US-Medien berichten über hitziges Telefonat zwischen Trump und Netanyahu

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Eine der Quellen habe »Axios« gesagt, Netanyahu sei nach dem Gespräch am Dienstag »völlig außer sich« gewesen. In Israel gibt es Zweifel, ob sich Iran an ein Abkommen zur Beendigung seines Atomprogramms und zum Verzicht auf Angriffe auf Staaten der Region halten würde. Netanyahu habe diese Bedenken gegenüber Trump in dem Telefonat bekräftigt, berichtet das »Wall Street Journal« unter Berufung auf Informanten.

Unpopulären Konflikt beenden

Trump habe sich davon unbeeindruckt gezeigt und Netanyahu erklärt, er werde weiterhin ein Abkommen anstreben, das Iran am Erwerb von Atomwaffen hindere. Trump soll hinzugefügt haben, Iran müsse mit neuen Angriffen rechnen, sollte das Land in den Gesprächen nicht mehr Flexibilität zeigen.

Laut »Wall Street Journal« zeigt der Streit die unterschiedlichen Interessen der beiden Verbündeten im Hinblick auf ein mögliches Kriegsende. Trump wolle einen wirtschaftlich kostspieligen und innenpolitisch unpopulären Konflikt beenden. Israel hingegen hofft, die Bombardierungen fortsetzen zu können und dem Regime in Teheran, das es als existenzielle Bedrohung ansieht, größeren Schaden zuzufügen.

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