So wird dem 69-jährigen Michail Wolkow die Finanzierung einer »extremistischen« Organisation vorgeworfen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Sicherheitsorgane berichtet.
Der Sohn, Leonid Wolkow, bestätigte bei Telegram die Durchsuchung seines Elternhauses. Eine Festnahme dementierte er aber. »Es wurde Technik bei ihnen beschlagnahmt, und sie werden zu weiteren Ermittlungshandlungen gebracht«, sagte er. Nach mehreren Stunden Vernehmung durch den russischen Inlandsgeheimdienst FSB sei der Vater wieder freigelassen worden, berichtete Wolkow junior dem Internet-TV-Kanal »Golos«.
Michail Wolkow ist Mathematiker und war Professor an der Universität in der Millionenstadt Jekaterinburg am Uralgebirge. Er sei im Februar seinetwegen entlassen worden, teilte sein Sohn mit, der den Behörden »Sippenhaft« vorwarf. Aus der Sicht Putins habe sein Vater zwei Verbrechen begangen: Das erste bestehe darin, dass er sein Vater sei. Das zweite, dass er ein ehrlicher Mensch sei, sagte Wolkow.