Top 5: Der beste Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Test – schon ab 23 Euro gut

vor 3 Stunden 1

Klein, leicht, überraschend laut: Das sind die fünf besten Mini-Bluetooth-Lautsprecher aus unseren Tests.

Wer einen wirklich kleinen Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit unter 300 g sucht, steht vor einer riesigen Auswahl. Von No-Name bis Top-Marke: Sie alle haben mindestens ein Modell im Angebot. Dabei variiert die Preisspanne von unter 20 Euro bis zu deutlich über 100 Euro.

Auch wenn die teuren Modelle meist mehr Funktionen bringen, muss man für ordentlichen Klang nicht zwingend viel Geld ausgeben. Wir zeigen in unserer neuen und regelmäßig gepflegten Bestenliste der Mini-Bluetooth-Lautsprecher die Modelle, die sich wirklich lohnen.

Unser Testsieger ist der Marshall Willen II für knapp 100 Euro (Amazon). Er punktet nicht nur bei Design und Akkulaufzeit. Er ist zudem der Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit dem besten Klang.

Als Technologiesieger steht der Teufel Boomster Go für 85 Euro (Amazon) auf Platz 2. Er verspricht robuste Verarbeitung, feinen Klang und lange Akkulaufzeit.

Der lifestylige Preis-Leistungs-Sieger JLab Pop Party für 23 Euro (Expert, versandkostenfrei) überrascht uns im Test mit ordentlichem Klang, toller App und anpassbarer RGB-Beleuchtung.

Bei Mini-Bluetooth-Lautsprechern die überwiegend unterwegs eingesetzt werden, ist die Akkulaufzeit häufig ein entscheidender Faktor. Realistisch liegen die Werte zwischen 7 und 14 Stunden – abhängig vor allem von der Lautstärke. Ist diese moderat, halten viele Modelle solide 8 bis 12 Stunden durch, während eine hohe Lautstärke die Laufzeit spürbar verkürzt. Der Akku in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Stunden wieder vollgeladen.

Mini-Bluetooth-Lautsprecher haben in den letzten Jahren enorm zugelegt und bieten für ihre kompakte Größe einen überraschend ausgewogenen Sound. Mitten und Höhen klingen meist hervorragend klar, und selbst der Bass kann bei guter Abstimmung knackig und spürbar wirken – natürlich ohne die Tiefe großer Boxen zu erreichen.

Der Marshall Willen II gefällt mit warmem, bassstarkem Klang und zeigt, was heute in dieser Geräteklasse möglich ist. Bei maximaler Lautstärke können Verzerrungen auftreten, doch für Alltag, Reise oder Freizeit liefern die kleinen Lautsprecher meist mehr Qualität, als man erwartet. Wer besseren Klang will, dem empfehlen wir unsere Bestenliste Top 10: Der beste Bluetooth-Lautsprecher im Test mit Geräten bis zu 1 kg.

Viele aktuelle Mini-Bluetooth-Lautsprecher unterstützen TWS-Kopplung: Zwei identische Geräte lassen sich kabellos zu einem Stereo-Paar verbinden. Das sorgt für deutlich mehr Räumlichkeit und Klangbreite. Die Verbindung klappt meist per Knopfdruck oder App und bleibt stabil. Ein Party-Modus mit mehr als zwei Boxen ist bei echten Minis allerdings recht selten.

Wer auf die Synchronisierung von zwei oder mehr Geräten Wert legt, aber nur eine Box kauft, für den kann es ein Grund sein, zu weit verbreiteten Marken wie JBL zu greifen. Hier erhöht sich die Chance, dass ein kompatibler Bluetooth-Lautsprecher der selben Marke zum Koppeln bereitsteht.

Einige kleine Bluetooth-Lautsprecher kommen mit praktischen Extras. Ein integrierter Karabiner oder eine stabile Schlaufe gehören bei den meisten zum Standard und erlaubt die Befestigung an Rucksack, Fahrrad oder Zelt. Viele Modelle bieten zusätzlich eine Freisprechfunktion.

Einige lassen sich über eine App steuern, um den Equalizer anzupassen oder Firmware-Updates einzuspielen. Powerbank-Funktionen fehlen bei Mini-Bluetooth-Lautsprechern fast immer – dafür ist ihr integrierter Akku mit etwa 2000 mAh zu klein.

Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit IP67-Schutz sind staubdicht und wasserfest bis zu einem Meter Tiefe für 30 Minuten und damit für die meisten Outdoor-Aktionen bestens gerüstet. Das geringe Eigengewicht und die kompakte Bauweise mit Gummiummantelung federn Stürze aus etwa einem Meter meist problemlos ab.

Schwachstellen können der Ladeanschluss oder längerer Kontakt mit Salzwasser sein, doch insgesamt halten diese Lautsprecher viel aus und sind zuverlässige Begleiter für unterwegs.

Mini-Bluetooth-Lautsprecher wiegen in der Regel nur 150 bis 300 Gramm und passen in jede (größere) Hosentasche – meist messen sie nur 8 bis 11 Zentimeter in der Länge. Dank der geringen Größe und des moderaten Gewichts sind sie besonders beliebt bei Reise, Sport oder als täglicher Begleiter im Rucksack.

Die winzigen Modelle punkten mit höchster Mobilität, während die Modelle bis 1 kg (Top 10: Der beste Bluetooth-Lautsprecher) oft einen volleren Klang und längere Akkulaufzeit bieten.

Bei aktuellen Mini-Bluetooth-Lautsprechern ist Bluetooth 5.2 oder 5.3 Standard – das sorgt für stabile Verbindungen, niedrigen Energieverbrauch und Reichweiten von 10 bis 20 Metern im Freien. In Räumen oder mit Hindernissen reduziert sich die Distanz auf 8 bis 12 Meter.

Neuere Standards unterstützen zudem LE Audio für optimale Klangqualität bei geringerem Akkuverbrauch.

Für einen guten Mini-Bluetooth-Lautsprecher mit solidem Klang, langer Akkulaufzeit und IP-Schutz ist 2026 mit 30 bis 100 Euro zu rechnen. Zu den preiswerten und trotzdem guten Modellen gehört der JLab Pop Party. Er zeigt, wie viel Qualität schon bei günstigen Preisen möglich ist, während Premium-Modelle ab 80 Euro eine höhere Klangqualität bieten.

Mini-Bluetooth-Lautsprecher haben sich zu erstaunlich leistungsfähigen Begleitern entwickelt. Selbst günstige Modelle wie der JLab Pop Party für rund 23 Euro (Expert) liefern soliden Klang, ausreichend Akkulaufzeit und eine robuste Verarbeitung. Wer etwas mehr investiert, bekommt ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Sound, Ausstattung und Haltbarkeit.

Entscheidend bei der Wahl ist letztlich der geplante Einsatzzweck: Für spontane Outdoor-Ausflüge zählen vor allem geringes Gewicht und Wasserschutz, für den Einsatz zu Hause eher Klangqualität und Kopplungsmöglichkeiten. Unabhängig vom Budget gilt: Die Zeiten, in denen kleine Lautsprecher nur blechern vor sich hin dudeln konnten, sind endgültig vorbei.

BESTENLISTE

 warm, bassstark, schick

Der Marshall Willen II kombiniert das kultige Marshall-Design mit langer Akkulaufzeit – und erstaunlich gutem Klang.

VORTEILE

  • schickes Design
  • lange Akkulaufzeit
  • Schnellladefunktion
  • gute Bässe
  • mit Mikrofon

NACHTEILE

  • Sound teilweise etwas dumpf
  • hoher Preis
  • EQ-Feature enttäuscht

Mini-Bluetooth-Lautsprecher Marshall Willen II im Test: warm, bassstark, schick

Der Marshall Willen II kombiniert das kultige Marshall-Design mit langer Akkulaufzeit – und erstaunlich gutem Klang.

Ziemlich jeder Lautsprecher-Hersteller, der etwas auf sich hält, hat einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Portfolio. Auch Marshall bildet keine Ausnahme: Mit dem Willen II hat die Marke einen Brüllwürfel im Programm, der ikonisches Design mit dem Versprechen von „legendärem Sound" und mehr als 17 Stunden Akkulaufzeit kombiniert. Aber rechtfertigt das den stolzen Preis von 100 Euro (Amazon)? Wir haben den Lautsprecher getestet.

