Die besten Außen-Überwachungskameras bieten alle 4K-Auflösung. Der Testsieger Reolink punktet zusätzlich mit fünffachem optischem Zoom.
Die Auflösung einer Überwachungskamera, auch bekannt als IP-Kamera, ist für viele Anwender ein entscheidendes Auswahlkriterium. Je höher, desto mehr Details zeigen die aufgezeichneten Videos und Bilder. Die besten Überwachungskameras für den Außenbereich bieten alle eine Auflösung von 8 Megapixel (Ultra HD, UHD) und damit die vierfache Auflösung von Full-HD-Varianten (1080p). Das ist bei der Videoüberwachung, etwa beim digitalen Zoomen, vorteilhaft, da die höhere Auflösung deutlich mehr Reserven für eine digitale Vergrößerung bietet.
Unser Testsieger für den Außeneinsatz ist die Reolink RLC-811A für 110 Euro. Sie bietet nicht nur eine Auflösung von 3840 × 2160 Pixel (4K), sondern auch einen optischen 5-fach-Zoom. Außerdem zeichnet sie Video mit bis zu 25 fps auf, sodass sie auch bei schnellen Bewegungen noch ein scharfes Bild erzeugt. Überzeugt hat Reolink RLC-811A nicht nur mit einer guten Bildqualität und zeitnahen Benachrichtigungen über erkannte Objekte, wobei sie zwischen Menschen, Tieren und Fahrzeugen differenziert, sondern auch über eine lokale Integration in Smart-Home-Systeme wie Home Assistant. Man kann sie also ohne Cloud betreiben.
Letzteres gilt auch für unseren Technologiesieger IN-9808 des deutschen Herstellers Instar, der auf dem zweiten Rang landet und 262 Euro kostet. Die Instar In-9808 integriert sich auch in Apple Home. Da Apple allerdings für Homekit Secure Video keine 4K-Auflösung unterstützt, muss man mit Full-HD vorliebnehmen. Die Integration in Home Assistant ist dank Unterstützung von MQTT besonders umfangreich. Sämtliche Sensoren und Steuerungsoptionen der Kamera werden automatisch erkannt und können frei genutzt werden. Überdies ist sie hinsichtlich Sicherheit die erste Wahl: NDAA- und TAA-konform, BSI-Zertifizierung und Sicherheitsupdates bis mindestens Ende 2030.
Eine besonders günstige Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und PoE ist die Annke NC800, die bereits ab 50 Euro erhältlich ist. Trotz einiger Schwächen bei der Nachtaufnahme ist sie für uns der Preis-Leistungs-Sieger.
Wer auf der Suche nach einer kabellosen Überwachungskamera mit 4K ist, kann auch zu unserem Testsieger-Akku greifen. Mit der Argus 4 Pro bietet Reolink die erste batteriebetriebene Überwachungskamera mit einem Dual-Objektiv und einem 180° breiten Sichtfeld. Farbige Nachtaufnahmen gelingen der Argus 4 Pro selbst mit wenig Restlicht. Reolink verkauft die Argus 4 Pro inklusive Solarpanel regulär für 180 Euro. Das Modell ist in Schwarz und in Weiß erhältlich. Aktuell bekommt man sie für 150 Euro bei Amazon und ohne Solarpanel für 135 Euro bei Ebay.
Ein weiterer Vorteil von UHD-Kameras liegt in der Verwendung von Weitwinkel-Objektiven, die ein deutlich größeres Sichtfeld als herkömmliche Varianten bieten. Damit überwachen sie einen größeren Bereich, sodass die ein oder andere Kamera dadurch eingespart werden kann. Inzwischen sind einige Modelle mit zwei Objektiven ausgestattet, die damit ein Sichtfeld von bis zu 180° bieten. Mehr Informationen dazu gibt es in unserer Top 10: Die beste Überwachungskamera mit Dual-Objektiv im Test.
Zahlreiche der in dieser Bestenliste vertretenen 4K-Überwachungskameras in klassischer Bullet- oder Turm-Bauart unterstützen den Onvif-Standard (Open Network Video Interface Forum). Damit lassen sich die Geräte nicht nur in Amazon Alexa und Google Assistant einbinden, sondern relativ einfach in kompatible Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Homey Pro und Open-Source-Lösungen wie Home Assistant, Open Hab, FHEM oder ioBroker integrieren. Dadurch können die Smart-Home-Zentralen den in den Überwachungskameras integrierten Bewegungsmelder für Automatisierungen in Kombination mit anderen Smart-Home-Geräten verwenden, etwa zum Aufbau eines umfassenden Alarmsystems. Home Assistant ermöglicht mit dem Add-on Frigate zudem, einen leistungsfähigen Netzwerk-Videorekorder einzubinden. Mehr Informationen dazu bietet der Beitrag Zigbee, Thread & Matter: Smart-Home-Zentrale Home Assistant auf Mini-PC im Test.
Onvif-kompatible Überwachungskameras wie die Reolink Duo 3 können Anwender in kompatible Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant integrieren und auf Basis der Sensorwerte Automatisierungen einrichten, etwa zum Aufbau eines umfassenden Sicherheitssystems in Kombination mit anderen smarten Geräten wie Bewegungs- und Präsenzsensoren sowie Alarmsirenen. heise bestenlisten
Zudem können Anwender Onvif-Kameras auch mit Dritthersteller-Software wie Blue Iris steuern und an eine NAS wie Synology Surveillance Station (Testbericht) einbinden und auch dann noch betreiben, wenn der Hersteller nicht mehr existiert oder ältere Modelle nicht mehr unterstützt. Außerdem lassen sich die Modelle lokal, ganz ohne Online-Konto oder einer Cloud per Browser und nicht nur per Smartphone-App betreiben. Es besteht also kein Cloud-Zwang wie bei Überwachungskameras von Arlo, Blink, Google und Ring.
Aber auch ohne NAS- oder Smart-Home-Anbindung sind die in dieser Bestenliste aufgeführten 4K-Überwachungskameras über eine microSD-Karte in der Lage, Videos und Bilder lokal abzuspeichern.
Der in den Kameras eingebaute Bildsensor muss eine hohe Lichtempfindlichkeit bieten, um die Vorteile einer höheren Auflösung auch in der Praxis umsetzen zu können. Was Letzteres anbelangt, sind die in dieser Bestenliste aufgeführten Überwachungskameras gut aufgestellt. Sie liefern sowohl bei Tag als auch bei Nacht eine gute bis sehr gute Bildqualität, inklusive einer IR-Nachtsicht in Schwarzweiß sowie einer farbigen Nachtsicht mit LED-Licht. Die Annke NCBR800 schafft letzteres dank eines lichtstarken Objektivs sogar ganz ohne Zusatzbeleuchtung.
Für eine gute Bildqualität ist der Einsatz eines effizienten Codecs Voraussetzung. Als Standard haben sich bei hochauflösenden Überwachungskameras H.265 alias HEVC respektive H.265+ durchgesetzt, die Videodaten effizient komprimieren und das Datenaufkommen gegenüber H.264 um die Hälfte reduzieren.
Doch eine höhere Auflösung nützt nur etwas, wenn Überwachungskameras bei der Aufzeichnung auch eine genügend hohe Datenrate liefern. Erst damit gelingen Aufnahmen mit hohen Details und Brillanz. Damit diese möglichst verlustfrei übertragen werden können, setzen die meisten Hersteller auf eine kabelgebundene Übertragung und nutzen diese auch zur Stromversorgung der Geräte. Power over Ethernet oder kurz PoE nennt sich diese Technik. Doch es gibt auch Modelle wie die Imou Knight 4K, Eufy S330 sowie die Reolink-Modelle Argus 4 Pro, Argus 3 Eco Ultra sowie Argus 3 Ultra, die per Funk 4K-Videodaten übertragen.
WLAN-Überwachungskameras überzeugen vor allem durch ihre einfache Installation ohne Kabelverlegung. Sie sind flexibel positionierbar und somit ideal für Mietwohnungen oder Nachrüstungen geeignet. Allerdings sind sie anfällig für Funkstörungen durch Nachbarnetzwerke, dicke Wände oder Haushaltsgeräte wie Mikrowellen. Ein besonders kritischer Nachteil im Sicherheitskontext ist die Verwundbarkeit gegenüber WLAN-Störsendern (Jammern): Mit einem einfachen, im Internet erhältlichen Störsender kann die Funkverbindung gezielt lahmgelegt werden, sodass die Kamera kein Bild mehr überträgt und oft nicht einmal mehr Alarm auslösen kann. Professionelle Einbrecher nutzen diese Schwachstelle zunehmend aus – ein Risiko, das bei Ethernet-basierten Systemen entfällt.
Ethernet-Kameras mit Power over Ethernet (PoE) benötigen dagegen aufwendig verlegte Kabel, sind weniger flexibel nachrüstbar und verursachen höhere Anfangskosten durch PoE-Switches und Verkabelungsmaterial. Dafür bieten sie ein absolut stabiles, latenzarmes Signal ohne Interferenzen, sind unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen und – ganz entscheidend – immun gegen WLAN-Jammer, da sie keine Funkverbindung nutzen. Zudem ermöglichen sie durch die große Reichweite von bis zu 100 Metern pro Kabelsegment auch die Absicherung entlegener Außenbereiche zuverlässig. Für eine kontinuierliche 24/7-Aufzeichnung mit mehreren hochauflösenden Kameras ist die kabelgebundene Lösung daher das deutlich sicherere und stabilere System. WLAN-Kameras sind hingegen nur dann sinnvoll, wenn ein geringes Sicherheitsrisiko durch Jammer akzeptiert werden kann und die einfache Installation im Vordergrund steht – etwa in unkritischen Innenräumen oder als alleinstehende Lösung ohne professionelle Anforderungen.
Überwachungskameras dürfen aus Datenschutzgründen lediglich das eigene Grundstück filmen. Oft ist das in der Praxis allerdings nicht möglich, sodass das Sichtfeld der Kamera auch fremde Grundstücke erfasst. Daher unterstützen viele Überwachungskameras das Schwärzen von Bildbereichen. Rechtlich reicht das aber noch nicht aus. Zusätzlich ist eine Einwilligung der betroffenen Personen wie Nachbarn bei der Installation einer Überwachungskamera erforderlich, wenn diese auf ihr Grundstück ausgerichtet ist. Zudem müssen Besucher auf die Überwachung aufmerksam gemacht werden. Ein entsprechender Aufkleber am Eingang des Grundstücks ist hierfür ausreichend.
Egal für welche 4K-Überwachungskamera man sich auch entscheidet: Die Vorteile einer größeren Auflösung wie mehr Details und ein größeres Sichtfeld bieten alle Modelle dieser Bestenliste. Zudem erlauben sie, bis auf die batteriebetriebenen WLAN-Kameras, dank Onvif-Support eine lokale Ansteuerung ganz ohne Hersteller-Cloud.
