Ungarn: Orbán ruft zu Widerstand auf

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Nach der Razzia in den Büros der Fidesz-Partei des früheren Ministerpräsidenten Viktor Orbán hat dieser zum Widerstand aufgerufen. Er warf der neuen Regierung von Péter Magyar am Mittwoch Tyrannei vor und kündigte an, dass seine Partei alle friedlichen Mittel einsetzen werde, um dagegen anzukämpfen. Bereits am Dienstagabend hatte Orbán erklärt, Ungarn sei kein demokratisches Land mehr. Orbán meldete sich erstmals seit seiner Wahlniederlage im April politisch zu Wort. Kurz zuvor hatte die nationalkonservative Fidesz mitgeteilt, die Staatsanwaltschaft habe Büros mit ihren Internetservern durchsucht. Die ‌Behörde erklärte in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Reuters, die ‌Aktion stehe im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen mutmaßlicher Veruntreuung beim nationalen Kulturfonds während Orbáns Regierungszeit.

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