Design und Verarbeitung des Marshall Willen II

Schönheit liegt im Auge des Betrachters – aber Marshall hat mit dem Willen II einen verdammt stylischen Mini-Bluetooth-Lautsprecher kreiert. Optisch hat sich gegenüber dem Vorgänger kaum etwas geändert, doch das war auch nicht nötig. Der Willen II sieht aus wie ein typischer Marshall-Speaker in klein – und das reicht, um unser audiophiles Herz zu erobern.

Bei den Maßen reiht sich der Willen II in die Riege vergleichbarer Mini-Bluetooth-Lautsprecher ein. Mit 10,5 × 10,5 × 4,3 cm und 360 g ist er ähnlich groß wie der Teufel Boomster Go und passt bequem in jeden Rucksack oder eine geräumige Jackentasche. Eine Schlaufe an der Rückseite erlaubt die flexible Befestigung, etwa am Fahrradlenker.

Marshall Willen II Bilder

Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Marshall Willen II

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Bei der Farbauswahl wagt Marshall keine Experimente. Wie der Vorgänger ist auch der Willen II in Schwarz und Creme erhältlich; preisliche Unterschiede zwischen den Varianten gibt es nicht. Der charakteristische goldene Marshall-Schriftzug prangt bei beiden auf der Front.

Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Käufer bekommen gewohnte Marshall-Qualität – mit einer Besonderheit: Der Lautsprecher verfügt über eine abnehmbare Gummiummantelung, die ihn vor Stößen schützt. Zudem ist der Speaker nach IP67 zertifiziert, übersteht also 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe und ist staubdicht.

Wie gut klingt der Marshall Willen II?

Gegenüber dem Vorgänger hat Marshall technisch ordentlich nachgelegt. Statt eines 10-Watt- arbeitet nun ein 38-Watt-Class-D-Verstärker im Inneren. Der Frequenzbereich verbreitert sich um 25 Hz nach unten auf 75 Hz bis 20.000 Hz, der maximale Schalldruckpegel steigt um 6 dB auf 88 dB SPL. Als Treiber kommen ein 2-Zoll-Breitbandtreiber mit 10 Watt und zwei Passivmembranen zum Einsatz.

Beim Hörtest überrascht der Willen II positiv: Sprachinhalte wie Podcasts klingen erstaunlich natürlich und klar, bleiben aber auch bei höherer Lautstärke angenehm warm. Für einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist das ungewöhnlich.

Dieser Eindruck bestätigt sich bei Musik zumindest teilweise. Auch hier bleibt der Klang warm, allerdings ziemlich basslastig. Daran ändern auch die drei voreingestellten Equalizer-Settings in der Marshall Bluetooth App wenig. Klassische Musik wie Royers Pièces de clavecin – Vertigo entfaltet dadurch ordentlich Wucht, während Klavierstücke wie Schuberts Impromptus Nr. 3 eher dumpf klingen – so, als hätte jemand ein Kissen über den Lautsprecher gelegt.

Marshall Willen II

Marshall Willen II heise bestenlisten

Bei Pop und Rock fällt der gedämpfte Klang weniger ins Gewicht; hier punktet vielmehr der wirklich gute Bass. Die Beats von The Weeknds Blinding Lights etwa machen richtig Spaß, ohne zulasten des Gesangs zu gehen. Auch bei Ed Sheerans Lego House bleibt die Stimme schön klar, auch wenn die Gitarre wieder etwas dumpf wirkt.

Bei den Bluetooth-Codecs orientiert sich Marshall am modernen Standard: Der Willen II nutzt Bluetooth LE Audio mit LC3-Codec, was gegenüber SBC bessere Klangqualität bei geringerem Energiebedarf liefert. Zusätzlich unterstützt der Speaker Auracast.

Außerdem verfügt der Willen II über ein integriertes Mikrofon, mit dem sich Telefonate entgegennehmen und führen lassen. Die Gesprächsqualität schneidet in unserem Test gut ab.

Bedienung und App des Marshall Willen II

Der Willen II besitzt drei Bedientasten: On/Off-Button und Bluetooth-Taste sitzen an der Oberseite neben der Ladestandsanzeige. Der dritte Knopf befindet sich frontal in der oberen rechten Ecke – und ist kein bloßer Druckknopf, sondern ein Joystick. Damit lässt sich die Wiedergabe starten und pausieren, zwischen Songs skippen und die Lautstärke anpassen. Eine gleichermaßen elegante wie selbsterklärende Lösung.

Dank Auracast lässt sich der Speaker als Quelle nutzen, um den Sound an weitere Lautsprecher zu übertragen – ohne umständliche Koppelungsmechanik, direkt über Bluetooth 5.2.

Marshall Willen II Screenshot

Marshall Willen II Screenshot

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Marshall Willen II Screenshot

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Marshall Willen II Screenshot

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Für Mini-Bluetooth-Lautsprecher nicht selbstverständlich: Der Willen II wird von der Marshall-Bluetooth-App unterstützt. Darüber lässt sich die Firmware aktualisieren. Zudem bietet die App ein Akkumanagement, mit dem sich die maximale Ladung auf 95 Prozent begrenzen oder die Ladegeschwindigkeit bei hoher Außentemperatur drosseln lässt. Beides soll die Lebensdauer des Akkus erhöhen.

In der App steckt ein Equalizer, der allerdings nur drei Voreinstellungen bietet: Marshall-Sound (Standard), Drücken (Bass- und Höhenverstärkung) sowie Voice (Fokus auf Mitteltonbereich für klare Sprachinhalte). Ein individuell anpassbares Profil fehlt – schade.

Der Akku des Marshall Willen II

Die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen: Wo andere Mini-Bluetooth-Lautsprecher bei 10 bis 12 Stunden aufgeben, hält der Willen II bis zu 17 Stunden durch. Eine Schnellladefunktion liefert nach 20 Minuten Ladezeit rund 5,5 Stunden Spielzeit. Eine mehrstufige LED-Anzeige informiert zudem recht genau über den Ladestand.

Was kostet der Marshall Willen II?

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 119 Euro – genauso viel wie beim Vorgänger. Aktuell ist der Willen II für knapp unter 100 Euro (Amazon) zu haben.

Fazit

Wenn das Budget beim Kauf eines Mini-Bluetooth-Lautsprechers eine untergeordnete Rolle spielt, hat der Marshall Willen II eine klare Kaufempfehlung verdient. Im Vergleich mit der Konkurrenz punktet der Speaker beim Design ebenso wie beim Sound und der Akkulaufzeit.

Der kraftvolle Bass und der insgesamt warme Klang lassen die Schwächen bei den Höhen und die enttäuschende Equalizer-Auswahl fast vergessen. Die IP67-Zertifizierung und die praktische Befestigungsschlaufe machen den Willen II obendrein zu einem hervorragenden Begleiter für unterwegs.

Ebenfalls positiv: die hohe Maximallautstärke, die hervorragende Verarbeitung und die Unterstützung des LC3-Codecs inklusive Auracast. Das integrierte Mikrofon für die Freisprechfunktion rundet das Gesamtpaket ab.

Knapp 100 Euro (Amazon) sind zwar kein Schnäppchen, doch Ausstattung und Leistung rechtfertigen den Preis. Wer guten Klang, lange Akkulaufzeit und schickes Design sucht, macht mit dem Willen II alles richtig.

 Top-Klang, aber zu teuer

Der Teufel Boomster Go verspricht robuste Verarbeitung, feinen Klang und lange Akkulaufzeit, hat allerdings auch seinen Preis.

VORTEILE

  • robuste, wasserdichte Bauweise (IPX7)
  • lange Akkulaufzeit (bis zu 10 Stunden)
  • klarer, angenehmer Klang
  • integriertes Mikrofon

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • kein App-Support, kein Equalizer
  • nur SBC-Codec
  • lange Ladedauer (3 Stunden)

Mini-Bluetooth-Lautsprecher Teufel Boomster Go im Test: Top-Klang, aber zu teuer

Der Teufel Boomster Go verspricht robuste Verarbeitung, feinen Klang und lange Akkulaufzeit, hat allerdings auch seinen Preis.