Die Reolink RLC-811A (PoE) für 110 Euro bietet aus unserer Sicht den besten Kompromiss aus Leistung, Sicherheit und Preis. Dank eines optischen 5x-Zooms entsteht bei einer vergrößerten Darstellung kein Pixelbrei. Wer auch nachts keine Kompromisse eingehen will, ist hingegen mit der Annke NCBR800 besser bedient, muss dann aber mit 160 Euro deutlich tiefer in die Tasche greifen. Wenn es hingegen um ein großes Sichtfeld mit maximaler Auflösung geht, ist die Reolink Duo 3 PoE oder das WiFi-Modell (Testbericht) mit 16 Megapixel für 170 Euro respektive 160 Euro genau das Richtige. Und wer eine 4K-Überwachungskamera mit Funk und Ethernet benötigt, wählt die Imou Knight 4K für rund 100 Euro. Stehen Sicherheitsanforderungen und/oder eine umfangreiche Integration in Home Assistant im Fokus, ist die Instar IN-9808 die ideale Lösung. Sie bietet nicht nur ein BSI-Zertifikat, sondern übermittelt über MQTT sämtliche Sensoren an Home Assistant.
Mit einem Preis von aktuell 50 Euro ist die Annke C800 PoE die günstigste 4K-Überwachungskamera in dieser Bestenliste. Während die Bildqualität bei Aufnahmen nachts schwächer ausfällt als beim Rest des Testfelds, sind sie bei Tag ohne Fehl und Tadel.
Überwachungskameras gibt es viele: PTZ-Modelle, Varianten mit Dual-Objektiv, sogenannte Floodlight-Cams oder besonders für Nachtaufnahmen geeignete Modelle. Dies und andere zeigen wir in folgenden Bestenlisten:
BESTENLISTE
Testsieger 4K
Reolink RLC-811A
Die Onvif-kompatible PoE-Überwachungskamera Reolink RLC-811A bietet eine Objekterkennung, die zwischen Menschen, Tieren und Fahrzeugen differenziert.
VORTEILE
- hohe Auflösung und Framerate (3840 × 2160 bei 25 fps) und optischen 5x-Zoom
- ohne Cloud vollständig nutzbar, optionale Cloud-Speicherung
- Per Smartphone-/Desktop-App und Browser leicht zu bedienen
- dank ONVIF-Support leicht in Smart-Home-Zentralen und NAS-Systeme integrierbar
- Zeitraffer-Funktion
NACHTEILE
- Ethernet-Verkabelung erforderlich
- leichte Schwächen bei Gegenlicht
Reolink RLC-811A im Test
Die Onvif-kompatible PoE-Überwachungskamera Reolink RLC-811A bietet eine Objekterkennung, die zwischen Menschen, Tieren und Fahrzeugen differenziert.
Überwachungskameras mit Ethernet-Verkabelung bieten gegenüber WLAN-Modellen entscheidende Vorteile: Die Verbindung ist wesentlich stabiler und leistungsfähiger. Der Livestream steht auch bei 4K mit 3840 × 2160 Pixel und hoher Bandbreite sofort parat und auch der Zugriff auf vergangene Ereignisse gelingt deutlich schneller und zuverlässiger.
Praktisch ist obendrein, dass die Ethernet-Verbindung zudem die Energieversorgung übernehmen kann (PoE, Power over Ethernet). Da eine PoE-Verkabelung allerdings in bestehenden Objekten aufwendig sein kann, kommen PoE-Überwachungskameras vorwiegend im professionellen Umfeld zum Einsatz. Bauherren, die eine spätere Überwachung ihrer Immobilie in Betracht ziehen, sollten auf eine bedarfsgerechte PoE-Verkabelung achten.
Der Support von Onvif von fast allen PoE-Überwachungskamera ist ein weiterer Vorteil: Dadurch können Anwender PoE-Varianten von Dritthersteller-Software wie einer Synology-Surveillance Station auch ohne Internetzugang und Hersteller-App (Ratgeber) lokal steuern, während man bei Akku-betriebenen WLAN-Überwachungskameras darauf meist verzichten muss.
Bei der PoE-Überwachungskamera Reolink RLC-811A handelt es sich um ein sehr leistungsfähiges Modell: Es unterstützt eine Auflösung von bis zu 4K mit maximal 25 fps, bietet dank zusätzlicher LEDs eine farbige Nachtsicht und kann dank eines 5-fach optischen Zooms Objekte vergrößert darstellen, ohne dass es dabei zu Qualitätseinbußen wie bei rein digitaler Vergrößerung kommt. Zudem integriert sie eine Zwei-Wege-Kommunikation, sodass Anwender die Kamera auch als Gegensprechanlage nutzen können.
Integriert ist außerdem eine smarte Objekterkennung, die zwischen Menschen, Tieren und Fahrzeugen differenziert. Eine lokale Aufzeichnung von Videos realisiert sie mithilfe einer microSD-Karte, die allerdings nicht zum Lieferumfang gehört. Anwender können die Reolink RLC-811A zudem mit einem Network Video Rekorder (NVR) oder einer Dritthersteller-Lösung wie einer NAS betreiben und aufgezeichnete Videos zentral abspeichern. Wie gut die Reolink in der Praxis funktioniert und was sie sonst noch zu bieten hat, zeigen wir in folgendem Testbericht.
Weitere Ausstattungsmerkmale und Lieferumfang
Die in einem klassisch länglichen Metallgehäuse (Bullet) gehaltene Kamera misst inklusive voll ausgefahrener Halterung 23,8 × 7,2 × 8 Zentimeter. Die Kamera ist nach IP66 gegenüber Staub und starkem Strahlwasser unempfindlich, bringt 838 Gramm auf die Waage und ist laut Hersteller im Temperaturbereich zwischen -10° und 55° Celsius und einer Luftfeuchte zwischen 10 und 90 Prozent einsatzbereit. Reolink bietet für die RLC-811A zwei Jahre Garantie.
Der Lieferumfang enthält neben der Kamera noch Netzwerkkabel, Montageplatte sowie Lochschablone und Schrauben und Dübel zur Befestigung. Gegen das Eindringen von Wasser an der Verbindungsstelle zwischen den Netzwerkkabeln liegt auch eine wasserfeste Hülle inklusive Gummidichtungen bei. Neben dem 100-MBit/s-Ethernet Anschluss führen noch zwei weitere Kabel aus dem Gehäuse. Das eine bietet einen runden 12-Volt-Eingang für ein entsprechendes Netzteil (nicht im Lieferumfang), um damit die Kamera mit Strom zu versorgen, wenn sie nicht mit einem PoE-Switch/Injektor verbunden ist. Im anderen gibt es etwas eingelassen einen Reset-Knopf, mit dem man die Reolink RLC-811A in den Auslieferungszustand zurücksetzen kann.
Weitere Funktionen und Inbetriebnahme der Reolink RLC-811A
Die Inbetriebnahme erfolgt entweder mit der Reolink-App, die für iOS und Android vorliegt, dem Desktop-Client, der für macOS und Windows erhältlich ist oder mit einem Browser. Egal für welchen Weg man sich auch entscheidet, nach wenigen Minuten ist die Einrichtung abgeschlossen und die Kamera einsatzbereit (siehe auch Bildergalerie). Egal mit welcher Lösung man die Kamera betreibt, die Bedienoberfläche ist größtenteils identisch. Man muss sich also nicht umgewöhnen. Die Einstellungsoptionen sind logisch aufgebaut, sodass selbst unerfahrene Anwendern mit der Einrichtung und den wichtigsten Kameraeinstellungen kaum Probleme haben dürften.
Um eine microSD-Karte einzusetzen, muss man das Gehäuse mit dem im Lieferumfang beiliegenden Torx-Montageschlüssel öffnen und ein entsprechendes Speichermedium, maximal werden Modelle mit einer Kapazität von bis zu 256 GByte unterstützt, in den microSD-Card-Slot einrasten (siehe auch Bildergalerie).
Die Kamera bietet wie die Dome-Variante RLC-842A (Testbericht) ein motorisiertes Objektiv und realisiert darüber einen fünf-fachen optischen Zoom. Ohne Vergrößerung bietet die RLC-811A ein 105° großes horizontales Sichtfeld, vertikal sind es 55°. Durch die Zoom-Funktion reduziert sich das Sichtfeld allerdings erheblich auf 31° horizontal und 17° vertikal, sodass man diese Limits für eine optimale Ausrichtung beachten muss.
Einstellungen & Benachrichtigungen
Die Einstellungen der Kamera erreichen Anwender über das Zahnradsymbol. Dabei stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. So kann man etwa unter Display die Qualität der Aufnahme und des Livestreams für die Betriebsarten Klar und Flüssig in Bezug auf Auflösung, Bildrate (fps) und maximale Bitrate (kbps) anpassen. Für Klar stehen neben der UHD-Auflösung von 3840 × 2160 Pixel noch 2560 × 1440 und 2304 × 1296 Pixel zur Auswahl. Die Bitrate kann man auf 4, 5, 6 7 und 8 MBit/s einstellen und bei der Bildrate niedrigere Werte als standardmäßig 25 fps auswählen. Für die Option Flüssig lässt sich hingegen die Auflösung von 640 × 360 Pixel nicht verändern, wohl aber die Bild- und auch die maximal Datenrate. Im Livestream steht mit der Option Balanciert eine weitere Darstellungsmöglichkeit parat, deren Parameter (896 × 512 Pixel, 20 fps) man jedoch nicht verändern kann. Zudem können Anwender den Bildrate-Modus von einer automatischen Anpassung auf konstant umstellen.
Mit diesen Einstellungsmöglichkeiten können Anwender die Reolink optimal auf unterschiedliche Situationen anpassen. Möchten diese etwa per Smartphone aus der Ferne auf die Kamera zugreifen, erfolgt die Übertragung trotz Ethernet-Verkabelung teilweise über Funk. Zu hohe Qualitätseinstellungen können dazu führen, dass das Funknetz überlastet und der Livestream unterbrochen wird. Wird die Reolink hingegen ausschließlich lokal über Ethernet gesteuert, kann man sie mit den maximal möglichen Einstellungen betreiben, um somit die beste Bildqualität zu erreichen.
Privatsphärenmaske
Um die Reolink RLC-811A datenschutzkonform zu betreiben, wenn sie etwa auf öffentliches Gelände oder ein fremdes Grundstück ausgerichtet ist, können Anwender unter Privatsphärenmaske drei Zonen definieren, in denen keine Aufnahme erfolgt respektive dieser Bereich im Video geschwärzt ist (siehe auch Bildergalerie).
Im Abschnitt Alarm-Einstellungen können Anwender die Empfindlichkeit bei der Bewegungserkennung einstellen. Grundsätzlich unterscheidet die Kamera bei der Bewegungserkennung zwischen Menschen, Fahrzeuge, Haustieren und anderer sich bewegenden Objekte. Zudem lassen sich Alarme einschränken, indem man unter Bewegungszonen Bereiche für Personen, Fahrzeuge, Tiere und andere Objekte definiert, in denen keine Alarmierung erfolgen soll.
Unter Dimension des Objekts können Nutzer außerdem noch einen minimalen und maximalen Größenbereich für ein Objekt festlegen, außerhalb dessen kein Alarm erfolgt. Zur Feinjustierung von Alarmen kann man diese auf bestimmte Wochentage und Stunden eingrenzen. Eine jährliche Planung steht hingegen nicht zur Verfügung. Mit diesen Einstellungsmöglichkeiten treten im Test praktisch keine Fehlalarme auf.
Benachrichtigungen zu Alarmen erfolgen per Pushbenachrichtigung und optional über E-Mail. Für letzteren Übertragungsweg lassen sich bis zu drei E-Mail-Adressen konfigurieren, wobei die erste mit Angabe des SMTP-Servers und Ports konfiguriert sein muss. Im Test hat das mit einem Gmail-Konto mit aktivierter Zwei-Faktor-Überprüfung aber nicht funktioniert. Ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung verläuft die E-Mail-Benachrichtigung problemlos. Einen Gerätealarm in Form einer Sirene gibt es ebenfalls.
