Ukrainekarte aktuell: Ukrainische Kräfte stoßen bei Orichiw vor

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In der Region Saporischschja sind ukrainische Kräfte nordwestlich von Orichiw vorgedrungen. In der Region Charkiw intensiviert Russland seine Angriffe auf Kupjansk.

Aktualisiert am 4. Mai 2026, 9:48 Uhr

Umkämpft Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit Kriegsbeginn vor KriegsbeginnZurückerobert Vortag seit Kriegsbeginn Zusätzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project

In der Region Saporischschja sind ukrainische Streitkräfte nordwestlich der Stadt Orichiw vorgerückt. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Demzufolge zeigen geolokalisierte Aufnahmen, wie ukrainische Kräfte südlich der Siedlung Lukjaniwska vordrangen. Auch russische Militärblogger berichteten von dem Vorstoß; nach deren Angaben halten russische Truppen wahrscheinlich keine Stellungen mehr in mehreren Siedlungen, die ebenfalls nordwestlich von Orichiw liegen, und widersprechen dabei offiziellen russischen Behauptungen.

Umkämpft Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit Kriegsbeginn vor KriegsbeginnZurückerobert Vortag seit Kriegsbeginn Zusätzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project

Zugleich hat Russland seine Angriffe um die Stadt Kupjansk in der Region Charkiw intensiviert. Ein ukrainischer Militärsprecher teilte mit, russische Streitkräfte würden die günstigen Wetterbedingungen nutzen, um ihre Angriffe nördlich und östlich der Stadt zu verstärken.

Ukrainische Kräfte griffen zudem erneut die russische Militär- und Energieinfrastruktur an. Unter anderem wurde ein Öltanker der russischen Schattenflotte in der Nähe des Hafens von Primorsk in der russischen Region Leningrad und zwei Schiffe der Schattenflotte in der Region Krasnodar durch Drohnenangriffe getroffen. Ein weiterer Angriff auf eine Produktions- und Verteilerstation von Transneft in der Region Perm löste einen Großbrand aus; Satellitenaufnahmen deuten darauf hin, dass dabei etwa 70 Prozent der Anlage in Brand gesetzt wurde. Laut ISW deutet die Intensivierung der ukrainischen Angriffe auf russisches Territorium auf Schwäche in der russischen Luftverteidigung hin. Eine ukrainische Nachrichtenseite für Verteidigungsthemen berichtete, Russland hätte schon einige Luftverteidigungssysteme nach Moskau verlegt, um die Militärparade am 9. Mai zum Tag des Sieges im Zweiten Weltkrieg vor Drohnenangriffen zu schützen.

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