Autobiografie von Gavin Newsom: Einer von euch

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Autobiografie von Gavin NewsomEiner von euch

27. Februar 2026, 11:41 Uhr

Lesezeit: 4 Min.

 Gavin Newsom (li.) begrüßt im Februar 2025 US-Präsident Donald Trump und dessen Frau Melania auf dem Flughafen von Los Angeles.
Ansage an den Gast von der Ostküste: Gavin Newsom (li.) begrüßt im Februar 2025 US-Präsident Donald Trump und dessen Frau Melania auf dem Flughafen von Los Angeles. (Foto: Mandel Nagan/AFP)

Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien, bringt sich in Position für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. In seiner Autobiografie bemüht er sich, wegzukommen vom Image des gelackten Politprofis mit gegeltem Haar.

Rezension von Reymer Klüver

Jetzt schreiben sie wieder. Spätestens seit Barack Obamas Präsidentschaftskandidatur ist das so üblich. Er veröffentlichte kurz vor den Kongresswahlen 2006 sein Memoir „The Audacity of Hope – Hoffnung wagen“. Zwei Jahre später war er Präsident. Für alle, die selbst die Hoffnung hegen, Präsident oder Präsidentin der Vereinigten Staaten werden zu können, gehört es seither zum guten Ton, ein Buch mit ähnlich inspirierendem Titel zu schreiben. Und zwar ziemlich genau zwei Jahre, bevor die Amerikaner wieder darüber entscheiden, wer ins Weiße Haus einziehen darf. Der Zweck der Übung liegt auf der Hand. Die Wählerinnen und Wähler sollen sich ein Bild von dem Bewerber machen können, den viele noch gar nicht so genau kennen. Oder besser: Die Kandidaten wollen ihr öffentliches Image möglichst rechtzeitig möglichst vorteilhaft modellieren.

:Ist dieser Mann die letzte Hoffnung Amerikas?

Die Demokraten wirken seit ihrer Wahlniederlage wie erschlagen, während Trump das Land zerlegt. Inzwischen zeigt wenigstens einer von ihnen Ansätze von Gegenwehr: Gavin Newsom.

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