Die Kamera zeichnet Videos nicht nur bei Bewegung oder kontinuierlich auf. Wer sie nicht zu Sicherheitszwecken verwendet, kann sie dank integrierter Zeitraffer-Funktion auch nutzen, um den Fortschritt beim Hausbau oder anderer Ereignisse zu dokumentieren. Für die Konfiguration empfiehlt die App je nach Verwendung unterschiedlich lange Intervalle.
Reolink RLC-811A
Reolink RLC-811A: 4K-PoE-Kamera mit 5x optischem Zoom, integrierter Sirene und Gegensprechfunktion
heise bestenlisten
Praxiseinsatz und Aufnahmequalität
Die Kamera reagiert schnell auf Nutzereingaben, wenn sie vom Desktop aus per Client oder Browser gesteuert wird. Dank Ethernet-Verbindung erfolgt auch die Darstellung des Livestreams mit maximaler Auflösung und Datenrate nahezu verzögerungsfrei. Auch im lokalen WLAN kommt es mit unserem Setup zu keinen Problemen, wenn man die Kamera per Smartphone-App steuert.
Der Zugriff von unterwegs ist allerdings nicht unproblematisch: Hier kommt es im Test des Öfteren zu Unterbrechungen des Livestreams, was allerdings kein Alleinstellungsmerkmal von Reolink-Überwachungskameras ist, sondern auch mit Modellen anderer Hersteller von 4K-Kameras passiert. Reduziert man die Auflösung der Kamera, gibt es auch von unterwegs keine Probleme mit dem Livestream. Apropos unterwegs: Möchte man den Livestream der Kamera über das Mobilfunknetz abrufen, erscheint unter dem Play-Button der Hinweis „Abspielen über Mobilfunkdaten“. Diese Warnung ist angesichts der hohen Datenmengen einer 4K-Kamera und Nutzung eines Volumenvertrags sehr nützlich.
Die Aufnahmequalität ist in puncto Bild und Ton insgesamt gut. Die Gegensprechfunktion funktioniert tadellos und Videos und Bilder sind dank 8-Megapixel-Auflösung bei Tag und bei Nacht detailreich und scharf. Bei Dunkelheit aktiviert die Kamera fünf sogenannte Spotlight-LEDs, die für eine 450 Lumen helle Beleuchtung sorgen und damit farbige Aufnahmen auch bei Dunkelheit ermöglichen. Diese sind aber auch abschaltbar, sodass dann die vier Infrarot-LEDs für eine Nachtsicht in Schwarz-Weiß sorgen. Die Nachtsicht soll in beiden Fällen 30 Meter weit reichen.
Auf unserer Test-Terrasse mit elf Meter Breite war die Ausleuchtung in beiden Fällen einwandfrei. Gut gelungen sind auch die Aufnahmen mittels optischen Zooms. Anders als bei einer mehrfachen digitalen Vergrößerung liefert die optische Variante keinen Pixelbrei, sondern klare Aufnahmen mit vielen Details. Tagsüber neigt die Kamera bei einem hohen Dynamikumfang dazu, helle Bereiche etwas überzubelichten. Immerhin erlauben die Bildeinstellungen, die standardmäßig auf Automatik stehen, durch eine manuelle Anpassung dieses Problem etwas abzumildern. An die erstklassige Bildqualität der Annke-Kameras NCD800 (Test) und NC400 (Test) reicht die Reolink aber nicht heran.
Smart-Home: Google Assistant, Amazon Alexa, ONVIF-Support, NAS
Über Amazon Alexa und Google Assistant können Anwender die Reolink RLC-811 auch per Sprache steuern. Hierfür wird allerdings ein Konto bei Reolink benötigt, das mit dem Amazon- oder/und Google-Konto gekoppelt werden muss. Dann ist es auch möglich, den Livestream der Kamera auf einem smarten Display (Ratgeber) wie Amazon Show oder Google Nest Hub wiederzugeben.
Dank Onvif-Support findet die Reolink RLC-811A auch Anschluss an entsprechend kompatible Smart-Home-Zentralen (Bestenliste). Unter Homey Pro (Test) ist die Einbindung wie auch bei anderen Onvif-Kameras (Ratgeber) nahezu perfekt. Zwar gibt es wie üblich nur ein Standbild statt eines Livestreams, aber dafür erfasst die Smart-Home-Zentrale Bewegungs- und Sabotage-Ereignisse, die Anwender für Automatisierungen nutzen können.
Auch wird die Kamera von Onvif-kompatibler Software und auch von NAS-Systemen unterstützt. Im Test mit der Synology DS223 und der für die Plattform erhältlichen Surveillance Station hat der Zugriff auf die Reolink RLC-811A einwandfrei funktioniert. Der Onvif-Support garantiert außerdem den Weiterbetrieb der Reolink-Kamera, wenn sie – aus welchen Gründen auch immer – vom Hersteller nicht mehr unterstützt wird.
Die Smart-Home-Zentrale Homey Pro kann die Reolink RLC-811A wie viele andere Onvif-kompatible Überwachungskameras für Automatisierungen nutzen. heise bestenlisten
Preise
Reolink verkauft die Bullet-Überwachungskamera RLC-811A regulär für 130 Euro. Sie ist in Schwarz und in Weiß erhältlich. Aktuell kostet sie bei Amazon mit einem Rabatt 110 Euro.
Fazit
Die PoE-Überwachungskamera Reolink RLC-811A kann im Test nahezu in jedem Bereich überzeugen. Mit 4K-Auflösung und einer Bildrate von 25 fps liefert sie bei Tag und bei Nacht detailreiche und scharfe Aufnahmen. Die gute Bildqualität bleibt auch bei Vergrößerungen dank des optischen 5x-Zooms erhalten.
Sicher gibt es Modelle, die wie die Annke NCD800 bei Gegenlicht und nachts eine noch bessere Bildqualität bieten, dafür aber deutlich mehr kosten. Mit einem Preis von aktuell 110 Euro gibt es aber kaum ein anderes Modell, das die mit der Reolink RLC-811A mithalten kann. Erst recht nicht, wenn man dank Onvif-Support die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten mit NAS- oder Smart-Home-Koppelung berücksichtigt. Zudem bietet Reolink mit Zeitrafferaufnahmen ein Feature, das nur sehr selten bei Überwachungskameras zu finden ist und wenn, dann ist es meist nicht so einfach konfigurierbar wie bei der Reolink. Anwender können die Reolink außerdem vollständig lokal und sogar mit Dritthersteller-Software betreiben. Kosten für ein Cloud-Abonnement, wie bei Ring und Arlo üblich, fallen standardmäßig auch nicht an.
Abgerundet werden die guten Leistungen der Hardware durch eine einfache Bedienung der Software, wobei man beim Wechsel von App zu Desktop-Client oder Browser eine einheitliche Bedienoberfläche vorfindet und sich nicht umgewöhnen muss. Wie bei allen PoE-Überwachungskameras muss man allerdings die Herausforderungen bei der Verkabelung meistern.
Nützliche Informationen zur Auswahl einer Überwachungskamera bietet der Beitrag WLAN, Cloud, Solar: Überwachungskameras für innen & außen ab 30 Euro. Darin erläutern wir die wichtigsten Kaufkriterien und präsentieren die besten Überwachungskameras der verschiedenen Kategorien mit Preisen zwischen 30 und 500 Euro.
Und wer an Überwachungskameras mit 4K-Auflösung interessiert ist, findet in unserer Bestenliste die besten Modelle aus unseren Tests. Anwender, die stattdessen eine große Fläche wie eine Hofeinfahrt beleuchten und gleichzeitig überwachen möchten, werden in unserer Hoflicht mit Überwachungskamera – die besten Floodlight Cams fündig. Ist ausschließlich eine großflächige Überwachung von Interesse, zeigen wir in unseren PTZ-Bestenlisten leistungsfähige Varianten für den Außenbereich und auch für Innenräume. Und last but not least gibt es auch noch sehr kleine Modelle, die wir in der Bestenliste Die beste Mini-Überwachungskamera im Test – Babyphone inklusive zusammengefasst haben.
Der Testbericht stammt vom 7.3.2023. Bei attraktiven Angeboten wird er aktualisiert.
Technologiesieger
Instar IN-9808 4K
Die Überwachungskamera IN-9808 4K des deutschen Herstellers Instar bietet 4K-Auflösung bei 25 fps sowie zahlreiche Integrationsmöglichkeiten wie MQTT und Onvif.
VORTEILE
- 4K-Auflösung mit 25 fps
- NDAA- und TAA-konform, BSI-Zertifizierung, Sicherheitsupdates bis mindestens Ende 2030
- lokale Ansteuerung (MQTT, Onvif), auch mit Synology Surveillance Station und Home Assistant
- hervorragende Bildqualität (WDR) und hohe Auflösung
- Support erstklassig
NACHTEILE
- ohne Zusatzheizung nur bis –5 °C spezifiziert
- Gegensprechfunktion nur mit zusätzlichem Lautsprecher
- hoher Preis
Instar IN-9808 4K im Test: Flexible Überwachungskamera ohne Cloud
Die Überwachungskamera IN-9808 4K des deutschen Herstellers Instar bietet 4K-Auflösung bei 25 fps sowie zahlreiche Integrationsmöglichkeiten wie MQTT und Onvif.
Die IN-9808 4K ist Instars Spitzenmodell und bietet mit ihrer 4K-Auflösung viermal so viele Pixel wie herkömmliche Full-HD-Kameras. Gegenüber dem Vorgänger IN-9408 (Testbericht) bedeutet dies eine Steigerung von 3,7 auf 8,3 Millionen Pixel – mehr als eine Verdopplung der Bildschärfe.
Vom Vorgänger übernommen wurde neben dem robusten Gehäuse das durchdachte Verkabelungskonzept: Die Anschlüsse liegen geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen. Ebenfalls beibehalten wurden die zahlreichen Integrationsmöglichkeiten, darunter Onvif, Homekit, MQTT und IFTTT.
Ein wesentlicher Unterschied zum Vorgänger betrifft die Modellvarianten: Während es von der IN-9408 noch zwei separate Versionen für PoE/LAN und WLAN/LAN gab, vereint die IN-9808 4K alle Verbindungsoptionen (WLAN, PoE und LAN) in einer einzigen Variante. Wie das Vorgängermodell ist auch die neue Kamera wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältlich.
Wie gut sich die wetterfeste Überwachungskamera im Alltag schlägt, zeigt der folgende Testbericht.
Bilder: Instar IN-9808 4K
Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
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Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
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Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
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Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
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Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
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Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
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Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
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Instar IN-9808 4K im Test: Für die Verkabelung muss man die Überwachungskamera auseinandernehmen. Die Anschlüsse liegen somit geschützt im Inneren von Kamera und Halterung, sodass bei optimaler Installation keine Kabel sichtbar sind. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern erschwert auch Manipulationen wie das Durchtrennen von Leitungen.
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Instar IN-9808 4K im Test: Bis auf eine Bohrmaschine ist im Lieferumfang alles für die Montage der Überwachungskamera enthalten.