Mit dem Boomster Go hat Teufel einen kompakten Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Programm, der optisch an den JBL Go 4 erinnert. Allerdings unterscheidet sich der flache Brüllwürfel sowohl bei den Maßen als auch beim Preis: Der Boomster Go ist mehr als doppelt so teuer (85 Euro bei Amazon) und je nach Seiten drei bis sechs Zentimeter größer. Dafür verspricht Teufel eine Akkulaufzeit von bis zu zehn Stunden – doppelt so viel wie der JBL Go 4. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann der Boomster Go trotz seiner geringen Größe klanglich überzeugen? Ist der höhere Preis gerechtfertigt? Wir finden es im Test heraus.

Design und Verarbeitung des Teufel Boomster Go

Der Boomster Go kombiniert schlichte Optik mit gut lesbaren Bedienelementen und einer haptisch angenehmen Mesh-Oberfläche. Das quadratische Gehäuse erinnert an eine zu dicke Tafel Ritter-Sport-Schokolade. Mit Maßen von 10,7 × 4,6 × 10,2 cm und einem Gewicht von 355 g ist er zwar deutlich kleiner als herkömmliche drahtlose Speaker, gehört im Segment der Mini-Bluetooth-Lautsprecher aber eher zu den Schwergewichten. In die Hosentasche passt er nicht – wohl aber in einen Rucksack oder eine größere Jackentasche.

Große Farbauswahl bietet der Boomster Go nicht: Teufel beschränkt sich auf mattes Schwarz und Coral Red, ein grelles Orange. Während die dunkle Variante dezent wirkt, fällt Korallenrot sofort ins Auge. Dass der Hersteller sich neben Schwarz für eine schrille Farbe entschieden hat, ergibt aber Sinn: Der Speaker ist für den Outdoor-Gebrauch gedacht und geht so nicht so schnell verloren.

Teufel Boomster Go Bilder

Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Teufel Boomster Go

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Der Boomster Go verzichtet leider auf Gumminoppen an der Unterseite, sodass er in liegender Position leicht wegrutscht. Im Auto, im Zug oder auf anderem beweglichem Untergrund kann das zum Problem werden. Allerdings hat Teufel den Lautsprecher mit einem Schraubgewinde ausgestattet, über das er sich auf jedem handelsüblichen Stativ montieren lässt. Eine Handschlaufe liegt dem Lieferumfang bei. Über eine integrierte Verstellmöglichkeit lässt sie sich enger stellen, sodass sich der Boomster Go bequem am Handgelenk oder anderswo befestigen lässt.

Bei der Verarbeitung lässt Teufel keine Punkte liegen. Der Boomster Go macht im Test einen sehr robusten Eindruck: Das gummierte Gehäuse schützt vor Stößen – auch Stürze auf Steinboden oder Fliesen aus einem Meter Höhe übersteht er problemlos. Zudem ist er nach IPX7 wasserdicht und überlebt 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe. Fällt der Lautsprecher am Strand kurz ins Wasser oder landet in einer Pfütze, verrichtet er weiterhin seinen Dienst.

Wie gut klingt der Teufel Boomster Go?

Im Inneren arbeitet ein Breitbandlautsprecher (79 × 21 mm) mit zwei Passivmembranen und einer Gesamtleistung von zehn Watt. Der Frequenzbereich liegt zwischen 65 Hz und 20 kHz, der maximale Schalldruck bei 84 dB/m.

Beim Sound hinterlässt der Boomster Go einen grundsätzlich guten Eindruck. Sprachinhalte gibt er sehr klar wieder, selbst bei höchster Lautstärke bleibt die Wiedergabe angenehm weich und präzise. Bei Musik macht sich die geringe Größe allerdings bemerkbar.

Teufel Boomster Go

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Klassische Musik leidet unter dem eingeschränkten Spektrum. Höhen bleiben häufig blass oder kreischend, Gesang wirkt dumpf und hallig. Carl Orffs Carmina Burana: O Fortuna vermischt sich zu einem unangenehmen Brei, weil kratzige Bässe und klirrende Höhen einander abwechseln.

Besser sieht es bei Rock und Pop aus: Money For Nothing von Dire Straits klingt ordentlich und entfaltet einen wenig aufregenden, aber gefälligen Klang. Erfreulich: Bei hoher Lautstärke kommen alle Instrumente und der Gesang gut zur Geltung – für einen Lautsprecher dieser Größe nicht selbstverständlich. Dieses Bild bestätigt sich bei The Weeknds Blinding Lights: Der Gesang bleibt klar, der Bass kommt gut zur Geltung, lediglich einzelne Beats wirken bei hoher Lautstärke kratzig.

Die Klangqualität hängt übrigens auch vom Hörwinkel ab: Der Sound kommt aus den Seiten und dem oberen Mesh-Bereich, wobei der seitliche Ton etwas gedämpfter klingt. Für den besten Klang empfiehlt sich eine Platzierung am Boden.

Als Bluetooth-Codec unterstützt der Boomster Go lediglich SBC. Immerhin erlaubt Teufel das Pairing zweier Lautsprecher für Stereo-Sound. Ein integriertes Mikrofon gibt es ebenfalls, sodass sich der Speaker auch als Freisprecheinrichtung oder für Sprachassistenten nutzen lässt.

Bedienung des Teufel Boomster Go

Wie der JBL Go 4 verzichtet auch der Boomster Go auf die Anbindung an eine Smartphone-App. Auf Features wie einen integrierten Equalizer müssen Nutzer deshalb verzichten – angesichts des Preises eine Enttäuschung.

Teufel Boomster Go

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Dafür überzeugt die Bedienung: Auf der Mesh-Oberseite sitzen drei Tasten für Lautstärke und Wiedergabesteuerung. Der Play-Button aktiviert bei langem Drücken den Sprachassistenten, sofern ein Smartphone gekoppelt ist. Die Tasten sind sinnvoll angeordnet und dank ihrer auffälligen Haptik leicht zu erfühlen. An der Frontseite befinden sich Bluetooth-Button, Einschaltknopf, USB-C-Anschluss und Ladestandsanzeige.

Der Akku des Teufel Boomster Go

Weil der Boomster Go größer und schwerer ist als der JBL Go 4, überrascht es wenig, dass auch sein Akku länger durchhält. Insgesamt zehn Stunden Laufzeit verspricht der Hersteller.

Die tatsächliche Spieldauer hängt von der gewählten Lautstärke ab; im Test konnten wir die Angabe bei mittlerer Lautstärke bestätigen. Für ein Gerät dieser Größe ist das ein beachtlicher Wert. Die Akkukapazität liegt bei 2600 mAh, eine Powerbank-Funktion gibt es nicht.

Etwas unerfreulich ist die mit drei Stunden recht hohe Ladedauer. Hier hat der JBL Go 4 mit gut zwei Stunden die Nase vorn.

Was kostet der Teufel Boomster Go?

Mit 85 Euro (Amazon) gehört der Boomster Go zu den teureren Mini-Bluetooth-Lautsprechern.

Fazit

Der Teufel Boomster Go macht vieles, aber nicht alles richtig. Der Klang geht in Ordnung und ist für den Outdoor-Gebrauch ausreichend – vorausgesetzt, man erwartet keine audiophilen Höchstleistungen.

Bei klassischer Musik schwächelt der Boomster Go, für Pop und Rock bei der nächsten Grill- oder Strandparty taugt er aber allemal. Pluspunkte sind die robuste Bauweise, die Wasserdichtigkeit und die lange Akkulaufzeit. Positiv fällt zudem das integrierte Mikrofon auf, das den Lautsprecher zur Freisprecheinrichtung macht.

Dafür müssen Käufer mindestens 85 Euro (Amazon) investieren. Wer mit den kleinen Schwächen beim Klang leben kann und einen kompakten, robusten und wasserdichten Outdoor-Lautsprecher sucht, wird mit dem Boomster Go aber glücklich.

 Sehr guter Mini-Bluetooth-Lautsprecher für unter 30 Euro

Beim JLab Pop Party stehen alle Zeichen auf Party: Der kompakte Speaker punktet mit RGB-Beleuchtung und Stereo-Support. Wie gut sich der Mini-Bluetooth-Lautsprecher in der Praxis schlägt, klären wir im Test.

