August Wöginger: Sind wir doch so?

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ÖVP-Klubobmann August Wöginger steht in der Postenschacher-Affäre schon wieder vor Gericht. Unter reichlich ungewöhnlichen Umständen.

Aktualisiert am 11. Februar 2026, 16:41 Uhr

 August Wöginger am Mittwoch im Landesgericht in Linz
August Wöginger am Mittwoch im Landesgericht in Linz © Fotokerschi.at/​APA/​pa/​dpa

Ein Pulk aus Kameras und Mikrofonen wartete am Linzer Landesgericht auf August Wöginger an diesem Mittwochmorgen. Es war nicht der erste Auftritt des ÖVP-Klubobmanns in diesem altehrwürdigen Gebäude im Stadtzentrum. Am 7. Oktober 2025 war er schon einmal hier, musste sich erst den Journalisten und dann der Richterin stellen. Auch deshalb fasste er sich diesmal kurz. Er sage, was er schon damals gesagt habe, sagte Wöginger mit versteinerter Miene: Er vertraue auf die Unabhängigkeit der Justiz und rechne mit einem Freispruch. "Ich habe nichts Unrechtes getan." Dann zog er ab in Richtung Saal 61, wo um 9.30 Uhr die Richterin die Verhandlung eröffnete, dieselbe Richterin wie schon im vergangenen Herbst. Dass sie sich wiedersehen, war nicht geplant, alles schien schon erledigt. 

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