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Über Onvif stehen Livestream und Bewegungssensor zur Verfügung – perfekt für Automatisierungen wie die Einbindung in eine Alarmanlage. Noch mehr Möglichkeiten eröffnet die MQTT-Unterstützung: Sämtliche Sensoren und Steuerungsoptionen der Kamera werden automatisch erkannt und können frei genutzt werden.
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Die Instar IN-9808 4K liefert sowohl tagsüber als auch bei Nacht eine hervorragende Bildqualität. Die Aufnahmen sind scharf, detailreich und überzeugen durch eine flüssige Darstellung mit bis zu 25 fps – so bleiben auch schnell bewegte Personen klar erkennbar. Dank WDR-Unterstützung überzeugt sie auch bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht.
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Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
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Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
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Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
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Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
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Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
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Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
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Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
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Der Instar-Support ist vorbildlich. Das Online-Angebot für technische Hilfe umfasst ein umfangreiches Wiki, Videos und ein Forum.
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Gehäuse, Montage und Inbetriebnahme
Mit 900 Gramm ist die Instar IN-9808 4K relativ schwer – das robuste, wasserdichte Metallgehäuse (ca. 10,3 × 7,5 × 23 cm) und die ebenfalls metallene Halterung hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. Für den Außeneinsatz gibt es eine Einschränkung: Instar gibt einen Betrieb bis –5 °C an. Mit einer optionalen Zusatzheizung (ab ca. 25 Euro) ist die Kamera laut Hersteller jedoch bis –20 °C nutzbar. Während der Testphase im Winter war es teilweise kälter als –5 °C, die Kamera hat trotzdem funktioniert.
Anders als bei vielen Außenkameras liegen die Anschlüsse nicht außen, sondern geschützt im Gehäuseinneren. Das verhindert, dass Wasser am typischen Ethernet-Stecker eindringen kann. Für die Verkabelung muss die rückseitige Abdeckung geöffnet und die Kabel von hinten durch die Halterung ins Gehäuse geführt werden. Das ist mit ein wenig Aufwand verbunden, doch nach etwa 15 Minuten erledigt.
Damit keine Feuchtigkeit eindringt, liegen drei Dichtungsringe mit einem, zwei oder drei Kabeldurchführungen bei:
- Ein Kabeldurchgang: für reinen WLAN-Betrieb (nur Stromkabel)
- Zwei Kabeldurchgänge: für Ethernet-Anschluss (Strom + Netzwerkkabel)
- Drei Kabeldurchgänge: für Ethernet plus optionalen Lautsprecher
Das gedruckte Handbuch (Online-Wiki) erklärt die Verkabelung detailliert. Praktisch: Inbusschlüssel (für die Halterung) und Kreuzschlitzschraubendreher (für das Gehäuse) liegen bei – eigenes Werkzeug ist für die Verkabelung nicht nötig. Für die Wand- oder Deckenmontage benötigt man jedoch eine Bohrmaschine; passende Schrauben und Dübel sind im Lieferumfang enthalten.
Die App Instar Vision ist auch für Tablets optimiert, sodass man von der größeren Darstellungsfläche dieser Geräte profitiert. heise bestenlisten
Die Einrichtung erfolgt entweder über einen Browser oder die App Instar Vision. Letztere ist auch für Tablets optimiert, sodass man von der größeren Darstellungsfläche dieser Geräte profitiert. Für die Browser-Installation wird die IP-Adresse der Kamera benötigt. Diese lässt sich etwa mit dem Angry IP-Scanner (Heise Download) oder dem Instar Kamera Tool (für Linux, macOS, Windows) ermitteln. Hinweis: Bei aktiver VPN-Verbindung erkennt das Instar-Tool die Kamera nicht.
Alternativ ist die Einrichtung per WLAN und WPS möglich – sofern der Router WPS unterstützt. Detaillierte Anleitungen bieten die Bildergalerie sowie die Online-Hilfe unter install.instar.com.
Die Einrichtung der Instar IN-9808 4K ist flexibel und benutzerfreundlich gestaltet: Zur Wahl stehen die Instar Vision App und die Weboberfläche. Für die schnelle und bequeme Konfiguration grundlegender Funktionen ist die App ideal geeignet. Wer hingegen das volle Potenzial der Kamera ausschöpfen möchte, greift auf das Webinterface zurück – dort lassen sich erweiterte Einstellungen wie ONVIF und MQTT vornehmen, die über die App nicht zugänglich sind. heise bestenlisten
Bedienung und Konfiguration
Die Konfiguration der IN-9808 4K erfolgt wahlweise über die App Instar Vision oder die Weboberfläche. Während sich grundlegende Funktionen bequem per App einrichten lassen, stehen erweiterte Optionen wie Onvif und MQTT nur über das Webinterface zur Verfügung.
Bewegungserkennung, Benachrichtigungen und Datenschutzmaske
Die Bewegungserkennung der Instar IN-9808 4K geht weit über einfache Auslöser hinaus: Sie unterscheidet zuverlässig zwischen Personen, Tieren und Fahrzeugen. Auf dieser Basis lassen sich Alarme präzise einstellen und Fehlalarme durch andere Bewegungsquellen effektiv reduzieren. Falls dennoch unerwünschte Auslöser auftreten, bietet die Kamera unter „Alarmbereiche“ die Möglichkeit, die Empfindlichkeit für verschiedene Zonen individuell anzupassen. Ein detailliertes Erklärvideo dazu findet sich auf der Instar-Webseite.
Für einen DSGVO-konformen Betrieb ist die Kamera mit einer flexiblen Datenschutzmaske ausgestattet. Über die Weboberfläche lassen sich unter „Einstellungen > Multimedia > Privatsphäre“ bis zu acht Bildbereiche definieren, die bei Aufnahmen automatisch geschwärzt werden – unverzichtbar, wenn die Kamera Teile fremder Grundstücke oder öffentlicher Flächen erfasst.
Benachrichtigungen erfolgen nahezu in Echtzeit per Push-Nachricht auf Smartphone oder Tablet. Alternativ können Alarme auch per E-Mail versendet werden – inklusive Vorschaubildern. Für eine besonders sichere Ablage lassen sich Aufnahmen zudem per FTPS oder SFTP direkt auf einen eigenen Server hochladen.
In der täglichen Nutzung überzeugt die Kamera durch ihre einfache Bedienung: Sowohl die App als auch die Weboberfläche sind übersichtlich gestaltet und reagieren schnell. Der Livestream sowie aufgezeichnete Videos werden jederzeit flüssig und zuverlässig dargestellt.
Bildqualität der Instar IN-9808 4K
Die Instar IN-9808 4K liefert sowohl tagsüber als auch bei Nacht eine hervorragende Bildqualität. Die Aufnahmen sind scharf, detailreich und überzeugen durch eine flüssige Darstellung mit bis zu 25 fps – so bleiben auch schnell bewegte Personen klar erkennbar.
Die Instar IN-9808 4K liefert sowohl tagsüber als auch bei Nacht eine hervorragende Bildqualität. Die Aufnahmen sind scharf, detailreich und überzeugen durch eine flüssige Darstellung mit bis zu 25 fps – so bleiben auch schnell bewegte Personen klar erkennbar. Dank WDR-Unterstützung überzeugt sie auch bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht. heise bestenlisten
Bei Dunkelheit gehen zwar erwartungsgemäß einige Details verloren, doch die Kamera zeigt sich hier von ihrer besten Seite: Dank leistungsstarker Infrarot-LEDs gelingen ausgewogene Belichtungen, bei denen selbst Gesichter noch gut zu erkennen sind – eine Stärke, die viele Mitbewerber vermissen lassen.
Ein weiteres Highlight ist die Wide Dynamic Range (WDR)-Funktion. Sie gleicht schwierige Lichtsituationen wie Gegenlicht oder starke Kontraste souverän aus und lässt sich flexibel an die jeweilige Umgebung anpassen. So bleibt die Bildqualität auch unter anspruchsvollen Bedingungen auf hohem Niveau.
Unterstützte Smart-Home-Plattformen
Die Instar IN-9808 4K überzeugt nicht nur mit ihrer Bildqualität, sondern auch mit ihrer breiten Plattformunterstützung. Sie lässt sich nahtlos in Apple HomeKit, Amazon Alexa und Google Assistant einbinden einbinden – ein klarer Vorteil für Nutzer unterschiedlicher Smart-Home-Ökosysteme.
Dank ONVIF-Kompatibilität ist eine lokale, cloudfreie Einbindung in Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Home Assistant oder Homey Pro möglich. Auch der Betrieb mit Synology Surveillance Station funktioniert im Test einwandfrei – ideal für alle, die auf bewährte Drittanbieter-Lösungen setzen.
Über Onvif stehen Livestream und Bewegungssensor zur Verfügung – perfekt für Automatisierungen wie die Einbindung in eine Alarmanlage. Noch mehr Möglichkeiten eröffnet die MQTT-Unterstützung: Sämtliche Sensoren und Steuerungsoptionen der Kamera werden automatisch erkannt und können frei genutzt werden. heise bestenlisten
Besonders tiefgreifend ist die Integration in Home Assistant: Über Onvif stehen Livestream und Bewegungssensor zur Verfügung – perfekt für Automatisierungen wie die Einbindung in eine Alarmanlage. Noch mehr Möglichkeiten eröffnet die MQTT-Unterstützung: Sämtliche Sensoren und Steuerungsoptionen der Kamera werden automatisch erkannt und können frei genutzt werden.
Preis
Die Instar IN-9808 4K wird regulär für 289 Euro angeboten, ist aktuell aber bereits ab 262 Euro erhältlich. Besonders günstig gab es die anschlussfreudige Überwachungskamera bislang zum Black Friday für 229 Euro.
Fazit
Die Instar IN‑9808 zählt zu den besten 4K-Überwachungskameras auf dem Markt – ihr Preis von aktuell 262 Euro mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, ist jedoch durch den gebotenen Gegenwert mehr als gerechtfertigt.
Die Kamera überzeugt mit intelligenter Erkennung von Personen, Fahrzeugen und Tieren und informiert den Nutzer nahezu in Echtzeit per Push-Nachricht oder E-Mail. Sie lässt sich flexibel per Ethernet oder WLAN (2,4 & 5 GHz) einbinden und ist mit Drittanbieter-Lösungen wie Synology Surveillance Station, Home Assistant und Apple HomeKit kompatibel.
Dank Wide Dynamic Range (WDR) liefert sie auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gestochen scharfe Bilder. Mit bis zu 25 fps in 4K übertrifft sie viele Mitbewerber, die oft nur 15 fps erreichen – für besonders detailreiche Aufnahmen.
Ein starkes Argument ist die langfristige Sicherheit: Der deutsche Hersteller Instar garantiert Updates bis mindestens Ende 2030. Zudem ist die Kamera NDAA- und TAA-konform und damit auch für sicherheitsrelevante Einrichtungen geeignet – inklusive BSI-Empfehlung.
Ein weiteres Argument für die IN-9808 4K und alle anderen Instar-Überwachungskameras ist der hervorragende Support, der kompetent und schnell auf Probleme reagiert und auch ein Forum umfasst. Zudem beschreibt die Firma in zahlreichen Videos die Einrichtung und Konfiguration der Kamera.
Kritik gibt es lediglich im Detail: Die Kamera ist offiziell nur bis –5 °C spezifiziert. Wer sie bei härteren Wintern einsetzen möchte, benötigt ein optionales Heizmodul für ca. 25 Euro, das den Betrieb bis –20 °C ermöglicht. Ebenfalls etwas umständlich: Für eine Gegensprechfunktion muss ein externer Lautsprecher angeschlossen werden.