VORTEILE

  • ordentlicher Klang
  • umfangreiche App mit 10-Band-Equalizer
  • RGB-Beleuchtung konfigurierbar
  • Sync für bis zu 100 Speaker
  • günstiger Preis

NACHTEILE

  • Höhen teils blechern, Bässe bei Lautstärke kratzig
  • nur IP55
  • kein integriertes Mikrofon
  • keine Lautstärkeregelung am Speaker

JLab Pop Party im Test: Sehr guter Mini-Bluetooth-Lautsprecher für unter 30 Euro

Beim JLab Pop Party stehen alle Zeichen auf Party: Der kompakte Speaker punktet mit RGB-Beleuchtung und Stereo-Support. Wie gut sich der Mini-Bluetooth-Lautsprecher in der Praxis schlägt, klären wir im Test.

JLab hat sich als Anbieter preisgünstiger Audiogeräte mit solider Leistung einen Namen gemacht. Der JLab Pop Party bleibt dieser Linie treu und verspricht beste Partystimmung zum kleinen Preis. Ein Breitband- und ein Tieftöner sollen mit insgesamt 5 Watt klaren Sound liefern, während die integrierte RGB-Beleuchtung für Atmosphäre sorgt. Die wasserdichte Bauweise und eine Akkulaufzeit von acht Stunden runden das Paket ab. Mit einem Preis von 23 Euro (Expert) gehört der Pop Party zu den günstigsten Mini-Bluetooth-Lautsprechern und kostet sogar nochmal etwas weniger als der ohnehin schon günstige JBL Go 4. Wir haben den Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Test genauer unter die Lupe genommen.

Design und Verarbeitung des JLab Pop Party

Dass beim Pop Party der Name Programm ist, zeigt sich schon beim Design. Das ovale Gehäuse mit dem schmalen RGB-Panel, das die Oberseite umrundet, erinnert an eine Mischung aus Bonbon und Wasserspielzeug. Mit Maßen von 4,8 × 19,2 × 7,9 cm und einem Gewicht von 246 g bewegt sich der Speaker im Mittelfeld zwischen dem kleineren, leichteren JBL Go 4 und dem deutlich schwereren Teufel Boomster Go. Die handliche Größe macht ihn perfekt für Rucksack oder Jackentasche – in die Hosentasche passt er allerdings nur schwer.

JLab bietet den Pop Party in drei Farben an: Schwarz, Marineblau und Mulberry (ein dunkles Pink). Besonders Mulberry sticht heraus und unterstreicht die Bonbon-Optik; die anderen beiden Farben wirken eher zeitlos.

JLab Pop Party Bilder

JLab Pop Party

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JLab Pop Party

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JLab Pop Party

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JLab Pop Party

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Das Gehäuse besteht größtenteils aus Kunststoff, die Oberfläche ist mit Textilmesh überzogen. An der Unterseite sorgen zwei Gummifüße für sicheren Stand. Eine Trageschlaufe sitzt einseitig fest am Gehäuse; die andere Seite lässt sich per Schiebemechanismus lösen, sodass sich der Speaker bequem am Rucksack oder Fahrradlenker befestigen lässt.

Auch wenn der Pop Party – speziell in Mulberry – auf den ersten Blick etwas billig wirkt (das liegt vor allem an der Plastikverkleidung des RGB-Panels), hinterlässt die Verarbeitung im Test einen soliden Eindruck. Alle Bauteile wirken robust, auch wenn der Lautsprecher nicht stoßfest ist und Stürze aus größerer Höhe besser vermieden werden sollten. Zudem ist der Speaker nur nach IP55 zertifiziert: Er ist gegen Strahlwasser geschützt, übersteht aber kein Eintauchen.

Wie gut klingt der JLab Pop Party?

Für einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher unter 30 Euro ist der Pop Party beim Sound erstaunlich gut ausgestattet. Eingebaut sind ein 2-Zoll-Breitbandspeaker und ein 2-Zoll-Passivtieftöner mit zusammen fünf Watt Leistung. Der Teufel Boomster Go schafft zwar das Doppelte, kostet dafür aber auch mehr als das Doppelte. Der Frequenzbereich liegt bei 100 Hz bis 20 kHz – etwas weniger Tiefgang als beim Boomster Go, der bis 65 Hz hinunterreicht.

Im Hörtest schlägt sich der Pop Party solide, aber nicht überragend. Bei The Weeknds Blinding Lights wirkt der Klang insgesamt recht ausgeglichen, wobei die Bässe bei hoher Lautstärke etwas kratzig werden. Die Höhen klingen einen Tick zu blechern.

JLab Pop Party

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Bei klassischer Musik wie Vivaldis Vier Jahreszeiten – Sommer wird das noch deutlicher: Die Höhen übersteuern hier ziemlich schnell und wirken schrill. Der Bass bekommt eine kratzige und zugleich verwaschene Note. Dass er grundsätzlich ordentlich arbeitet, zeigt sich daran, dass der kleine Speaker spürbar vibriert.

Erfreulich: Anpassungen am Equalizer wirken sich beim Pop Party deutlich auf den Sound aus – anders als beim Bose Soundlink Micro 2, bei dem zwischen den drei Einstellungen kaum ein Unterschied hörbar war. Der Klang lässt sich also noch an die eigenen Vorlieben anpassen.

Neben dem Standard-Codec SBC unterstützt der Speaker auch AAC, was bei einem iPhone als Wiedergabegerät die Klangqualität verbessern kann. Verzichten müssen Nutzer hingegen auf einen AUX-Eingang und ein integriertes Mikrofon – als Freisprecheinrichtung taugt der Pop Party also nicht.

Bedienung und App des JLab Pop Party

Bei der Bedienung geht JLab einen eigenen Weg: Statt mehrerer einzelner Bedientasten gibt es eine Multifunktionstaste, über die sich sämtliche Features steuern lassen.

Die Taste sitzt an der Außenkante neben dem USB-C-Anschluss und gegenüber der Trageschlaufe. Je nach Anzahl der Tastendrücke lassen sich Wiedergabe steuern (Play/Pause, nächster Track), LabSync aktivieren, das Equalizer-Setting wechseln und die RGB-Beleuchtung anpassen. Eine Möglichkeit, die Lautstärke direkt am Speaker zu regeln, fehlt.

JLab Pop Party Screenshot

JLab Pop Party Screenshot

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JLab Pop Party Screenshot

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JLab Pop Party Screenshot

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JLab Pop Party Screenshot

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Per LabSync lassen sich bis zu 100 Pop-Party-Lautsprecher miteinander verbinden und deren RGB-Beleuchtung synchronisieren. Das klappt reibungslos über fünfmaliges Drücken der Steuerungstaste. Welcher Speaker als primäres Übertragungsgerät fungiert, wird in der App festgelegt.

Die App selbst ist übersichtlich und gut bedienbar, auch wenn es vereinzelt Übersetzungsfehler gibt (etwa „Einbrennwerkzeug" für die Burn-in-Funktion zum Aufwärmen der Membran). Neben dem Batteriestatus lässt sich die RGB-Beleuchtung konfigurieren: Sechs Profile stehen zur Verfügung, deren Geschwindigkeit, Farbe und Helligkeit sich frei anpassen lassen.

Zusätzlich bietet die App einen 10-Band-Equalizer mit drei Voreinstellungen und einem benutzerdefinierten Profil. Für einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher dieser Preisklasse ist das außergewöhnlich umfangreich und gibt Musikfans viele Möglichkeiten, den Klang zu optimieren.

Zudem lässt sich in der App ein Energiesparmodus aktivieren: Nutzer legen fest, ob sich der Speaker nach einer gewissen Leerlaufzeit automatisch abschaltet und ob die LEDs deaktiviert werden, sobald der Akkustand unter eine bestimmte Schwelle sinkt.

Insgesamt bietet die App eine große Auswahl an Features, die im Vergleich zur Konkurrenz ein echtes Alleinstellungsmerkmal sind. Andere Mini-Bluetooth-Lautsprecher wie der Bose SoundLink Micro 2 bieten oft nur einen rudimentären 3-Band-Equalizer – oder verzichten wie der Teufel Boomster Go und der JBL Go 4 gleich ganz auf eine App-Anbindung.

