31 Mannschaften aus den Ligen drei bis fünf haben beim Norddeutschen Fußballverband fristgerecht ihre Lizenz für die Regionalliga Nord beantragt.

31 Teams haben eine Lizenz für die Regionalliga Nord beantragt. IMAGO/Lobeca
Am 31. März endete die Frist, um die Meldeunterlagen für die kommende Saison in der Regionalliga Nord der Herren einzureichen. Wie in jedem Jahr haben sich zahlreiche Vereine aus der Regionalliga Nord, der 3. Liga sowie den vier Oberligen der norddeutschen Landesverbände (Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein) für einen der 18 Startplätze in der kommenden Spielzeit 2025/26 beworben.
Wie der Norddeutsche Fußball-Verband mitteilte, haben 31 Klubs fristgerecht eine Zulassung für die Regionalliga Nord beantragt und ihre Unterlagen zur Prüfung eingereicht.
Niedersachsen (17 Vereine)
Ein regelrechter Ansturm kommt aus dem größten Landesverband, der in der Nord-Staffel vertreten ist. So haben insgesamt 17 Vereine aus Niedersachsen ihre Unterlagen eingereicht. Aus der 3. Liga betrifft das wenig überraschend die stark abstiegsbedrohte Profi-Reserve von Hannover 96, aber auch den in diesem Jahr bislang formstarken VfL Osnabrück.
Aus der aktuellen Nord-Staffel haben mit Kickers Emden, SSV Jeddeloh II, SV Drochtersen/Assel, SV Meppen, TSV Havelse, Blau-Weiß Lohne, VfB Oldenburg alle niedersächsischen Regionalligisten die Lizenz beantragt. Aus der Oberliga Niedersachsen, in der der Meister bekanntlich direkt aufsteigt und der Tabellenzweite in der Relegation gegen einen Regionalligisten spielt, herrschte derweil ein Massenandrang. So hat beinahe die halbe Liga den Regionalliga-Antrag gestellt. Folgende Klubs haben die Unterlagen eingereicht:
VfV Borussia 06 Hildesheim, BSV Schwarz-Weiß Rehden, FSV Schöningen, Hannoverscher SC, Heeslinger SC, SC Spelle-Venhaus, Atlas Delmenhorst, TuS Bersenbrück
Hamburg (vier Vereine)
Schon seit längerem bekannt war, dass Teutonia Ottensen sich aus dem Spielbetrieb der Regionalliga Nord zurückziehen wird. Die anderen Hamburger Regionalligisten Eintracht Norderstedt, FC St. Pauli U 23, Hamburger SV II haben zumindest ihre bürokratischen Hausaufgaben für ein weiteres Regionalliga-Jahr erledigt. Aus der Oberliga Hamburg will nur der amtierende Meister Altona 93, der im Vorjahr in den Playoffs scheiterte, hoch.
Bremen (drei Vereine)
Auch in Bremen hat nur ein Oberligist Interesse am Aufstieg: der SV Hemelingen. Der Bremer SV und SV Werder Bremen II (beide Regionalliga) haben sich ebenfalls beworben.
Schleswig-Holstein (sieben Vereine)
In Schleswig-Holstein haben neben dem 1. FC Phönix Lübeck, dem SC Weiche Flensburg 08, dem SV Todesfelde, Holstein Kiel II und dem VfB Lübeck (alle Regionalliga) auch der Heider SV und der SV Eichede (beide Oberliga Schleswig-Holstein) die Unterlagen eingereicht.
Im nächsten Schritt werden die bereitgestellten Dokumente gesichtet und geprüft, bevor Anfang Mai die NFV-Kommission "Prävention & Sicherheit/Zulassung" über die Erteilung der Zulassungen entscheidet.
luk, dw