USA: US-Pressesprecherin Karoline Leavitt verlässt Weißes Haus

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Karoline Leavitt brachte erst im Mai ihr zweites Kind zur Welt. Nun verlässt sie ihren Posten als Pressesprecherin des Weißen Hauses.

Quelle: DIE ZEIT, dpa, Aktualisiert am 12. August 2026, 22:54 Uhr

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 Karoline Leavitt ist die jüngste Pressesprecherin in der Geschichte des Weißen Hauses.
Karoline Leavitt ist die jüngste Pressesprecherin in der Geschichte des Weißen Hauses. © Sipa USA via Reuters Connect

Karoline Leavitt, die Pressesprecherin der US-Regierung, wird das Weiße Haus zum Ende des Monats verlassen. Das kündigte US-Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform an. Leavitt habe sich zu dem Schritt entschieden, um mehr Zeit mit ihren Kindern und ihrer Familie zu verbringen, schrieb Trump. Wer auf sie folgt, gab Trump zunächst nicht bekannt.

Er könne ihre Entscheidung voll und ganz verstehen und respektiere sie, schrieb der US-Präsident. Leavitt werde nun zu einer seiner »wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme« innerhalb der republikanischen Partei. Trump lobte die 28-Jährige als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses.

Leavitt hatte erst im Mai ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Mit ihrem Ehemann Nicholas Riccio hat sie bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter im Mai kehrte sie zunächst wieder als Pressesprecherin zurück.

Mehr Zeit für die Familie

Mutter zu sein und ein neues Baby zu bekommen, während sie einen der anspruchsvollsten Jobs der Welt ausübe, sei die herausforderndste Zeit ihres Lebens gewesen, schrieb Leavitt auf X. Sie habe nach ihrer Rückkehr ins Weiße Haus gespürt, dass sie nicht die beste Mutter sein kann, die ihre Kinder verdienen.

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Sie sei Trump dankbar, schrieb sie weiter. Mit großem Stolz habe sie über die »vielen historischen Errungenschaften dieser Regierung gesprochen« und es habe ihr Freude bereitet, »die liberalen Medien zur Rechenschaft zu ziehen«.

Leavitt gilt als schlagfertig. Sie attackierte regelmäßig Medienvertreter und warf Redaktionen und Journalisten vor, Falschnachrichten über den US-Präsidenten zu verbreiten. Dabei kritisiert sie vor allem die sogenannten Mainstream-Medien. Immer wieder blieb es dabei nicht nur bei Kritik, sondern kam zu Beleidigungen gegenüber Journalisten. Die gläubige Christin arbeitete schon zur ersten Amtszeit von Trump im Weißen Haus und kehrte nach seinem Wahlsieg mit ihm zurück.

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