Weltweit können 2,4 Millionen Geflüchtete nach UN-Angaben nicht ausreichend versorgt werden oder sind in unsicheren Ländern. Zugleich können sie demnach nicht heimkehren.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, ale 16. Juni 2026, 15:16 Uhr
Millionen Flüchtlinge sind weltweit nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR nicht sicher in ihren jeweiligen Zielländern. Wie die UN-Organisation mitteilte, geht sie für kommendes Jahr von 2,4 Millionen Menschen aus, die in ihren Zufluchtsländern entweder nicht ausreichend sicher sind oder nicht gut genug versorgt werden können – jedoch auch nicht in ihre Herkunftsländer zurückkehren könnten.
Zu den Gründen dafür gehört nach Angaben der Organisation, dass viele Länder die Umsiedlung oder Aufnahme bedürftiger Flüchtlinge stark reduziert oder ausgesetzt hätten, darunter auch Deutschland. Das geschehe etwa unter dem Argument, dass die Versorgung bereits aufgenommener Flüchtlinge zunächst gesichert werden müsse.
Das UNHCR fordert vor allem die Umsiedlung von Menschen, die medizinische Bedürfnisse haben, welche in ihren jeweiligen Zufluchtsländern nicht erfüllt werden könnte, sowie Frauen, die zu Sexarbeit gezwungen worden sind und deshalb in ihrer Familie und Gesellschaft geächtet werden.
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