Der Akku des JLab Pop Party

Bei der Akkulaufzeit muss sich der Pop Party nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Der JBL Go 4 verspricht sieben Stunden, der Pop Party hält acht Stunden durch. Ist die RGB-Beleuchtung durchgängig aktiv, reduziert sich die Laufzeit auf fünf Stunden. Der Energiesparmodus lässt sich in der App konfigurieren.

JLab hat einen 3,7-V-Akku mit 2000 mAh verbaut – ordentlich, aber nicht überragend. Eine Ladestandsanzeige gibt es nur in der App, eine Powerbank-Funktion fehlt. Die Ladedauer liegt mit dem mitgelieferten USB-C-Kabel bei etwa drei Stunden.

Was kostet der JLab Pop Party?

Mit einem Preis von 23 Euro (Expert) ist der Pop Party ein echtes Schnäppchen und gehört zu den Mini-Bluetooth-Lautsprechern mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit

Der JLab Pop Party überrascht im Test positiv. Trotz seines günstigen Preises bietet er einen ordentlichen, wenn auch nicht überragenden Klang und begeistert mit einer guten App-Anbindung.

Besonders der umfangreiche Equalizer und die Möglichkeit, bis zu 100 Pop-Party-Speaker miteinander zu koppeln, machen den Mini-Bluetooth-Lautsprecher zu einem echten Party-Hit für kleine Budgets. Auch das RGB-Feature ist eine nette Ergänzung, wenn auch kein Must-have.

Mit einem Preis von 23 Euro (Expert) ist der Pop Party ein echter Preis-Leistungs-Tipp. Wer beim Sound keine Höhenflüge erwartet und auf eine hohe IP-Zertifizierung verzichten kann, macht mit diesem Speaker nichts falsch.

 winzig, wasserdicht, mit Equalizer

Der JBL Go 4 bietet gegenüber dem Vorgänger verbesserten Klang, App und längere Akkulaufzeit. Reicht das für eine Kaufempfehlung?

VORTEILE

  • gute Verarbeitung
  • App mit Equalizer
  • Stereo-Pairing möglich
  • schick in vielen Farben

NACHTEILE

  • Sound enttäuschend, kaum Bass
  • Akkulaufzeit nur Mittelmaß
  • keine Freisprechfunktion

Mini-Bluetooth-Lautsprecher JBL Go 4 im Test: winzig, wasserdicht, mit Equalizer

Der JBL Go 4 bietet gegenüber dem Vorgänger verbesserten Klang, App und längere Akkulaufzeit. Reicht das für eine Kaufempfehlung?

Der JBL Go 4 ist der kleinste Speaker im Portfolio von JBL und bedient das Segment der Mini-Bluetooth-Lautsprecher. Dabei muss sich der Brüllwürfel mit starker Konkurrenz wie dem JLab Pop Party, dem Teufel Boomster Go oder dem Marshall Willen II messen. Mit 40 Euro (Amazon) platziert sich der Go 4 im Mittelfeld. Wie er klanglich abschneidet und welche Features er bietet, klären wir in unserem Test.

Design und Verarbeitung des JBL Go 4

Der JBL Go 4 gehört selbst unter den Mini-Bluetooth-Lautsprechern zu den kompaktesten und optisch ansprechendsten Modellen, bleibt optisch aber weitgehend dem Design des Vorgängers treu. Das rechteckige Format mit abgerundeten Kanten ist gleich geblieben, allerdings fällt der Go 4 mit 9,4 × 7,8 × 4,2 cm minimal größer aus als der Go 3. Trotzdem wiegt er mit 190 g überraschend wenig – und ist sogar knapp 20 g leichter als sein Vorgänger.

Der charakteristische Mesh-Bezug ist auch beim Go 4 wieder am Start, allerdings hat JBL diesmal beide Bedienpanels an den Seiten ausgespart und mit Silikon überzogen. Die integrierte Trageschlaufe ist etwas breiter geworden, erfüllt ansonsten aber denselben Zweck.

JBL Go 4 Bilder

JBL Go 4

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JBL Go 4

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JBL Go 4

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JBL Go 4

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Typisch für JBL gibt es eine große Farbauswahl: Neben Schwarz und Weiß ist der Lautsprecher in Lila, Blau, Pink, Rot und Camouflage verfügbar. Außerdem lässt sich dem Go 4 ein individuelles Design verpassen (etwa per Foto-Upload), was allerdings mit einem Aufpreis von 20 Euro zu Buche schlägt.

Positiv fällt der Gummifuß auf, der über mehrere Wölbungen verfügt und für gute Standfestigkeit sorgt. Die Trageschlaufe ist fest im Gehäuse verankert, sodass man etwa einen Karabiner benötigt, um den Go 4 am Rucksack oder Fahrradlenker zu befestigen.

Bei der Verarbeitung haben wir nichts zu meckern. Der JBL Go 4 ist nach IP67-Standard staubgeschützt und für 30 Minuten bis zu einem Meter Tiefe wasserdicht. Stürze aus einem Meter Höhe auf Steinboden überlebt er in unserem Test ebenfalls, obwohl JBL dazu keine Angaben macht.

JBL Go 4

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Wie gut ist der Klang des JBL Go 4?

Bei der Leistung der Go 4 bewegt sich mit 4,2 Watt im unteren Bereich. Marshall Willen II und Teufel Boomster Go bieten mindestens das Doppelte, kosten aber auch doppelt so viel. Der Frequenzbereich liegt mit 90 Hz bis 20 kHz in einem ordentlichen, aber nicht überragenden Rahmen.

Klanglich macht sich die geringe Größe deutlich bemerkbar. Besonders der Bass leidet unter der niedrigen Leistung und wirkt unangenehm dumpf. Phil Collins' „In the Air Tonight" klingt deshalb ziemlich matschig, während Höhen und Gesang gerade bei hoher Lautstärke kratzig und verzerrt daherkommen.

Klassische Musik wie Bachs Cello-Suite Nr. 1 in G-Dur kommt nicht besser zur Geltung. Auch hier bleibt der Bass kraftlos, der Sound insgesamt verwaschen – wirklicher Genuss mag nicht aufkommen.

JBL Go 4

JBL Go 4 heise bestenlisten

Für gesprochene Inhalte eignet sich der Go 4 besser. Podcasts und Hörbücher klingen recht natürlich, werden bei hoher Lautstärke aber ebenfalls kratzig und schrill. Für entsprechende Inhalte reicht der Speaker dennoch aus.

Bei den Codecs erwarten uns keine Überraschungen: Der Go 4 unterstützt lediglich den Standard-Codec SBC. Auf einen AUX-Eingang müssen wir verzichten – den erwartet man bei einem Mini-Bluetooth-Lautsprecher aber auch nicht unbedingt. Ebenfalls fehlt ein integriertes Mikrofon, weshalb der Speaker nicht als Freisprecheinrichtung taugt.

Bedienung und App des JBL Go 4

Am Bedienpanel hat JBL gegenüber dem Vorgänger wenig verändert. Drei Icons auf der Oberseite steuern die Wiedergabe (Play/Pause und Lautstärke). Dass die Buttons haptisch hervorgehoben sind, macht die Bedienung angenehm einfach.

An der Seite befinden sich drei weitere Tasten: zum Ein- und Ausschalten, für den Aufbau einer Bluetooth-Verbindung und für die Auracast-Funktion. Damit lassen sich mehrere JBL-Lautsprecher ohne Umwege koppeln – ein Speaker dient als Quelle und überträgt das Signal an die übrigen. Über die App können wir zwei Go 4 zudem als Stereo-Paar verknüpfen.

Die JBL Portable App lässt sich selbsterklärend bedienen. Neben dem aktuellen Akkustand informiert sie über Firmware-Updates und bietet einen 5-Band-Equalizer mit vier Voreinstellungen. Die Auswirkungen auf den Klang fallen allerdings überschaubar aus.

