Air China eröffnet erste internationale Strecke mit der C919

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Von Peking in die Mongolei: Das chinesische Passagiermaschine Comac C919 hat am Mittwoch ihren ersten internationalen Flug absolviert. Die C919 ist das erste ausshließlich in China entwickelte Verkehrsflugzeug.

Die Maschine startete gegen 15:17 Uhr Ortszeit in der Hauptstadt Peking und flog nach Ulan-Bator. Nach knapp zweistündiger Flugzeit „landete sie sicher in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei“, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte. Die von der Fluggesellschaft Air China betriebene Maschine wird die Strecke künftig jeden Tag fliegen.

Die C919 ist das erste Verkehrsflugzeug, das vollständig in China entwickelt worden ist und dort seit 2015 von dem Konsortium Commercial Aircraft Corporation of China (Comac) gebaut wird. Allerdings ist Comac auf Komponenten aus dem Ausland angewiesen. Ein nicht unerheblicher Anteil der wichtigen Komponenten wird importiert. Die Triebwerke etwa stammen von CFM, einem Gemeinschaftsunternehmen von General Electric und Safran Aircraft Engines, das seine Turbinen auch für Flugzeuge von Airbus und Boeing anbietet.

Das Schmalrumpfflugzeug ist 38,6 Meter lang und hat eine Spannweite von 35,4 Metern. Die Kapazität beträgt 156 bis 168 Passagiere. Comac will die Mittelstreckenmaschine gegen den A320 von Airbus und die Boeing 737 positionieren.

Vorgestellt wurde das Flugzeug 2025 nach acht Jahren Entwicklungszeit. Den Erstflug absolvierte die C919 im Mai 2017 und fliegt seit 2023 regulär in China. Mit der Verbindung nach Ulan Bator ist sie jetzt erstmals auch international im Einsatz. Bisher gibt es noch keine Zulassung von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (European Union Aviation Safety Agency, EASA) und ihrem amerikanischen Pendant, der Federal Aviation Administration (FAA).

(wpl)

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