JD Vance in Ungarn: Budapest kündigt Besuch von Trump-Vize mitten im Wahlkampf an

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Zwei mit den Planungen vertraute Quellen bestätigten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass Vance mit seinem Besuch seine Unterstützung für Orbán demonstrieren wolle. Orbán liegt laut den meisten Umfragen vor der Wahl am 12. April hinter seinem Mitte-Rechts-Herausforderer Péter Magyar zurück.

»Der US-Vizepräsident wird, wenn ich es richtig verstanden habe, Anfang April nach Ungarn kommen«, sagte Szijjártó im Podcast »Otpontban«. »Dies ist das Ergebnis der ausgezeichneten Beziehungen zwischen den USA und Ungarn, die regelmäßige persönliche Treffen zur Folge haben.« Vance’ Reise folgt einem Besuch von US-Außenminister Marco Rubio in Budapest, bei dem Rubio Orbán öffentlich unterstützt hatte.

Szijjártó ließ unerwähnt, dass Orbán zuvor die Hoffnung geäußert hatte, dass US-Präsident Donald Trump noch vor der Wahl selbst nach Ungarn reisen würde. Trump hatte sich letzten Monat für Orbán ausgesprochen und ihn als »einen wahrhaft starken und einflussreichen Führer« bezeichnet.

Orbán, einer der engsten Verbündeten von US-Präsident Donald Trump in Europa, liegt seit Langem mit der EU in einer Reihe von Fragen im Streit. Er widersetzt sich Brüssel, pflegt weiterhin gute Beziehungen nach Moskau, weigert sich, Waffen an die Ukraine zu liefern, und erklärt, Kiew könne niemals der Europäischen Union beitreten. Im aktuellen Wahlkampf kämpft er mit einer schwachen Wirtschaft, einem Energiepreisschock und einem Rivalen, der als ernstzunehmende Alternative wahrgenommen wird.

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