Witwe über den Tod von Xatar: »Das ist ein Schlag ins Gesicht. Man wird zu Pulver«

vor 1 Tag 2

»Ich habe in diesem Moment alles verloren, was ich selber bin. Das ist ein Schlag ins Gesicht. Man wird zu Pulver.« So beschreibt Farvah Hajabi den Augenblick, als sie erfuhr, dass ihr Mann, der Hip-Hop-Star Xatar, gestorben war.

Das war im Mai 2025, da erlitt Giwar Hajabis, wie der Rapper kurdischer Herkunft bürgerlich hieß, einen Herzstillstand. Er wurde 43 Jahre alt.

»Ich habe in diesem Moment alles verloren, was ich selber bin«, so Farvah Hajabi. »Ich glaube, wenn das so überraschend und unerwartet ist, dann wartet man jede Sekunde, teilweise bis heute darauf, dass man doch endlich wach wird.«

Im Talk erzählt Farvah Hajabi auch vom Feingeist hinter der Gangsterfassade - allerdings ohne Dinge zu beschönigen. Mehrmals macht sie darauf aufmerksam, wie sehr die teilweise kriminelle Karriere ihres Mannes sie beunruhigte. Zuhause aber war er demnach ein anderer. Der Giwar, den sie kannte, »hatte nichs mit Kriminalität und schwerer Körperverletzung zu tun.« Er hätte eine, wie sie es formuliert, »unfassbare Aura« gehabt. Allerdings sei ihr immer klar gewesen, wie riskant sein Leben gewesen sei. Sie erinnert sich so: »Es war schwer. Weíl ich das Ende gesehen hab.«

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