KNDS: Panzerbauer will mit Börsengang auf höheren Kurs warten

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Rüstungsaktien haben an Wert verloren. Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS zieht daraus nun Konsequenzen und schiebt seinen Börsengang auf die lange Bank. Die Aktionäre hätten das ‌Unternehmen informiert, sie wollten die Börsenpläne erst wieder aufnehmen, wenn sich das Marktumfeld für Rüstungsaktien in Europa verbessere, teilte KNDS am Mittwochabend mit.

KNDS hatte ​eigentlich noch vor der Sommerpause an die Börsen in Paris ⁠und ⁠Frankfurt gehen wollen. Die Vorbereitungen seien praktisch abgeschlossen, in den Gesprächen mit Investoren habe sich gezeigt, dass ‌diese auch an die langfristige ​Strategie von ‌KNDS glaubten, erklärte der Konzern.

Die Branche war an der Börse allerdings unter Druck geraten: Der größte Rivale Rheinmetall hatte in den ‌vergangenen Tagen massiv an Wert verloren. Die »Financial Times« hatte am Dienstagabend berichtet, dass wichtige Investoren ‌gegenüber KNDS erklärt hätten, ​die Bewertung des Unternehmens liege beim Börsengang nur ‌bei ​rund zwölf Milliarden Euro. Banker hatten zuvor 15 Milliarden Euro für ​realistisch gehalten.

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