Wechseljahre: Wie Frauen gut durch Schlafstörungen und Stimmungstiefs kommen

vor 11 Stunden 1

Jahrzehntelang ist das Wechselspiel der Hormone Östrogen und Progesteron im weiblichen Körper perfekt aufeinander abgestimmt. Und dann, etwa in der Mitte des Lebens, macht der Frauenkörper ein richtiges Hormon-Chaos durch: die Wechseljahre. Rund neun Millionen Frauen befinden sich aktuell in Deutschland in dieser Lebensphase. Nicht nur Prominente wie Michelle Obama oder Gwyneth Paltrow sprechen offen über ihre Beschwerden, auch auf Social Media wird leidenschaftlich über Symptome wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Hitzeanfälle diskutiert. Allerdings kursieren dort auch viele falsche Ratschläge, warnt Katrin Schaudig.

Katrin Schaudig, Gynäkologin und Präsidentin der Deutschen Menopause-Gesellschaft

Katrin Schaudig, Gynäkologin und Präsidentin der Deutschen Menopause-Gesellschaft

Foto: Maria Feck / DER SPIEGEL

Sie ist Frauenärztin und Präsidentin der Deutschen Menopause Gesellschaft. In ihrer Praxis »Hormone Hamburg« begleitet sie Frauen durch diese Zeit. Sie sagt: Gerade beim Thema Hormontherapie sind viele Patientinnen verunsichert. »Da ist eine Polarisierung am Start, die finde ich ganz negativ«, beobachtet Schaudig. Wichtig sei, die Frauen, die leiden, ernst zu nehmen und ihnen zu helfen.

Was passiert also während der Wechseljahre in unserem Körper? Wann ist es sinnvoll, Hormone einzunehmen? Und wie können wir Beschwerden vorbeugen? Darüber spricht Katrin Schaudig im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

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