JBL Go4 Screenshot

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JBL Go4 Screenshot

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Der Go 4 unterstützt zudem den sogenannten Playtime Boost, der laut JBL den Sound „verstärken" und die Akkulaufzeit verlängern soll. In unserem Test zeigte die Funktion vor allem bei basslastigen Stücken wie „Boom Boom Pow" von Black Eyed Peas Wirkung: Der Go 4 büßt an Bass ein, wodurch der Klang weniger dumpf, aber auch blasser wird.

Der Akku des JBL Go 4

Die geringe Größe hat ihren Preis – nicht nur beim Klang, sondern auch bei der Akkulaufzeit. Mit bis zu 7 Stunden im Standard- und bis zu 9 Stunden im Eco-Modus mit Playtime Boost ist der Go 4 kein Langstreckenläufer. Zudem dauert es per USB-C insgesamt drei Stunden, bis der Akku wieder voll geladen ist.

Eine Ladestandsanzeige am Gehäuse fehlt; die LED zeigt lediglich an, ob der Lautsprecher eingeschaltet ist oder sich im Kopplungsmodus befindet. Immerhin: Gegenüber dem Vorgänger, der nur fünf Stunden durchhielt, ist die Laufzeit eine deutliche Verbesserung.

Was kostet der JBL Go 4?

Der Go 4 bewegt sich mit 40 Euro (Amazon) im mittleren Preissegment für Mini-Bluetooth-Lautsprecher. Etwas günstiger ist der JLab Pop Party, der dafür aber ohne IP67-Zertifizierung auskommen muss.

Fazit

JBL hat den Mini-Bluetooth-Lautsprecher Go 4 gegenüber dem Vorgänger in vielerlei Hinsicht verbessert, ein großer Wurf ist der Speaker aber nicht. Dafür gibt es bei Klang und Akkulaufzeit zu viel Luft nach oben.

Selbst für einen Speaker dieser Größe fehlt es dem Go 4 an Bass. Der JLab Pop Party zeigt, dass es in dieser Kategorie auch anders geht, ohne dass der Preis an der 100-Euro-Marke kratzt.

Pluspunkte sammelt er mit dank toller Optik, überragender Verarbeitung, App mit Equalizer, dem Auracast-Feature und der Möglichkeit, zwei Lautsprecher als Stereo-Paar zu koppeln. Der Preis von knapp 40 Euro (Amazon) geht für die gebotene Ausstattung voll in Ordnung.

Wer eine günstige Alternative mit besserem Klang sucht und auf Wasserdichtigkeit verzichten kann, ist mit dem JLab Pop Party gut bedient. Bei größerem Budget empfehlen wir den Teufel Boomster Go oder den Marshall Willen II – beide haben bei Akkulaufzeit und Sound die Nase vorn.

 Dieser Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist zu teuer

Der Bose Soundlink Micro Bluetooth-Lautsprecher will im Test trotz kompakter Bauweise mit kraftvollem Klang überzeugen.

VORTEILE

  • kompakt & leicht
  • exzellente Verarbeitung & robust
  • IP67 wasserdicht & staubdicht
  • Lange Akkulaufzeit
  • gute App mit Equalizer

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • Bass unsauber
  • kein integriertes Mikrofon
  • schwammige Tastenbedienung

Bose Soundlink Micro 2 im Test: Dieser Mini-Bluetooth-Lautsprecher ist zu teuer

Der Bose Soundlink Micro Bluetooth-Lautsprecher will im Test trotz kompakter Bauweise mit kraftvollem Klang überzeugen.

Die Marke Bose hat den Ruf, hochpreisige Lautsprecher mit ausgewogenem Klang zu verkaufen. Mit dem Soundlink Micro 2 hat der Hersteller jetzt einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Programm, der ebendiese Bose-Qualität in kompakter Bauweise liefern soll. Robuste Verarbeitung, klarer Klang und kraftvolle Bässe – das hat der Speaker auf dem Papier zu bieten. Aber kann er diese Versprechen auch in der Praxis einlösen? Und ist das Gesamtpaket den recht hohen Preis von 108 Euro (Coolblue) wert? Genau das finden wir im Test heraus.

Design und Verarbeitung des Bose Soundlink Micro 2

Der Bose Soundlink Micro 2 ähnelt optisch ein wenig dem Teufel Boomster Go. Er setzt auf das gleiche quadratische Design mit dem Durchmesser und der doppelten Dicke einer Tafel Rittersport. Mit Maßen von 10,40 cm x 4,30 cm x 10,40 cm und einem Gewicht von 330 g ist er aber etwas kleiner und leichter als die Teufel-Konkurrenz. Dank der geringen Größe passt er gut in den Rucksack oder die Handtasche, aber auch in größere Jackentaschen.

Bei der Farbauswahl setzt Bose auf dezente Zeitlosigkeit. Der Soundlink Micro 2 ist in Schwarz, Sandstein, Blütenrosa, Petrol und Babyblau erhältlich. Alle Farben passen zum Kern der Marke. Knallige, aufregende Designs sucht man vergebens. Die Farbe Blütenrosa, die aussieht wie gerötete Haut, setzt ungewohnte Akzente, die eindeutig Geschmackssache sind.

Der Speaker ist fast vollständig mit einer Silikonummantelung überzogen, wobei kleine Wölbungen an der Unterseite als rutschfeste Standfüße fungieren. Die integrierte Trageschlaufe aus Textil und Silikon dient gleichzeitig als Halteband mit Klettverschluss, über das sich der Lautsprecher beispielsweise am Lenker eines Fahrrads befestigen lässt. Das klappt im Test recht gut, weil die Gummierung an der Unterseite des Bandes ein Verrutschen verhindert. Allerdings hätte das gesamte Halteband gerne etwas länger sein können.

Bei der Verarbeitung lässt der Bose Soundlink Micro 2 keine Wünsche offen. Dank der Silikonummantelung ist der Mini-Bluetooth-Lautsprecher stoßfest und übersteht Stürze aus einem Meter an Höhe auf Steinboden oder Asphalt ohne Schäden. Dank Schutzklasse IP67 ist der Speaker sowohl staubgeschützt als auch zeitlich begrenzt bis zu einem Meter an Tiefe wasserdicht. Damit bewegt sich der Soundlink Micro auf vergleichbarem Terrain wie der Teufel Boomster Go.

Bose Soundlink Micro 2

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Wie gut ist der Klang des Bose Soundlink Micro 2?

Bose macht keinerlei Angaben zur Leistung, dem Frequenzbereich oder zu den eingebauten Hoch- und Tieftönern des Speakers – auf den ersten Blick ein eher schlechtes Zeichen, denn bei einem Hersteller dieser Preisklasse wären entsprechende Details normalerweise ein Verkaufsargument.

Aber was zählt, ist der Praxistest, und da macht der Soundlink Micro 2 eine gute Figur. Gesprochene Inhalte wie Podcasts kommen angenehm deutlich und klar aus dem Speaker, auch wenn der Klang generell wie beim Teufel Boomster Go oder JBL Go 3 vom Hörwinkel abhängig ist. Hängt man den Speaker aufrecht mit dem Halteband auf, sollte man sich am besten davor aufhalten. Ansonsten legt man den Lautsprecher auf den Boden, um ein optimales Klangerlebnis zu erhalten.

Bei Musik hat der Mini-Bluetooth-Lautsprecher dann aber doch ein paar Probleme, und die haben vor allem mit dem Bass zu tun, den Bose eigentlich als besonders kraftvoll bewirbt. Das ist er auch, denn schon bei mittlerer Lautstärke vibriert der kleine Brüllwürfel merklich.

Gleichzeitig wirkt der Bass aber arg verwaschen und unsauber. Bei The Weeknds “Die For You” mischt der Soundlink Micro 2 die tiefen Töne zu einem dumpfen Brei zusammen, gegen den dann auch der Gesang nicht mehr ankommt. Etwas besser sieht es bei “Blinding Lights” aus, weil die Höhen hier recht klar bleiben. Trotzdem wird auch hier der Gesang vom Bass verschluckt.

Wer den Equalizer der Bose-App benutzt, kann gegensteuern. Bei vollen Höhen und komplett wegreguliertem Bass klingt der Sound etwas besser, aber immer noch verwaschen.