Annke NCBR800
Neben einem lichtstarken Objektiv bietet die PoE-Überwachungskamera Annke NCBR800 zahlreiche smarte Erkennungsfunktionen. Wie gut sie in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.
VORTEILE
- Hohe Auflösung mit 3840 × 2160 Pixeln @ 25 fps und hervorragender Bildqualität
- Smarte Überwachungsfeatures wie Linienüberquerungserkennung
- Dank Onvif-Support Einbindung in Smart-Home-Zentralen und NAS-Systemen
NACHTEILE
- Kein Livestream auf Amazon Echo Show
- teuer
- Konfiguration aufwendig
Annke NCBR800 im Test
Neben einem lichtstarken Objektiv bietet die PoE-Überwachungskamera Annke NCBR800 zahlreiche smarte Erkennungsfunktionen. Wie gut sie in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.
Annke hat mit der Night-Chroma-Serie wie der NCD800, der NC800 und dem PTZ-Modell (Bestenliste) NCPT500 Überwachungskameras mit besonders lichtstarken Objektiven im Portfolio. Über F1.0-Blenden fällt sehr viel Licht auf die 1/1.8" großen Sensoren, sodass Nachtaufnahmen ohne Zusatzbeleuchtung in Farbe gelingen und das fast ohne Rauschen. Anders als die NCD800, die mittels zweier Objektive Einzelaufnahmen zu einem Gesamtbild mit einem horizontalen Sichtfeld von 180° zusammenfasst, ist die 4K-Überwachungskamera (Bestenliste) Annke NCBR800 nur mit einem Objektiv ausgestattet.
Als OEM-Hersteller von Hikvision-Kameras richten sich die Annke-Modelle in erster Linie an professionelle Anwender, die Überwachungskameras für eine unternehmensweite Sicherheitslösung suchen. Und dafür ist die Annke NCBR800 dank Onvif-Support (Ratgeber) inklusive NAS- und NVR-Unterstützung (Ratgeber) sowie smarter Erkennungsfunktionen wie Linienüberschreitung und Gesichtserkennung hervorragend geeignet. Außerdem können Anwender Annke-Überwachungskameras in einem lokalen Netzwerk betreiben, ohne dass sie auf eine Cloud angewiesen sind. Damit bieten die Modelle gegenüber Varianten mit Cloudzwang wie von Google, Ring oder Arlo einen besseren Schutz der Privatsphäre und ein höheres Sicherheitsniveau. Wie gut die Annke NCBR800 in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.
Annke NCBR800: Lieferumfang und weitere Ausstattungsmerkmale
Die Annke NCBR800 wird im Shop des Herstellers als Turm- und als Bullet-Variante angeboten. Wir haben das Turmmodell getestet, das im Durchmesser knapp 14 cm misst und etwas über 800 Gramm wiegt. Es ist prädestiniert für die Montage an einer Decke, lässt sich dank drehbarer Kameraeinheit aber auch an einer Wand befestigen. Das Metallgehäuse ist hochwertig verarbeitet und gegenüber Staub und starkem Spritzwasser nach IP67 geschützt. Laut Annke ist die NCBR800 im Temperaturbereich zwischen –30 °C und 60 °C einsatzbereit.
Mit Strom wird die Kamera über Ethernet versorgt (PoE, 802.3af). Sie kann aber auch über ein optional erhältliches 12-Volt-Netzteil in Betrieb genommen werden. Entsprechende Anschlüsse liefert ein etwa 25 cm langes Kabel, das aus dem Gehäuse herausgeführt ist. Zudem finden sich dort noch zwei Anschlüsse für kabelgebundene Alarmsysteme.
An der Unterseite des Gehäuses befindet sich hinter einer mit Torx-T10-Schrauben montierten Abdeckung ein microSD-Card-Slot, der entsprechende Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 512 GByte aufnimmt. Ein entsprechender Torx-Schraubendreher ist im Lieferumfang enthalten. Aber auch NAS- oder NVR-Systeme stehen als alternative Speichermöglichkeiten für Videos parat. Videos zeichnet die NCBR800 standardmäßig kontinuierlich auf, wobei sie auch eine ereignisbasierte Aufnahme und die Codecs H.265 alias HEVC und H.264 unterstützt. Die microSD-Karte können Anwender außerdem verschlüsseln, sodass bei einem Verlust die aufgenommenen Videos nicht von jedem angesehen werden können.
Neben dem microSD-Card-Slot sitzen noch eine serielle Schnittstelle und eine Reset-Taste. Ausgestattet mit Mikrofon und Lautsprecher, kann man die Annke NCBR800 auch als Gegensprechanlage nutzen. Die Klangqualität ist dabei bauartbedingt wie üblich bei Überwachungskameras nicht besonders hoch, erfüllt aber ihren Zweck.
Inbetriebnahme mit Annke Vision und Hik-Connect
Für die Inbetriebnahme der Kamera sieht der Hersteller die App Annke Vision vor. Da es sich bei der Annke NCBR800 um ein OEM-Modell von Hikvision handelt, ist sie auch mit der App Hik-Connect for End User kompatibel. Allerdings bietet Annke Vision in der neuen Version deutlich mehr Funktionen, sodass man fast nicht mehr den Zugriff per Browser benötigt, um sämtliche Parameter konfigurieren zu können. Neben App und Browser stehen zur Steuerung der Kamera außerdem die Desktop-Anwendungen Guarding Vision (macOS und Windows) und Annke Vision (Windows) zur Verfügung. Alternativ können Anwender auch das Hikvision-Tool iVMS-4200 nutzen.
Ein Installationsassistent in der App erleichtert die Inbetriebnahme der Kamera. Diese ist nach wenigen Minuten abgeschlossen (siehe auch Bildergalerie).
Bilder: Annke NCBR800
Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Annke NCBR800: PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und 25 fps, Onvif-Support, smarte Erkennungsfunktionen und Top-Bildqualität
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Mit der neuesten Version der mobilen App Annke Vision können Anwender nahezu sämtliche Parameter für die NCBR800 einstellen. Das gelang bislang nur mit der Desktop-Anwendung oder mit einem Browser.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP.
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Für die Anbindung in Home Assistant können Anwender entweder die offizielle Onvif-Integration oder die Community-Lösung Hikvision NVR verwenden.
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Annke NCBR800: So konfiguriert man Alarme und Benachrichtigungen
Die in der Kamera integrierte Bewegungserkennung kann zwischen Menschen, Fahrzeugen und anderen sich bewegenden Objekten differenzieren. Anwender können zudem den Erkennungsbereich einschränken und die Empfindlichkeit anpassen. Mit Anpassungen dieser Einstellungen erzeugt die Annke NCBR800 im Test so gut wie keine Fehlalarme. Sie erkennt Menschen und verschickt entsprechende Warnmeldungen, bleibt aber bei Haustieren wie einer Katze stumm.
Bis zu vier Datenschutzzonen, die bei Aufzeichnungen geschwärzt werden, erlaubt die Annke-Überwachungskamera. Das reicht für einen datenschutzkonformen Betrieb jedoch nicht aus, sollte sie auf ein fremdes Grundstück ausgerichtet sein. Ist das der Fall, ist eine Einwilligung zur Videoaufnahme bei den betreffenden Nachbarn einzuholen.
Über erkannte Objekte informiert die NCBR800 standardmäßig per Pushbenachrichtigung und optional auch per E-Mail. Zudem unterstützt sie einen automatischen Bild-Upload auf einen Server per FTP oder SFTP (siehe auch Bildergalerie).
Neben diesen Alarmfunktionen kann die Überwachungskamera aber auch von sich aus direkt am Gerät alarmieren. So können Anwender sie so konfigurieren, dass die integrierten LED-Leuchten bei einem erkannten Objekt abwechselnd rot und blau aufleuchten, und bei Bedarf verwandelt sich der integrierte Lautsprecher in eine Sirene.
Neben diesen auch von anderen Überwachungskameras bekannten Einstellmöglichkeiten bietet die Annke NCBR800 noch zusätzliche Erkennungsfunktionen. Sie beinhalten unter anderem eine Linienüberquerungserkennung: Hierfür zeichnet man eine Linie in den von der Kamera überwachten Bereich, und sobald diese überschritten wird, erfolgt ein Alarm. Optional alarmiert die Kamera, wenn Personen in einen zuvor definierten Bereich ein- und austreten (Bereichseingangs-/-ausgangserkennung).
Zudem erkennt die Kamera über die Option Szenenänderungserkennung, ob ein Angreifer die Kamera dreht, sodass sie den Überwachungsbereich aus den „Augen“ verliert. Wird das Objektiv der Kamera verdeckt (Sabotageüberwachung), bemerkt sie das ebenfalls und versendet eine Benachrichtigung.
Bildqualität mit WDR, HLC und BLC verbessern
Zur Steigerung der Bildqualität bietet die Annke NCBR800 wie auch die Modelle NC800 und NCD800 zahlreiche Funktionen: Wide Dynamic Range (WDR), Backlight Compensation (BLC) und Highlight Compensation (HLC). Meistens kann man nur eine dieser Methoden verwenden, um Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht zu verbessern.
Annke NCBR800: Mit der Aktivierung von Wide Dynamic Range (WDR) verbessert sich die Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen erheblich. heise bestenlisten
Vorkonfigurierte Bildparameter stehen unter Szene parat. Hier können Anwender zwischen Normal (Standardeinstellung), Hintergrundbeleuchtung (WDR ein mit Level 50), Frontbeleuchtung und Schwachlicht (Belichtungsdauer 1/12) auswählen. Letztere passen zur Verbesserung der Bildqualität die Parameter Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Schärfe an. Zudem stehen noch zwei Szenen für benutzerdefinierte Einstellungen zur Verfügung. Da die optimale Einstellung der Szenen abhängig von Jahres- und Tageszeit ist, kann man unter Bildparameterwechsel pro Monat festlegen, wann sie aktiviert werden sollen. Damit bietet die Kamera zu jeder Zeit die optimalen Einstellungen für eine möglichst perfekte Bildqualität.
Die Einbindung der Annke NCBR800 in Synology Surveillance Station gelingt mit dem Standard-Hikvision-Profil. Die NAS-Lösung nutzen wir außerdem als Server für einen automatischen Upload per SFTP. heise bestenlisten
Wie gut ist die Bildqualität der Annke NCBR800?
Mit den zur Verfügung stehenden Bildoptionen liefert die NCBR800 eine erstklassige Bildqualität und erleichtert so die Identifizierung erkannter Objekte selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen (siehe auch Bildergalerie).
Die Qualität bei Nachtaufnahmen erreicht ebenfalls ein überdurchschnittliches Niveau. Das liegt vor allem daran, dass man die optimalen Bildparameter je nach Tageszeit per Zeitplan automatisch aktivieren kann. Mit dem sehr lichtempfindlichen 2,8-mm-Objektiv bietet die Kamera farbige Nachtaufnahmen ohne Zuhilfenahme der integrierten LED-Beleuchtung. Allerdings benötigt sie dafür mit 0.0008 Lux mehr Licht als die NCD800 oder die NC800, die farbige Nachtaufnahmen schon mit 0.0005 Lux Restlicht erzeugen. Anders als NCD800 und NC800 verfügt die NCBR800 über integrierte Infrarot-LEDs, mit denen sie nachts klare Schwarzweiß-Aufnahmen erzeugt. Für eine optimale Bildqualität bei Dunkelheit sorgt die Einstellung Intelligente Lichtkompensation. Damit nutzt die NCBR800 zunächst die Infrarot-LEDs und schaltet bei einem erkannten Objekt die weißen LEDs für eine klare und farbige Aufnahme automatisch hinzu.
