USMCA-Abkommen: USA lehnen Verlängerung von Handelsabkommen mit Mexiko und Kanada ab

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Wegen Fachkräftemangel und Handelsdefiziten will die US-Regierung einen Freihandelspakt mit Mexiko und Kanada nicht verlängern. Die USA zeigen sich aber gesprächsbereit.

Quelle: DIE ZEIT, Reuters, AFP, 1. Juli 2026, 22:48 Uhr

Die US-Regierung hat ​eine Verlängerung des Freihandelsabkommens USMCA mit Mexiko und Kanada in seiner gegenwärtigen Form abgelehnt. Damit beginne eine zehnjährige Frist bis zum Auslaufen des Vertrags, teilte der US-Handelsbeauftragte Jamieson ​Greer mit. Die USA streben Änderungen an, ​um nach eigenen Angaben Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie zurückzuholen ⁠und Handelsdefizite abzubauen. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sprach laut der Nachrichtenagentur AFP auch von Spannungen bei Bereichen wie Milchprodukte und Mais.

Auch Mexikos Handelsminister Marcelo Ebrard sprach von einer festgefahrenen Situation, doch er zeigte sich zuversichtlich für Kompromisse. »Ich sehe keine Differenzen, die so groß wären, dass wir sie nicht beilegen könnten«, sagte Ebrard bei einer Pressekonferenz.

Eine Verlängerung um 16 Jahre sei jederzeit möglich, falls sich die drei Länder auf Anpassungen einigen, hieß es von US-Seite. Für die Woche ab dem 20. Juli seien weitere Verhandlungen mit Mexiko geplant.

Das Handelsabkommen USMCA (United States-Mexico-Canada Agreement) war 2020 während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump in Kraft getreten. Am 1. Juli lief eine Frist für eine mögliche Verlängerung des Abkommens ab.

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