Bei klassischer Musik ergibt sich ein ähnliches Bild, allerdings hat der Bose-Speaker hier vor allem Probleme mit den Höhen. Beethovens Streichquartett #3 in D-Dur klingt einfach zu schrill, wenn die Violinen einsetzen, während der Kontrabass bei von Dittersdorfs Konzert für Kontrabass #1 unsauber und matschig rüberkommt.

Bose Soundlink Micro 2

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Alles in allem ist der Sound des Soundlink Micro 2 aber trotzdem nicht schlecht. Gemessen an der geringen Größe des Mini-Bluetooth-Lautsprechers lassen sich die Probleme und Unsauberkeiten verschmerzen. Der Teufel Boomster Go konnte uns im Test bei ähnlicher Größe und geringerem Preis aber eher überzeugen.

Wo die App-Anbindung für zusätzliche Features sorgt, müssen Käufer des Soundlink Micro 2 allerdings auf weitere Extras verzichten: Der Speaker verzichtet auf ein integriertes Mikrofon und eignet sich daher weder als Freisprecheinrichtung für Telefonate noch als Eingabegerät für Sprachassistenten. Ein AUX-Anschluss für externe Geräte fehlt ebenso.

Bedienung und App des Bose Soundlink Micro 2

Um den Soundlink Micro 2 zu bedienen, nutzen wir primär die physischen Tasten auf der Oberseite des Mini-Bluetooth-Lautsprechers. Etwas irritierend: Der An- und Ausschaltknopf befindet sich an der unteren Kante neben dem USB-C-Anschluss. Zudem wirken die Druckpunkte der unbeleuchteten Tasten recht schwammig. Wir müssen viel Kraft aufwenden, um eine Eingabe zu tätigen.

Zusätzlich zu den Standardtasten (Power, Bluetooth, Play/Pause und Lautstärke) gibt es einen sogenannten Shortcut-Button. Über diesen Button können wir den Soundlink Micro 2 mit einem weiteren Lautsprecher der Soundlink-Baureihe verbinden (Soundlink Micro 2, Soundlink Flex 2, Soundlink Plus und Soundlink Max).

Was der Soundlink Micro 2 anderen Mini-Bluetooth-Lautsprechern voraus hat, ist die App. Während etwa Nutzer des Teufel Boomster Go oder JBL Go 3 auf eine separate Smartphone-Software verzichten müssen, kommen Bose-Käufer zumindest in den Genuss ein paar zusätzlicher Features.

Bose Soundlink Micro 2 Screenshot

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Die App erlaubt die Einrichtung einer Mehrpunkt-Verbindung, sodass wir den Speaker mit zwei Geräten gleichzeitig koppeln können. Dazu kommen ein recht einfach gestalteter Equalizer mit vier Voreinstellungen (viel/wenig Bass, viel/wenig Höhen) und eine Konfigurationsmöglichkeit für die Shortcut-Funktion. Darüber können wir die Shortcut-Taste auch verwenden, um die Wiedergabe von Inhalten über Spotify fortzusetzen. Schließlich können wir in der App auch einstellen, dass sich der Speaker nach einer vorgegebenen Zeit automatisch selbst abschaltet – ein nützliches Feature für alle, die gerne beim Podcast- oder Musikhören einschlafen.

Der Akku des Bose Soundlink Micro 2

Bose hat sich bei der Laufzeit des Soundlink Micro 2 nicht lumpen lassen, und dem Speaker einen erstaunlich leistungsfähigen Akku mit einer Kapazität von 3000 mAh spendiert. Damit hält der Lautsprecher bis zu 12 Stunden durch und damit nicht nur doppelt so lange wie sein Vorgänger, sondern auch länger als viele andere Mini-Bluetooth-Lautsprecher wie der JBL Go 3 oder der Teufel Boomster Go.

Eine Powerbank-Funktion gibt es übrigens nicht. Das Aufladen des Soundlink Micro 2 funktioniert über das beiliegende USB-C-auf-USB-A-Kabel und dauert mit etwa vier Stunden verhältnismäßig lange. Eine Anzeige des Ladestands finden wir nur in der App.

Was kostet der Bose Soundlink Micro 2?

Aktuell kostet der Mini-Bluetooth-Lautsprecher 108 Euro (Coolblue).

Fazit

Der Bose Soundlink Micro 2 ist im Grunde ein guter Mini-Bluetooth-Lautsprecher, aber er hat ein gewichtiges Problem – und das ist sein Preis. Denn für das, was der Speaker bei Klang und Features zu bieten hat, ist er im Vergleich einfach zu teuer.

Gesprochene Inhalte spielt der Soundlink Micro 2 gut ab, doch bei basslastigen Stücken lässt er Federn. Obwohl der Bass kraftvoll daherkommt, wie es der Hersteller auch verspricht, fehlt es ihm an Sauberkeit. Deshalb verschluckt er gerne die Höhen, was zu einem insgesamt eher matschigen und verwaschenen Klang führt.

Zu den Pluspunkten des Bose-Speakers gehören neben der guten Verarbeitung und der IP67-Zertifizierung die lange Akkulaufzeit und die Anbindung an eine App mit Equalizer – welcher den Klang etwas verbessert. Schade finden wir, dass Bose auf ein integriertes Mikrofon verzichtet hat.

Eine günstigere Alternative zum Soundlink Micro 2 sind der Teufel Boomster Go für knapp unter 80 Euro, der zudem ein integriertes Mikrofon zu bieten hat, und der JBL Go 3 ab 32 Euro, bei dem Käufer aber mit einer geringeren Akkulaufzeit leben müssen.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich den Soundlink Micro 2 zu kaufen, sollte mit den klanglichen Schwächen des Speakers leben können. Dann bietet der Bose-Lautsprecher ein gutes Gesamtpaket zu einem hohen Preis.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Hama Tube 4.0

 12-Stunden-Akku für 18 Euro

Erstaunlich viele Features, lange Akkulaufzeit und handliches Design – aber was ist mit dem Klang? Wir haben den günstigen Hama Tube 4.0 Mini-Bluetooth-Lautsprecher getestet.

VORTEILE

  • extrem günstig
  • bis 12 Stunden Akkulaufzeit
  • integriertes Mikrofon & Freisprechen
  • AUX-Anschluss
  • Stereo-Pairing mit zweitem Gerät

NACHTEILE

  • Kein Wasserschutz (kein IP-Rating)
  • schwacher Bass & wenig Kraft
  • keine App & Equalizer
  • Bedienung im Dunkeln schwierig

Mini-Bluetooth-Lautsprecher Hama Tube 4.0 im Test: 12-Stunden-Akku für 18 Euro

Erstaunlich viele Features, lange Akkulaufzeit und handliches Design – aber was ist mit dem Klang? Wir haben den günstigen Hama Tube 4.0 Mini-Bluetooth-Lautsprecher getestet.

Günstig, kompakt, ausdauernd – mit diesen Eigenschaften lockt Hama zum Kauf des Tube 4.0 Mini-Bluetooth-Lautsprechers. Der kleine Speaker kostet 18 Euro (Amazon), soll aber eine Akkulaufzeit von mehr als zwölf Stunden liefern und mit seinem handlichen Design besonders transportabel sein. Das geringe Gewicht von 226 g und die Möglichkeit, zwei Tube 4.0 zu einem Stereopaar zu koppeln, machen den Mini-Bluetooth-Lautsprecher für alle Musikfans interessant, die unterwegs nicht auf ihre Lieblingssongs verzichten, aber auch möglichst wenig Geld ausgeben wollen. Was der Hama-Lautsprecher auf dem Kasten hat, finden wir im Test heraus.

Design und Verarbeitung des Hama Tube 4.0

Der Hama Tube 4.0 mit den abgerundeten Ecken misst mit 13,5 x 6,5 x 6,5 cm fast genauso viel eine 330ml-Getränkedose, liegt mit dem Gewicht von 226 g aber deutlich darunter. Damit ist der Mini-Bluetooth-Lautsprecher zwar handlich, aber nicht ganz so kompakt wie der JBL Go 3. Trotzdem verschwindet er leicht in jeder Hand- oder größeren Jackentasche.