Mit einer maximalen Auflösung von 3840 × 2160 Pixel bietet die Annke NCBR800 auch beim Zoomen genügend Reserven (siehe auch Bildergalerie). Das Sichtfeld ist mit 108,8° horizontal, 56,4° vertikal und 134,3° diagonal guter Durchschnitt. Und mit bis zu 25 fps erkennt man auf den Videos auch dann noch Personen, wenn diese sich schnell bewegen.
Bedienung und Integration in Smart-Home-Systeme
Für die Inbetriebnahme der Überwachungskamera sind die mobilen Anwendungen von Annke oder Hikvision völlig ausreichend. Zumal die Annke-App seit neuestem fast sämtliche Konfigurationsoptionen bietet, wie sie bislang nur mit den Desktop-Anwendungen oder mit einem Browser zur Verfügung standen. Einige Netzwerkeinstellungen, etwa bezüglich Plattformzugriff, SNMP, HTTPS, Alarmserver und QoS können Anwender jedoch nur per Browser oder Desktop-Anwendung einstellen.
Was die Integration der Kamera in Smart-Home-Systeme anbelangt, gibt es gute und schlechte Nachrichten. Annke unterstützt zwar offiziell die Anbindung an Amazon Alexa, doch die NCBR800 hat Alexa nicht gefunden. Dementsprechend gelingt auch die Ausgabe des Livestreams auf einem smarten Display (Ratgeber) wie Amazon Echo Show nicht.
Dafür kann die Annke dank Onvif-Support in Smart-Home-Zentralen mit entsprechender Unterstützung wie Homey Pro (Testbericht) oder Open-Source-Lösungen wie Home Assistant (Test) problemlos eingebunden werden. Und zwar nicht nur partiell als Auslöser für bestimmte Routinen, sondern inklusive Zugriff auf die Bilddaten. Mit Home Assistant und dem Add-on Frigate können Anwender sogar den Livestream der Kamera betrachten und einen leistungsfähigen Videorekorder in Verbindung mit der Annke realisieren. Das gelingt freilich auch mit anderen Onvif-Kameras (Ratgeber).
Wer statt Home Assistant lieber eine vorkonfigurierte Lösung wie Synology Surveillance Station (Test) einsetzt, darf sich ebenfalls freuen: Zwar bietet Synology für die Annke NCBR800 kein eigenes Integrationsprofil an, doch mit der Hikvision-Voreinstellung hat die Einbindung im Test einwandfrei funktioniert (siehe auch Bildergalerie).
Für die Anbindung in Home Assistant können Anwender entweder die offizielle Onvif-Integration oder die Community-Lösung Hikvision NVR verwenden. heise bestenlisten
Was kostet die Annke NCBR800?
Die Annke NCBR800 gibt es ausschließlich in Weiß als Bullet- als Turm-Version direkt bei Annke. Regulär wird sie für 280 Euro angeboten, aktuell ist sie für 160 Euro im Angebot.
Fazit
Die Annke NCBR800 kann in puncto Nachtsicht zwar nicht ganz mit den Schwester-Modellen NCD800 und NC800 mithalten. Doch dafür ist sie dank integrierter Infrarot-LEDs deutlich flexibler als diese. Diese Flexibilität hat Annke in Form einer intelligenten Lichtkomposition umgesetzt, die so lange die Infrarot-LEDs für eine klare Nachtsicht in Schwarzweiß nutzt und erst bei einem erkannten Objekt weißes LED-Zusatzlicht aktiviert. Dann sind die Aufnahmen nicht nur klar, sondern auch in Farbe. Und dank 25 fps Bildwiederholrate bleibt die Klarheit auch dann erhalten, wenn sich Personen schnell durchs Bild bewegen.
Insgesamt ist die Bildqualität erstklassig. Allerdings muss man dafür mit den zahlreichen Bildverbesserungseinstellungen etwas herumprobieren, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten.
Und auch die Einbindung in Smart-Home-Zentralen und die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten hinsichtlich Netzwerk und Benachrichtigungen überzeugen. Die schnelle Reaktionsgeschwindigkeit der Kamera steht ebenfalls auf der Habenseite. Und die saubere Verarbeitung und das robuste Gehäuse komplettieren den positiven Gesamteindruck.
Insgesamt ist die Annke NCBR800 also für alle empfehlenswert, die auf der Suche nach einer leistungsfähigen PoE-Überwachungskamera mit 4K, smarten KI-Funktionen und einer hervorragenden Bildqualität sind. Zwar ist der Preis von aktuell 160 Euro relativ hoch, doch wir halten ihn angesichts der gebotenen Leistungen für fair.
Hinweis: Der Testbericht erschien am 6.12.2024 und wird bei aktuellen Angeboten aktualisiert (siehe Artikel-Datum).
Annke NC800
Neben einem lichtstarken Objektiv bietet die PoE-Überwachungskamera Annke NC800 auch smarte Erkennungsfunktionen. Wie gut sie in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.
VORTEILE
- Hohe Auflösung mit 3840 × 2160 Pixeln und 25 fps, sowie fantastischer Bildqualität
- Smarte Überwachungsfeatures wie Linienüberquerungserkennung
- Bildverbesserung mit WDR, 3D DNR, BLC und HLC
- Einbindung in Smart-Home-Zentralen mit ONVIF-Support und NAS-Support
NACHTEILE
- Sichtfeld nur Durchschnitt
- Mobile App mit Problemen bei HD-Stream
Annke NC800 im Test
Neben einem lichtstarken Objektiv bietet die PoE-Überwachungskamera Annke NC800 auch smarte Erkennungsfunktionen. Wie gut sie in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.
Annke bietet mit der Night-Chroma-Serie wie der NCD800 (Test) und dem PTZ-Modell (Bestenliste) NCPT500 (Testbericht) Überwachungskameras mit besonders lichtstarken Objektiven. Über F1.0-Blenden fällt sehr viel Licht auf die 1/1.8" großen Sensoren, sodass Nachtaufnahmen ohne Zusatzbeleuchtung in Farbe gelingen und das fast ohne Rauschen. Anders als die NCD800, die mittels zweier Objektive Einzelaufnahmen zu einem Gesamtbild mit einem horizontalen Sichtfeld von 180° zusammenfasst, ist die 4K-Überwachungskamera (Bestenliste) Annke NC800 nur mit einem Objektiv ausgestattet. Als OEM-Hersteller von Hikvision-Kameras richten sich die Annke-Modelle in erster Linie an professionelle Anwender, die Überwachungskameras für eine unternehmensweite Sicherheitslösung suchen. Und dafür ist die Annke NC800 dank ONVIF-Support (Ratgeber) inklusive NAS- und NVR-Unterstützung (Ratgeber) sowie smarter Erkennungsfunktionen wie Linienüberschreitung und Gesichtserkennung hervorragend geeignet. Außerdem können Anwender die Annke-Überwachungskameras in einem lokalen Netzwerk betreiben, ohne dass sie auf eine Cloud angewiesen sind. Damit bieten die Modelle gegenüber Überwachungskameras mit Cloudzwang wie von Ring oder von Arlo einen besseren Schutz der Privatsphäre und ein höheres Sicherheitsniveau.
Annke NC800: Lieferumfang und weitere Ausstattungsmerkmale
Die Annke NC800 gibt es als Bullet- und als Turm-Variante. Letztere misst im Durchmesser 14 cm und wiegt knapp 900 Gramm. Die Überwachungskamera ist gegenüber Staub und starkem Spritzwasser nach IP67 geschützt und in einem Temperaturbereich zwischen -30 °C und 60 °C einsatzbereit.
Mit Strom wird die Kamera über Ethernet versorgt (PoE, 802.3af). Sie kann aber auch über ein optional erhältliches 12-Volt-Netzteil in Betrieb genommen werden. Unser Testmodell steckt in einem typischen Turret-Gehäuse, das mit den mitgelieferten Schrauben sicher an einer Wand oder Decke montiert werden kann.
An der Unterseite des Gehäuses befindet sich hinter einer mit Torx-T10-Schrauben montierten Abdeckung ein microSD-Card-Slot, der entsprechende Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 256 GByte aufnimmt. Aber auch ein NAS- oder ein NVR-System stehen als alternative Speichermöglichkeiten für Videos parat.
Neben dem microSD-Card-Slot sitzen noch eine serielle Schnittstelle und eine Reset-Taste. Einen Lautsprecher bietet sie nicht und damit auch keine Gegensprechfunktion.
Inbetriebnahme mit Annke Vision und Hik-Connect
Für die Inbetriebnahme der Kamera sieht der Hersteller die App Annke Vision vor. Da es sich bei der Annke NC800 aber um ein OEM-Modell von Hikvision aus der Color-Vu-Linie handelt, ist sie auch mit der App Hik-Connect for End User kompatibel. Allerdings bietet die Annke-App mit Web-Configuration noch einige zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten. Wer die Möglichkeiten der Kamera voll ausreizen möchte, muss allerdings entweder einen Browser oder die Desktop-Anwendung Guarding Vision (macOS und Windows) oder Annke Vision (Windows) verwenden. Alternativ können Anwender auch die Hikvision-Anwendung iVMS-4200 nutzen.
Ein Installationsassistent in der App erleichtert die Inbetriebnahme der Kamera. Initiiert wird das Setup über das Plus-Zeichen rechts oben in der App und der Auswahl von „QR-Code scannen“. Mit dem Smartphone scannt man anschließend den QR-Code der Kamera. Nach wenigen Konfigurationsschritten (siehe auch Bildergalerie) ist die Kamera mit der App verbunden. Die Inbetriebnahme gelingt aber auch über den Browser oder die Desktop-Anwendung.
Annke NC800: So konfiguriert man Alarme und Benachrichtigungen
Die in der Kamera integrierte Bewegungserkennung differenziert zwischen Menschen, Fahrzeugen und anderen sich bewegenden Objekten. Zudem können Anwender den Bewegungsbereich und die Empfindlichkeit der Erkennung definieren. Auch eine Datenschutzzone können sie definieren, der bestimmte Bereich der Aufnahme schwärzt. Damit kann sie DSGVO-konform betrieben werden, wenn sie etwa auf einen öffentlichen Bereich oder auf ein fremdes Grundstück ausgerichtet ist.
Außerdem können sie festlegen, was bei einem Alarm passieren soll: Zum einen kann man sich per E-Mail oder Push darüber benachrichtigen lassen oder Videos auf ein Speichermedium hochladen und Lichtblitzalarm auslösen. Letztere wird über zwei LEDs unter jedem Objektiv realisiert.
Mit Anpassungen dieser Einstellungen generiert die Annke NC800 im Test so gut wie keine Fehlalarme. Sie erkennt Menschen und verschickt entsprechende Warnmeldungen per Pushbenachrichtigungen, bleibt aber bei Haustieren wie einer Katze stumm.
