22. Buchmesse Thessaloniki: Wie große Literatur in kleinen Ländern entsteht

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22. Buchmesse Thessaloniki :

Wie große Literatur in kleinen Ländern entsteht

15.05.2026, 12:02Lesezeit: 5 Min.

Mit Valentin Groebners „Retroland“-Stoff konnte man in Griechenland punkten.

In Thessaloniki werden die literarischen Chancen kleiner Staaten in einer großen Welt diskutiert. Der Ehrengast Bulgarien und das „spanische Phänomen“ sind Vorbilder. Auch deutsche Literaten sind anwesend.

Optimales Reisewetter sind der zugezogene Himmel und der Dauerregen von Thessaloniki nicht. Touristen bekommt man folglich kaum zu Gesicht. Dass es sich rund um das Messegelände trotzdem füllt, hat die sympathische Küstenstadt ihrer Internationalen Buchmesse zu verdanken, die im Mai zum zweiundzwanzigsten Mal stattfindet. Mehr als 300 griechische Verlage präsentieren ihre Bücher, ein neuer Rekord. Im letzten Jahr kamen rund 50.000 Besucher – mit Blick auf die prall gefüllten Hallen dürfte auch dieser Rekord gebrochen werden. Die Stimmung ist gut, man versteht trotz des Wetters ansatzweise, wieso der erfolglose Ministerpräsidentenkandidat Manuel Hagel mitten im baden-württembergischen Wahlkampf nach Griechenland reiste, um das Land als Archetyp erfolgreicher Reformen zu präsentieren.

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