Ukraine-Krieg: Rumänien meldet Schäden durch Drohnentrümmer

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Rumänien hat erstmals Schäden durch Drohnentrümmer gemeldet, nachdem Russland in der Nacht die Ukraine angegriffen hat. In der Stadt Galați im Südosten Rumäniens seien ein Strommast und ein Gebäude beschädigt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Bukarest mit. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Das Ministerium verurteilte das russische Vorgehen: »Solche Vorfälle belegen den mangelnden Respekt der Russischen Föderation vor dem Völkerrecht und gefährden nicht nur die Sicherheit der rumänischen Bürger, sondern auch die kollektive Sicherheit der ​Nato«. Das Nato-Land Rumänien teilt über mehr als 600 Kilometer eine Grenze mit der Ukraine.

Russische Drohnen sind zuvor bereits mehrfach in den rumänischen Luftraum eingedrungen, wenn Moskau ukrainische Häfen auf der anderen Seite der Donau angriff. Trümmerteile fielen dabei wiederholt auf rumänisches Staatsgebiet, Sachschäden gab es bislang jedoch nicht. Die ‌Vorfälle haben die Spannungen an der Ostflanke der Nato in den vergangenen Monaten verschärft. Um sich ‌besser ​zu schützen, will das Land in den kommenden Tagen ein KI-gestütztes US-System zur Drohnenabwehr in seine Luftverteidigung ​integrieren, wie Verteidigungsminister Radu Miruță sagte. Das System wird bereits ​in ​Polen eingesetzt.

Wie üblich bei russischen Angriffen ⁠auf ⁠die Ukraine stiegen zwei britische Kampfjets auf, die im Rahmen einer Mission zur Luftraumüberwachung in Rumänien stationiert sind. Zudem wurden die Bewohner des in der Nähe ‌von Galați gelegenen Kreises Tulcea aufgerufen, Schutz zu suchen.

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