Neben diesen auch von anderen Überwachungskameras bekannten Einstellmöglichkeiten bietet die Annke NC800 noch zusätzliche Alarmfunktionen. Sie beinhalten unter anderem eine Linienüberquerungserkennung: Hierfür zeichnet man eine Linie in den von der Kamera überwachten Bereich und sobald diese überschritten wird, erfolgt ein Alarm. Optional alarmiert die Kamera, wenn Personen in einen zuvor definierten Bereich ein- und austreten (Bereichseingangs-/-ausgangserkennung).
Zudem erkennt die Kamera über die Option Szenenänderungserkennung, ob ein Angreifer die Kamera dreht, sodass sie den Überwachungsbereich aus den „Augen“ verliert. Wird das Objektiv der Kamera verdeckt (Sabotageüberwachung), bemerkt sie das ebenfalls und versendet eine Benachrichtigung.
Die 4K-Überwachungskamera Annke NC800 bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten für eine optimale Bildqualität. heise bestenlisten
Ganz ohne Zusatzbeleuchtung bietet das lichtstarke Objektiv eine farbige Nachtsicht. heise bestenlisten
Bildqualität mit WDR, HLC und BLC verbessern
Zur Steigerung der Bildqualität bietet die Annke NC800 zahlreiche Funktionen: Wide Dynamic Range (WDR), Backlight Compensation (BLC) und Highlight Compensation (HLC). Meistens kann man nur eine dieser Methoden verwenden, um Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht zu verbessern.
Vorkonfigurierte Bildparameter stehen unter Szene parat. Hier können Anwender zwischen Normal (Standardeinstellung mit BLC oben und HLC mit Level 50), Hintergrundbeleuchtung (WDR ein mit Level 50), Frontbeleuchtung und Schwachlicht auswählen. Letztere passen zur Verbesserung der Bildqualität die Parameter Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Schärfe an. Zudem stehen noch zwei Szenen für benutzerdefinierte Einstellungen zur Verfügung. Da die optimale Einstellung der Szenen abhängig von Jahres- und Tageszeit sind, kann man unter Bildparameterwechsel pro Monat festlegen, wann sie aktiviert werden sollen. Damit bietet die Kamera zu jeder Zeit die optimalen Einstellungen für eine möglichst perfekte Bildqualität.
Die Funktionen zur Steigerung der Bildqualität stehen allerdings nur über den Zugriff per Browser oder Desktop-Anwendung zur Verfügung. Mit der Annke- oder der Hikvision-App lassen sich nur einige wenige Parameter wie Auflösung, Videoqualität, Datenrate und Video-Codec (H2.65 oder H.264) festlegen.
Die verschiedenen Funktionen zur Steigerung der Bildqualität sind in der Praxis relevant und erleichtern die Identifizierung erkannter Objekte bei schwierigen Lichtverhältnissen (siehe auch Bildergalerie).
Bilder Annke NC800
Highlights: Farbige Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, Zoom
Kommen wir nun zum absoluten Highlight der Annke NC800: der Bildqualität. Die Nachtaufnahmen suchen ihresgleichen respektive gleichen denen der mit Doppel-Objektiv ausgestatteten NCD800 (Testbericht) oder dem Full-HD-Modell NC400 (Testbericht).
Mit dem sehr lichtempfindlichen 2,8-mm-Objektiv, bietet die Kamera farbige Nachtaufnahmen ohne Zuhilfenahme der integrierten LED-Beleuchtung. Und dank digitaler Rauschunterdrückung entstehen auch nachts Aufnahmen, als wären sie bei Tag aufgenommen worden. Sagenhaft. Bei der maximalen Belichtungsdauer von 1/3 stehen allerdings die Bildverbesserungsverfahren WDR (Wide Dynamic Range), BLC (Backlight Compensation und HLC (Highlight Compensation) nicht zur Verfügung.
Doch angesichts der gebotenen Qualität sind diese bei Nachtaufnahmen nahezu irrelevant. Es gibt aber einen Haken: So sind die Aufnahmen mit 1/3 Belichtung zwar nahezu rauschfrei, doch sinkt dann die Bildwiederholrate auf wenige fps ab. So kann man mit diesen Einstellungen zwar tolle Nachtaufnahmen machen, aber wenn eine Person durchs Bild läuft, kann man diese so gut wie nicht mehr erkennen. Erst ab geringerer Belichtungszeit von 1/25 werden Videos mit der maximalen Bildwiederholrate von 25 fps aufgezeichnet. Dann sind auch Personen wieder gut zu erkennen, doch nimmt das Rauschen dann zu.
Dennoch erzielt die Kamera mithilfe von WDR, BLC und dieser Einstellung nachts noch eine gute Darstellungsqualität – und zwar in Farbe. Und wem die Klarheit der nachts aufgenommenen Videos nicht ausreicht, schaltet einfach die integrierte LED-Beleuchtung hinzu (siehe auch Bildergalerie).
Mit einer maximalen Auflösung von 3840 × 2160 Pixel bietet die Annke NC800 auch beim Zoomen genügend Reserven (siehe auch Bildergalerie). Das Sichtfeld ist mit 102° horizontal, 52° vertikal und 124° diagonal aber nur guter Durchschnitt. Die Arlo Ultra 2 bietet mit einem diagonalen Sichtfeld von 180° deutlich mehr. Allerdings ist deren Objektiv längst nicht so lichtstark, sodass für farbige Nachtaufnahmen grundsätzlich die integrierte LED für Helligkeit sorgen muss.
Die 4K-Überwachungskamera Annke NC800 lässt sich problemlos in Home Assistant einbinden. heise bestenlisten
Bedienung und Integration in Smart-Home-Systeme
Für die Inbetriebnahme der Überwachungskamera sind die mobilen Anwendungen von Annke oder Hikvision völlig ausreichend. Aber zur Konfiguration schöpfen sie das Potenzial der Annke NC800 bei Weitem nicht aus. Erst mit den Desktop-Anwendungen Guarding Vision (alternativ IVMS 4200 oder Annke Vision für Windows) oder auch per Browser können Anwender die Leistung der Kamera voll ausreizen. Die bereits erwähnten Funktionen zur Steigerung der Bildqualität sind dabei nur ein Beispiel. Auch in anderen Bereichen wie Netzwerkeinstellungen finden Anwender umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten etwa bezüglich DDNS, Ports, NAT, SNMP, FTP, E-Mail, HTTPS und QoS.
Problematisch erweisen sich im Test die mobilen Apps Annke Vision und Hik Connect, die den Stream mit voller Auflösung (HD) nicht immer fehlerfrei darstellen (siehe Bildergalerie), während das mit den Desktop-Apps nicht passiert. Auch die mobile App DS-Cam für die Synology Surveillance Station hat keinerlei Schwierigkeiten den 4K-Stream darzustellen.
Was die Integration der Kamera in Smart-Home-Systeme anbelangt, gibt es gute und schlechte Nachrichten. Digitale Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Google Assistant unterstützt die Kamera zwar, aber die Darstellung des Livestreams auf einem smarten Display (Ratgeber) wie Amazon Echo Show gelingt im Test nicht.
Dafür kann die Annke dank ONVIF-Support in Smart-Home-Zentralen mit entsprechender Unterstützung wie Homey Pro (Testbericht) oder Open-Source-Lösungen wie Home Assistant (Test) problemlos eingebunden werden. Und zwar nicht nur partiell als Auslöser für bestimmte Routinen, sondern inklusive Zugriff auf die Bilddaten. Mit Home Assistant und dem Add-on Frigate können Anwender sogar den Livestream der Kamera betrachten und einen leistungsfähigen Videorekorder in Verbindung mit der Annke realisieren. Das gelingt freilich auch mit anderen Onvif-Kameras (Ratgeber).
Wer statt Home Assistant lieber eine vorkonfigurierte Lösung wie Synology Surveillance Station (Test) einsetzt, darf sich ebenfalls freuen: Im Test hat die Einbindung der Annke auf Basis des integrierten Hikivision-Profils einwandfrei funktioniert (siehe auch Bildergalerie).
Was kostet die Annke NC800?
Die Annke NC800 gibt es als Bullet- in Weiß und als Turm-Version auch in Schwarz und kostet reglär 350 Euro. Im Annke-Shop ist sie aktuell für 280 Euro erhältlich.
Fazit
Die Annke NC800 hinterlässt im Test einen hervorragenden Eindruck. Wie bei der NCD800 überzeugt vorrangig die erstklassige Bildqualität. Vor allem nachts liefert die Kamera ein Bild, das begeistert. Allerdings muss man mit den Bildverbesserungseinstellungen etwas rumprobieren, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten.
Und auch die Einbindung in Smart-Home-Zentralen und die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten hinsichtlich Netzwerk und Benachrichtigungen überzeugen. Die schnelle Reaktionsgeschwindigkeit der Kamera steht ebenfalls auf der Habenseite. Die saubere Verarbeitung und das robuste Gehäuse komplettieren den positiven Gesamteindruck.
Insgesamt ist die Annke NC800 also für alle empfehlenswert, die auf der Suche nach einer leistungsfähigen PoE-Überwachungskamera mit 4K-Auflösung (Bestenliste) und smarten KI-Funktionen sind.
Imou Knight 4K
Dank 600 Lumen starken LEDs bietet die Imou Knight 4K Nachtsicht in Farbe. Wie gut die wetterfeste 4K-Überwachungskamera mit Ethernet und WLAN funktioniert, zeigt der Testbericht.
VORTEILE
- 4K-Auflösung mit farbiger Nachtsicht
- Eigene Desktop-Anwendung
- Ethernet- und Dual-WLAN mit 2,4 und 5 GHz inklusive Wifi 6
- ONVIF-Support
NACHTEILE
- Benötigt Stromanschluss
- Kein PoE
- Desktop-Anwendung nur für Windows
Imou Knight 4K im Test: Überwachungskamera mit LED-Scheinwerfer und farbiger Nachtsicht
Dank 600 Lumen starken LEDs bietet die Imou Knight 4K Nachtsicht in Farbe. Wie gut die wetterfeste 4K-Überwachungskamera mit Ethernet und WLAN funktioniert, zeigt der Testbericht.
Die Imou Knight 4K verfügt über 600 Lumen starke LEDs, die eine farbige Nachtsicht ermöglichen. Anders als die Modelle in unserer Bestenliste Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test, kommt die Imou Knight 4K ohne Akku und benötigt daher einen Stromanschluss. In puncto Netzwerkanschlüsse können Anwender zwischen WLAN mit Unterstützung für 2,4 und 5 GHz inklusive Wifi 6 und einer Ethernet-Schnittstelle wählen. Power over Ethernet (PoE) unterstützt sie leider nicht.
Videos speichert die Kamera standardmäßig auf einer bis zu 256 GByte großen microSD-Karte, die allerdings nicht zum Lieferumfang gehört. Ist der Speicherplatz erschöpft, werden die ältesten Videos zuerst gelöscht, um Speicherkapazität für neue zu schaffen. Eine Speicherung der Videos auf einem NAS ist in der App nicht vorgesehen. Als Speicheralternative können Anwender ein kostenpflichtiges Cloud-Abo bei Imou abschließen. Der Basisplan enthält für 2,25 Euro pro Kamera sieben Tage Cloudspeicherung. Das Plus-Abo für 5,25 Euro bietet 30 Tage Cloudspeicherung sowie KI-Erkennung für Kameras, die diese Technik nicht enthalten, was bei der Knight 4K aber nicht nötig ist, da sie bei der Bewegungserkennung standardmäßig bereits zwischen Menschen, Fahrzeugen und Tieren differenzieren kann.
