Die iranische Mitteilung verwies darauf, dass der ukrainische Präsident Volodymyr Selenskyj den Angriff ausdrücklich eingeräumt habe. Es handele sich um einen Akt der Aggression, der die Flammen des Krieges weiter anfachen und verbreiten könnte sowie um einen Verstoß gegen das Völkerrecht, hieß es in der Mitteilung.
Selenskyj hatte am Vormittag tatsächlich verkündet, dass weitreichende Drohnen Schiffe im Kaspischen Meer getroffen hätten. Auf Facebook teilte er mit, darunter seien Schiffe gewesen, die militärische Güter geladen und Bezug zum Iran gehabt hätten. Weitere Details nannte er nicht.
Der ukrainische Sicherheitsdienst teilte unterdessen auf Telegram mit, dass die Ukraine mit Drohnen die Ölplattform Filanowski des russischen Konzerns Lukoil im Kaspischen Meer angegriffen habe. Auch Frachtschiffe seien attackiert worden. Den Aussagen zufolge sollen die Schiffe mit internationalen Sanktionen belegt und an Militärtransporten zwischen Russland und Iran beteiligt gewesen sein.
In seiner abendlichen Videoansprache verwies Präsident Selenskyj auf verstärkte Zusammenarbeit Moskaus und Teherans im militärischen Bereich. So versorge Russland das iranische Militär »intensiv« mit Satellitenaufnahmen von der Golfregion. »Dabei besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen den russischen Aufnahmen der Einrichtungen und den Angriffen der iranischen Streitkräfte – sowohl im Vorfeld der Angriffe als auch nach den iranischen Angriffen zur Einschätzung des verursachten Schadens«, sagte Selenskyj.

vor 2 Stunden
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