Pergamonmuseum Berlin: Teilweise Wiedereröffnung im Juni 2027 geplant

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Das Pergamonmuseum gehört zu den bedeutendsten Museen der Welt. Seit Herbst 2023 ist es wegen einer umfassenden Sanierung komplett geschlossen. Saniert wird in zwei großen Abschnitten. Der erste Teil soll nun nächstes Jahr wieder öffnen. Ein Datum hatte die Stiftung bisher nicht genannt, sondern von Frühjahr gesprochen – intern war zuletzt der 13. April 2027 angestrebt worden. »Das Warten hat ein Ende«, freut sich Stiftungspräsidentin Marion Ackermann nun.

Bis das Museum wieder vollständig zugänglich ist, wird allerdings noch Zeit vergehen. Der Südflügel bleibt noch mehr als ein Jahrzehnt geschlossen. Dort ist etwa das Ischtar-Tor mit der babylonischen Prozessionsstraße untergebracht. Vollständig öffnen soll das Museum dann 2037.

Für die Wiedereröffnung des ersten Abschnitts würden in den kommenden Monaten die Räume der Antikensammlung, des Museums für Islamische Kunst und des Vorderasiatischen Museums weiter eingerichtet, teilte die Stiftung mit. Auch die Kassenbereiche und Garderoben würden vorbereitet.

Das 1930 errichtete Pergamonmuseum wird seit 13 Jahren saniert. 2013 wurde es abschnittsweise, 2023 dann komplett geschlossen. Der Pergamonaltar aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus war 2014 zuletzt zu sehen.

Die Gesamtkosten für das Restaurierungsprojekt werden auf etwa 1,5 Milliarden Euro geschätzt. Die baulichen Maßnahmen sind die erste Grundsanierung seit dem Zweiten Weltkrieg. Sie sollen das Pergamonmuseum für künftige Generationen bewahren und heutigen Besucherbedürfnissen anpassen.

Lesen Sie hier  eine Rekonstruktion, warum die Bauzeit sich immer wieder verlängert hat und die Kosten der Sanierung explodiert sind.

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