Hama bietet den Tube 4.0 ausschließlich in der Farbe Schwarz an. Ansonsten zeigt sich die Optik des Speakers unaufgeregt: Die Ober- und Unterseite sind mit einer Anti-Rutsch-Gummierung überzogen, die restliche Oberfläche besteht aus einem Stoffbezug. Die Standfestigkeit des Lautsprechers geht absolut in Ordnung: Selbst bei deutlicheren Erschütterungen bleibt der Tube 4.0 aufrecht stehen. Wer möchte, kann die kleine Box aber auch hinlegen, wobei die Gummi-Ummantelung ebenfalls ein Verrutschen verhindert. Auf der Unterseite des Gehäuses befindet sich zudem eine Gummischlaufe, die man flexibel ausklappen kann.

Hama Tube 4.0 Bilder

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Trotz des günstigen Preises hinterlässt der Tube 4.0 bezüglich der Verarbeitung einen ordentlichen Eindruck. Alle Bestandteile wirken robust und langlebig. Eine Zertifizierung nach IP(X)-Standard gibt es allerdings nicht, weshalb der Lautsprecher wohl nicht gut auf Feuchtigkeit von außen zu sprechen sein dürfte. Auf der Herstellerwebseite heißt es zudem, man solle “das Produkt nicht fallen” lassen oder es “heftigen Erschütterungen” aussetzen. Stürze auf Steinboden oder aus größerer Höhe werden dem Tube 4.0 vermutlich nicht gut bekommen. Das ist etwas schade für einen Mini-Bluetooth-Lautsprecher, der explizit für den Gebrauch unterwegs gedacht ist, aber in Anbetracht des Preises können wir dieses Manko verschmerzen.

Wie gut ist der Klang des Hama Tube 4.0?

Beim Hama Tube 4.0 handelt es sich um einen Monolautsprecher mit einfacher Membran, der eine Gesamtleistung von 3,5 Watt erreicht. Der Hersteller macht keine Angaben zum Frequenzbereich oder zum maximalen Schalldruck , was angesichts des geringen Preises wenig verwundert.

Dass die Soundqualität bei einem Mini-Bluetooth-Lautsprecher für unter 20 Euro nicht überragend sein kann, liegt auf der Hand. Trotzdem überrascht uns die Klangdose im Test positiv, besonders bei Podcasts oder Hörbüchern. Stimmen klingen teilweise etwas dumpf, bleiben aber selbst bei hoher Lautstärke frei von unangenehmem Klirren oder Kratzen.

Spielt man Musik auf dem Tube 4.0 ab, hängt die Klangqualität sowohl vom Genre als auch von der gewählten Lautstärke ab. Fans klassischer Musik werden ihre Lieblingsstücke wohl kaum unterwegs auf einem Mini-Bluetooth-Lautsprecher genießen wollen, aber wir haben trotzdem mit Beethovens Quartett für Streicher No. 3 in D-Dur einen Klangtest durchgeführt. Erwartungsgemäß zeigt sich der Sound dumpf und verwaschen, was insbesondere bei den Violinen zu einem recht unschönen Soundbrei führt.

Etwas besser sieht es bei Rock und Pop aus. Blinding Lights von The Weeknd klingt ebenfalls etwas dumpf, aber der Gesang bleibt erstaunlich klar. Je höher wir die Lautstärke drehen, umso verwaschener wird der Sound. Dasselbe Bild ergibt sich bei Smells Like Teen Spirit von Nirvana: Es wirkt die ganze Zeit so, als hätte jemand ein Kissen über den Speaker gestülpt, als würde der Schall gedämpft aus dem Lautsprecher kommen. Zudem könnte der Tube 4.0 etwas mehr Bass vertragen, hier fehlt gerade bei Songs mit vielen Beats und Tiefen ein wenig die Kraft. Immerhin bleibt der Klang gemessen an der Preisklasse bei voller Lautstärke trotzdem noch ordentlich.

Hama Tube 4.0 Bilder

Hama Tube 4.0 Bilder heise bestenlisten

Der Tube 4.0 unterstützt nur den SBC-Standard. Ein Pairing von zwei Speakern für Stereo-Klang ist möglich. Das integrierte Mikrofon erlaubt die Nutzung des Lautsprechers als Freisprecheinrichtung beim Telefonieren. Über den AUX-Anschluss können wir Wiedergabegeräte auch per 3,5-mm-Klinke anschließen.

Wie beim Boomster Go von Teufel ist die Klangqualität des Tube 4.0 vom Hörwinkel abhängig. Der Sound strahlt ausschließlich nach vorn. Wer sich hinter dem Speaker befindet, muss dadurch einen deutlich verwascheneren Klang hinnehmen. Legt man den Lautsprecher längs hin, wirkt der Sound ein ganzes Stück ausgeglichener und verteilt sich besser im Raum.

Bedienung des Hama Tube 4.0

Der Hama Tube 4.0 verfügt über keine App. Wie beim Teufel Boomster Go müssen wir auf einen Equalizer verzichten.

Die Bedienung des Speakers an sich ist ziemlich simpel. An der unteren Kante des Geräts befindet sich ein Bedienpanel mit vier Tasten: dem Einschaltknopf, Lautstärkeregler und dem Play-Button. Letzterer erlaubt uns, auf einem gekoppelten Smartphone eingehende Anrufe entgegenzunehmen, während die Lautstärkeregler durch anhaltendes Drücken zum nächsten oder vorigen Song springen.

Leider sind die Tasten weder beleuchtet noch haptisch hervorgehoben, was die Bedienung im Dunkeln oder bei schlechten Lichtverhältnissen erschwert. Auf eine Ladestandsanzeige müssen wir verzichten, dafür gibt es auf der Rückseite neben dem USB-C-Port zum Aufladen des Akkus aber einen AUX-in, über den sich der Tube 4.0 per Kabel mit einem Wiedergabegerät verbinden lässt.

Hama Tube 4.0 Bilder

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Der Akku des Hama Tube 4.0

Obwohl der Hama Tube 4.0 nur 226 g auf die Waage bringt, hat der Hersteller einen erstaunlich leistungsfähigen Akku eingebaut. Hama gibt die Leistung mit 4,81 Wh beziehungsweise 1300 mAh an und verspricht eine Gesamtlaufzeit von bis zu 12 Stunden.

Wie lange der Mini-Bluetooth-Lautsprecher in der Praxis wirklich durchhält, hängt von der Lautstärke ab. Bei mittlerer Lautstärke schafft der Tube 4.0 auch tatsächlich fast die vollen zwölf Stunden, was für einen Speaker dieser Preisklasse und Größe ein sehr guter Wert ist. Die Ladedauer liegt via USB-C bei etwa zwei Stunden, allerdings ist im Lieferumfang kein Ladekabel enthalten.

Was kostet der Hama Tube 4.0?

Der Hama Tube 4.0 kostet günstige 18 Euro (Amazon). Damit gehört der Mini-Bluetooth-Lautsprecher zu den günstigsten Modellen am Markt. Wer einen etwas größeren Speaker mit besserer Leistung sucht und bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben, sollte sich den Xiaomi Sound Outdoor für rund 40 Euro genauer anschauen.

Fazit

Der Hama Tube 4.0 kostet weniger als 20 Euro– und das ist sein größtes Kaufargument. Denn auch wenn der Mini-Bluetooth-Lautsprecher beim Klang keinesfalls zu Höchstleistungen aufläuft, geht der Sound für diesen günstigen Preis in Ordnung.

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden und der soliden Verarbeitung sammelt der Tube 4.0 im Test zusätzliche Pluspunkte. Auch das integrierte Mikrofon für die Freisprecheinrichtung und den AUX-Anschluss rechnen wir Hama positiv an.

Wer einen Bluetooth-Speaker mit möglichst geringem Gewicht und kompakten Maßen sucht, aber möglichst wenig Geld ausgeben möchte, macht mit dem Hama Tube 4.0 nichts falsch. Dank der Pairing-Funktion bekommt man zudem für weniger als 40 Euro ein Stereo-Setup geboten.

Günstiger geht es praktisch nicht mehr. Wer bereit ist, für etwas besseren Klang mehr Geld auszugeben, sollte sich den JBL Go 3 für 32 Euro anschauen. Etwas größer, aber dafür wasserdicht und mit kräftigem Bass-Sound kommt der Xiaomi Sound Outdoor daher.

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