AfD-Parteitag: AfD-Parteitag: Streit trotz Umfragehoch

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Die AfD bereitet sich in Erfurt auf eine mögliche Regierung vor, ist aber bei wichtigen Themen uneins. Und: Die USA feiern 250 Jahre Unabhängigkeit. Bleibt die Party aus?

Aus der Serie: Was jetzt? 4. Juli 2026, 6:04 Uhr

Die AfD startet am Samstag mit ihrem Bundesparteitag in Erfurt. Die Partei ist aktuell im Höhenflug: in den bundesweiten Umfragen ist sie die stärkste Kraft und auf Landesebene könnte sie demnächst sogar eine Regierung anführen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im Herbst stehen die Chancen dafür nicht schlecht. Trotz dieser für die Partei rosigen Aussichten ringt die AfD intern mit sich selbst. Besonders die Fragen, wer laut der Partei als deutsch zählt, wie sie es mit der Wehrpflicht hält und wie nah sie zu Russland stehen will, sind Konfliktpunkte. Auf dem Parteitag sind inhaltliche Debatten jedoch nicht geplant, nach außen will man Stärke zeigen. Ob das klappt und welche Rolle der thüringische Höcke-Flügel bei dem Parteitag in Thüringen spielen wird, weiß Mariam Lau. Sie ist Politikredakteurin der ZEIT.

Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) feiern am 4. Juli 250 Jahre Unabhängigkeit. Das große Jubiläum scheint in diesem Jahr jedoch eher zum Flop zu werden. Etwa bei den Feierlichkeiten des US-Präsidenten Donald Trump, bei denen die Menschenmassen bisher ausbleiben. Johanna Roth, ehemalige US-Korrespondentin der ZEIT, hat einen Verdacht, wieso keine Feierstimmung aufkommt. Die Lücke zwischen dem Ideal der freiheitsliebenden Demokratie und der Wirklichkeit ist laut ihr schon immer ein Problem der USA gewesen. Im Podcast berichtet sie, wie sich das durch die Geschichte der USA zieht und wieso Donald Trump das Jubiläum auf sich zuschneidet.

Und sonst so? Die Deutschen Fußballfans bringen Ranch aus den USA mit.

Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

Redaktion: Hannah Grünewald

Mitarbeit: Benjamin Probst und Mathias Peer

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