Die nativ ins Betriebssystem eingebackenen Jugendschutzeinstellungen als Ergänzung zur Family-Link-App sind im Dezember 2025 mit Android 16 QPR2 an den Start gegangen und waren nur auf Pixel-Geräten verfügbar. Das ändert sich laut Google nun mit der neuen Android-Iteration.
Für alle Android-17-Geräte
Wie Google in der Ankündigung schreibt, sollen die integrierten Kindersicherungsfunktionen auf allen Android-Smartphones verfügbar sein, die das Update auf Android 17 erhalten. Eltern können damit künftig einige Family-Link-Einstellungen auf den Geräten ihrer Kinder vornehmen, sobald die neue Android-Version darauf installiert ist. Die Funktionen sind durch eine PIN geschützt, sodass Kinder keinen Zugriff auf diesen Bereich ihrer Geräte erhalten.
Nicht mehr Pixel-exklusiv: Die Jugendschutzeinstellungen unter Android 17.
(Bild: Andreas Floemer / heise medien)
Die Jugendschutzeinstellungen umfassen etwa Optionen zum Festlegen der Tages- und App-Limits (Bildschirmzeit). Ebenso lässt sich damit die Ruhezeit einstellen, in der das Smartphone gesperrt ist, etwa zur Schlafenszeit. Schließlich können Eltern Filter für Webseiten einstellen, um nicht jugendfreie Inhalte in der Suche und im Chrome-Browser zu blockieren. Über einen Play-Store-Filter lässt sich festlegen, welche maximale Altersfreigabe für App-Downloads erlaubt ist. Die Funktion ist bei Android 17 in den Systemeinstellungen unter Jugendschutzeinstellungen zu finden.
Family-Link-App kann mehr
Der Funktionsumfang der systeminternen Jugendschutzeinstellungen ist damit nicht so weitreichend wie Googles Family-Link-App. Jedoch dürfte die neue Option, etwa für Babysitter oder Verwandte, die auf die Kinder aufpassen, einfacher erreich- und steuerbar sein als Family Link, das erst auf einem elterlichen Gerät aufgesetzt werden muss.
Die Family-Link-App dient weiterhin auf elterlichen Smartphones für erweiterte Funktionen wie die Festlegung von Schulzeiten, Genehmigungen für App-Käufe, Standortbenachrichtigungen und mehr. Zudem können über Family Link mehrere Kinder und Geräte verwaltet werden.
Bis Android 17 auf Geräten der Hardwarepartner wie Samsung, Xiaomi, Motorola, OnePlus, Oppo und weiteren wie Nothing, Honor und Vivo landet, dürfte es noch etwas dauern. Als Nächstes wird wohl Samsung erste Modelle mit One UI 9 ausliefern. Der Hersteller könnte im Juli seine neuen Foldables mit One UI 9 ab Werk vorstellen. So verhielt es sich auch im vergangenen Jahr mit Android 16 und One UI 8.
(afl)









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