»Artemis«: Nasa plant Mondprogramm um

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In den vergangenen Wochen beherrschte die Verzögerung der Mission »Artemis 2« die Schlagzeilen, nun plant die Nasa die Folgemissionen des Mondprogramms anders: »Artemis 3« soll nun kein Mondlandeversuch werden, am ehrgeizigen Ziel einer Landung 2028 will die US-Weltraumbehörde dennoch festhalten. Das gab Nasa-Chef Jared Isaacman bekannt.

US-Präsident Donald Trump hatte die Mondlandung bis 2028 im Dezember vergangenen Jahres per Dekret festgelegt, wohl auch um das Mond-Wettrennen mit China zu gewinnen. Die Volksrepublik will ebenfalls Menschen auf den Mond bringen – vor 2030. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 auf dem Mond.

Das Aerospace Safety Advisory Panel der Weltraumbehörde hatte jedoch empfohlen, dass die Nasa ihre Ziele für »Artemis 3« überarbeitet »angesichts der anspruchsvollen Missionsziele«. Die Sicherheitskommission war 1968 nach einem Brand von »Apollo 1« gebildet worden, bei dem drei Astronauten gestorben waren.

Die Mission »Artemis 2« solle unterdessen wie geplant so bald wie möglich starten. Mit dieser Mission sollen erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen bei der etwa zehntägigen Mission um den Mond herum fliegen.

Technische Probleme an dem neuen Schwerlastraketensystem der Nasa verzögern die Mission, ein neues mögliches Startdatum gibt es noch nicht.

Zuletzt war der Start von »Artemis 2« wegen eines Problems mit dem Helium in der Rakete verschoben worden. Warum das Gas so wichtig ist und wie gefährlich solche Fehler werden können, lesen Sie hier: »Als würde die Kraft fehlen, die Zahnpasta aus der Tube zu drücken« 

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