Ein Jahr nach seinem Aufruf zur Auflösung der PKK hat sich deren Gründer Öcalan aus dem Gefängnis gemeldet. Man wolle "die Ära einer gewaltbasierten Politik" beenden.
27. Februar 2026, 13:51 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AFP, yer
Abdullah Öcalan, Gründer der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), hat aus dem Gefängnis heraus seinen Willen zu einer "neuen politischen Ära" bekundet. "Wir wollen die Ära einer gewaltbasierten Politik beenden und einen Prozess eröffnen, der auf einer demokratischen Gesellschaft und der Herrschaft des Rechts beruht", schrieb er. Die Tür öffne sich "für eine neue politische Ära und Strategie".
Auf den Tag genau vor einem Jahr hatte Öcalan seine Anhänger zum Ende des bewaffneten Kampfs gegen die Türkei und zur Auflösung der PKK aufgerufen. Wenig später verkündete die PKK eine Waffenruhe, im Mai gab die Partei dann ihre Auflösung bekannt. Auf türkischer Seite wird indes noch an einem rechtlichen Rahmen gearbeitet, um die Schritte für den Friedensprozess auszugestalten.
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