Von Miliz entführt: In Bagdad verschleppte US-Journalistin Shelly Kittleson frei

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In Bagdad verschleppte US-Journalistin Shelly Kittleson frei

08.04.2026, 13:21Lesezeit: 1 Min.

Shelly Kittleson auf einem Foto ihres Instagram-Accounts.

Ende März wurde die amerikanische Journalistin Shelly Kittleson in Bagdad von einer proiranischen Miliz entführt. Nun ist sie, wie US-Außenminister Marco Rubio bekannt gab, wieder frei.

Die im Irak verschleppte Journalistin Shelly Kittleson ist nach Angaben des US-Außenministers Marco Rubio wieder frei. „Wir sind erleichtert, dass diese US‑Bürgerin jetzt frei ist, und arbeiten daran, ihre sichere Ausreise aus dem Irak zu unterstützen“, erklärte Rubio. Zuvor hatten die Entführer der Journalistin, die proiranische Miliz Kataib Hisbollah, ihre Freilassung angekündigt.

Die Miliz hatte zuvor mitgeteilt, sie habe „in Anbetracht der Haltung des scheidenden Ministerpräsidenten entschieden, die Angeklagte Shelly Kittleson freizulassen.“ Bedingung dafür sei, dass sie den Irak sofort verlasse. Kittleson war am 31. März in der irakischen Hauptstadt Bagdad verschleppt worden. Sie ist nach Angaben der Stiftung International Women’s Media eine „seriöse Journalistin“ mit Erfahrung im Nahen Osten, die in Rom lebt. Beiträge von ihr erschienen beim BBC World Service, bei „Politico“, „Foreign Policy“ und der Nachrichtenseite „AI-Monitor“.

Die US-Regierung hatte US-Bürger zuletzt vor wachsenden Risiken im Irak gewarnt, wo der Iran Einfluss auf mehrere bewaffnete schiitische Gruppen hat. Der Irak hatte erklärt, dass er nicht in den Krieg der USA und Israels gegen den Iran hineingezogen werden wolle. Am Mittwoch stimmten Washington und Teheran kurz vor Ablauf des US-Ultimatums an Iran einer zweiwöchigen Feuerpause zu. US-Präsident Donald Trump verkündete die „beidseitige Waffenruhe“ auf seinem Onlinedienst Truth Social. Iran erklärte sich im Gegenzug bereit, die Straße von Hormus für vorerst zwei Wochen wieder zu öffnen. Die Feuerpause gilt dem Vermittler Pakistan zufolge im gesamten Nahen Osten, die israelische Regierung teilte mit, für den Libanon gelte der Waffenstillstand nicht.

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