen Forschungsbehörde CNR ist mittlerweile eine Grünanlage, die für Spaziergänge, Freizeitaktivitäten und einen Hundeauslauf beliebt ist. Anwohner berichten laut Ansa jedoch von einem ungewöhnlich schlechten Zustand des Parks.
Die Bürgermeisterin von Scandicci, Claudia Sereni, erklärte laut Ansa, sie habe in den Medien von der schrecklichen Tragödie erfahren und sei zutiefst erschüttert. Das Gelände werde aktuell umgestaltet – dort solle ein städtischer Biodiversitätspark entstehen.

vor 2 Stunden
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