Vilseck in Bayern: US-Armee zieht wohl 5000 Soldaten der Stryker-Brigade ab

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Erst die Drohung, nun macht US-Präsident Trump wohl ernst. Medienberichten zufolge will die US-Armee 5000 Soldaten aus Bayern abziehen. Das melden sowohl »BILD« als auch der Bayerische Rundfunk. Demnach sollen die Soldaten aus der Stryker-Brigade aus Vilseck in der Oberpfalz kommen. Dort betreiben die US-Amerikaner den größten Truppenübungsplatz außerhalb der USA.

Trump hatte wiederholt seinen Unmut über die seiner Ansicht nach mangelnde Unterstützung durch die europäischen Partner im Irankrieg geäußert. Vergangene Woche kündigte er dann sowohl neue Zölle auf europäische Kraftfahrzeuge als auch den Abzug von US-Truppen aus Deutschland an. Zudem wollen die USA nicht, wie eigentlich geplant, ab diesem Jahr Mittelstrecken-Marschflugkörper zur Abwehr gegen russische Angriffe in Deutschland stationieren.

Bundeskanzler Merz hatte Sonntagabend bestätigt, dass die von Trumps Amtsvorgänger Joe Biden zugesagte Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern zunächst nicht erfolgen werde. »Die Amerikaner haben zurzeit selbst nicht genug«, sagte Merz. Der Zug für eine Stationierung sei aber »nicht abgefahren«.

Momentan sind knapp 40.000 Soldaten in Deutschland auf mehreren großen US-Militärstützpunkten stationiert. Das US-Oberkommando für Europa in Stuttgart und das Drehkreuz der US-Luftwaffe auf dem Flugplatz Ramstein in Rheinland-Pfalz sind dabei besonders wichtig.

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