Dank ONVIF-Support können Anwender auch mit Dritthersteller-Anwendungen die Imou Knight 4K betreiben und Aufnahmen zum Beispiel auf einem Server per FTP-Zugang abspeichern. Möglich ist auch die Nutzung eines NVR-Geräts, das Imou auch selbst anbietet.
Lieferumfang und weitere Ausstattungsmerkmale
Die Imou Knight 4K bringt ohne Halterung etwa 365 Gramm auf die Waage und misst 12,9 × 8,4 × 7,1 cm. An der Gehäuserückseite verbirgt sich hinter eine 2 × 1 cm großen Öffnung der bis zu 110 dB laute Lautsprecher. Zusammen mit dem an der Gehäusefront oberhalb des Objektivs positionierten Mikrofons bietet die Kamera eine Gegensprechfunktion. An der Front befindet sich außerdem das Objektiv mit einem diagonalen Sichtfeld von 127°, das Videos in Verbindung mit dem genutzten CMOS-Sensor (1/2.8", 8 Megapixel) mit maximal 3840 × 2160 Pixel im HEVC-Format (H.265) und 15 fps aufnimmt. Zudem sind an der Frontseite noch Bewegungs- und Lichtsensor sowie die Betriebs-LED untergebracht.
Die Kamera ist wetterfest nach IP66 und laut Hersteller im Temperaturbereich zwischen -30 und 60 Grad Celsius einsatzbereit. Im Lieferumfang sind ein 12-Watt-Netzteil, Kurzanleitung (auch in deutscher Sprache), Halterung, Ethernet-Anschluss-Schutz, Bohrschablone sowie Schrauben zur Befestigung enthalten. Die Montage der Kamera kann entweder an einer Wand oder an einer Decke erfolgen.
Inbetriebnahme der Imou Knight 4K
Die Inbetriebnahme der Imou Knight 4K ist prinzipiell einfach, setzt aber ein Nutzerkonto beim Hersteller voraus. Dafür muss man eine E-Mail-Adresse angeben und ein Passwort einrichten. Dieses wird anhand eines vom Hersteller übermittelten Codes bestätigt. Jetzt verbindet man die Kamera per mitgelieferten Netzteil mit dem Stromnetz und per Ethernetkabel mit dem Netzwerk. Auch eine Verbindung zu einer WLAN-Funkstation ist problemlos möglich. Dabei können Anwender zwischen 2,4- und 5-GHz-Funknetzen inklusive Wi-Fi 6 wählen. Über das Plus-Zeichen in der App scannt man nun den QR-Code auf der Unterseite des Gehäuses und vergibt einen Kameranamen. Fertig.
Zusätzlich zur App können Anwender unter Windows auch über eine Desktop-Anwendung auf die Kamera zugreifen. Für macOS und Linux steht sie allerdings nicht zur Verfügung. Dank ONVIF-Support ist es aber kein Problem über Dritt-Hersteller-Lösungen wie IP Camera Viewer auf die Knight 4K zuzugreifen.
Imou Knight 4K: Produktbilder
Einstellungen
Die Imou-App zeigt auf der Startseite sehr übersichtlich sämtliche bislang registrierten Kameras mit dem zuletzt aufgenommenen Live-Bild an. Die Einstellungen der Kamera erreicht man in der Standardansicht über ein ungewöhnliches Zwei-Punkte-Symbol (andere Kamerahersteller setzen auf die standardisierte Drei-Punkte-Variante) und Gerätedetails. Sie sind unterteilt in die Bereiche Alarmeinstellungen, Imou Protect (Cloud-Angebot), Speicher- sowie Geräteeinstellungen.
Über den mit Eindringungserkennung nur schlecht übersetzten Begriff steuern Anwender die Bewegungserkennung, wobei sie zwischen Menschen, Fahrzeugen, Tieren und allgemeinen Bewegungen auswählen oder diese Optionen kombinieren. Auch können sie den Aktivitätsbereich für Bewegungen festlegen. Um Fehlalarme zu vermeiden, kann man außerdem die Erkennungsempfindlichkeit auf einer fünfstufigen Skala justieren. Dank dieser Möglichkeiten gibt es im Test zu so gut wie keinen Fehlalarm.
Unter Rampenlicht können Nutzer die Scheinwerfer-Einstellungen der 600 Lumen starken LED-Beleuchtung justieren und zum Beispiel festlegen, dass bei einer Bewegungserkennung das LED-Spotlight automatisch leuchtet. Dabei können sie zwischen dauerhaft und blinken wählen.
Bei der Konfiguration der Nachtsicht stehen mehrere Optionen zu Auswahl: Smarte Nachtsicht nutzt dabei nur die Infrarot-LEDs und schaltet die LED-Beleuchtung erst bei einer erkannten Bewegung ein. Bei Nachtsicht mit leuchtenden Farben wird die LED dauerhaft eingeschaltet. Die Option Infrarot-Nachtsicht wählen Anwender, wenn sie eine Aufnahme bei Nacht in Schwarz-/Weiß bevorzugen. Und mit der letzten Option, Farbnachtsicht ohne Scheinwerfer, versucht die Kamera nur mit natürlichem Licht eine farbige Nachtsicht zu realisieren. Zudem kann man in diesem Abschnitt unter Aufhelllicht-Empfindlichkeit noch die Stärke der Beleuchtung auf einer fünfstufigen Skala festlegen.
Und wie bei Überwachungskameras üblich können Anwender die Steuerung der Kamera mit anderen Personen teilen. Hierfür müssen diese die Imou-App installieren und sich registrieren. Maximal kann die Kamera mit bis zu sechs Personen geteilt werden. Mit dem Cloud-Abo Basic erweitert sich diese Möglichkeit auf bis zu zehn Personen. Und mit der Cloudvariante Plus sind es bis zu 20 Personen.
Imou Knight 4K: App
Dank ONVIF-Support können Anwender die Imou Knight 4 auch mit Dritthersteller-Apps betreiben.
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Dank ONVIF-Support können Anwender die Imou Knight 4 auch mit Dritthersteller-Apps betreiben.
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Praxis: Videoqualität, Leuchtstärke, Sirene, Gegensprechfunktion, Benachrichtigungen
Dank 4K-Auflösung (3840 × 2160 Pixel), einer hohen Datenrate von bis zu 2,52 MBit/s sowie HDR-Unterstützung sind die Videos der Kamera sehr detailreich und kontraststark. Bei der Nachtsicht sind die Farben allerdings etwas blass und wirken nicht so lebendig wie bei der Eufy Solocam L20 (Testbericht). Beispiele dazu finden sich in der Bildergalerie.
Mit dem 16-fach-Digital-Zoom lassen sich Objekte näher betrachten. Gegenüber Full-HD-Kameras bietet die Imou Knight 4K durch die hohe Auflösung dabei ein deutlich besseres Ergebnis beim Zoomen, weil damit auch weiter entfernte Objekte noch klar und deutlich erscheinen, wenn sie herangezoomt werden.
Eine farbige Nachtsicht bietet die Knight 4K nur, wenn die Option Nachtsicht mit leuchtenden Farben gewählt wurde. Allein mit der Aktivierung der LED-Leuchte, die während der Live-Ansicht zugeschaltet werden kann, bleibt die Nachtsicht im Test farblos. Bei voller Leuchtstärke erhellen die 600 Lumen starken LEDs, die wie bei der Eufy Solocam S40 (Testbericht) rund um das Gehäuse angeordnet sind, das 127° große Sichtfeld bis zu einer Entfernung von zwanzig Metern für eine farbige Nachtsicht. Die Schwarz-/Weiß-Nachtsicht gelingt sogar bis zu einer Distanz von 30 Metern. Dabei ist das Bild hervorragend ausgeleuchtet und auch weiter entfernte Objekte lassen gut erkennen.
Die Sirene ist mit bis zu 110 dB laut genug, um ungebetene Gäste zu erschrecken und die integrierte Gegensprechfunktion funktioniert ohne Fehl und Tadel. In Sachen Benachrichtigungen bietet die Imou lediglich eine Push-Funktion. Warnmeldungen über E-Mail verschickt sie anders als Reolink-Kameras (Testbericht) hingegen nicht. Verzichten müssen Anwender auch auf Geofencing.
Insgesamt bietet die Imou-App eine intuitive Benutzeroberfläche, mit der Anwender die Überwachungskamera problemlos verwalten können.
Smart-Home: Home Assistant, Google Assistant und Amazon Alexa
Die Imou Knight 4K funktioniert auch in Verbindung mit den Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa. In Kombination mit einem smarten Display (Ratgeber) können Anwender den Kamera-Livestream mit einem kompatiblen Gerät wie Nest Hub oder Echo Show verfolgen. Die Darstellung des Livestreams erfolgt bei einer Ethernet-Verbindung nahezu verzögerungsfrei. Mit WLAN dauert es wie üblich einige Sekunden, bis der Livestreams startet.
Aussehen, Garantie und Preis
Die Imou Knight 4K ist solide verarbeitet und hinterlässt optisch und haptisch einen guten Eindruck. Imou gewährt eine 24-monatige Garantie auf die Kamera, die regulär für knapp 170 Euro den Besitzer wechselt. Aktuell ist sie ab rund 100 Euro erhältlich.
Fazit
Im Test überzeugt die Imou Knight 4K hauptsächlich mit einer ausgezeichneten Bildqualität. Auch wenn die Farben bei Nacht etwas blass wirken, sind die Details dank der hohen 4K-Auflösung mit 3840 × 2160 Pixel hervorragend. Mit der bis zu 110 dB lauten Sirene dürfte sie in Kombination mit dem automatisch leuchtenden Spotlight ungebetene Gäste zuverlässig abschrecken. Überzeugen können auch die stabile WLAN-Verbindung inklusive der Unterstützung von 2,4- und 5-GHz-Funkstationen und der schnell zur Verfügung stehende Livestream, der aber mit einer Ethernet-Verbindung noch rascher zur Ansicht kommt. Dank der Möglichkeit, bei Bewegungen Menschen, Fahrzeuge und Tiere zu identifizieren, sind Fehlalarme eine Seltenheit. Auf der Habenseite steht außerdem die Unterstützung des ONVIF-Standards. Damit können Anwender kompatible Überwachungskameras mit nur einer einzigen Anwendung betreiben und müssen bei Modellen verschiedener Hersteller nicht von App zu App wechseln. Dank Onvif-Unterstützung lässt sich die Imou in kompatible Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Home Assistant oder Homey Pro integrieren. Darüber hinaus unterstützt die Überwachungskamera nur die digitalen Sprachassistenten von Google und Amazon.
Vermisst haben wir die Möglichkeiten, Strom per Ethernet an die Kamera zu bringen: Den Power-over-Ethernet-Standard (PoE) unterstützt die Knight 4K nicht, sodass sie immer an die Stromversorgung über das mitgelieferte Netzteil gebunden ist.
Testsieger-Akku
Reolink Argus 4 Pro
Panoramaaufnahmen auch nachts: Das verspricht die Argus 4 Pro dank ihres lichtstarken Doppel-Objektivs. Wie gut das funktioniert und was sie sonst noch zu bieten hat, zeigt der Testbericht.
VORTEILE
- 180°-Sichtfeld mit bis zu 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps
- lichtstarkes Dual-Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung
- leichte Bedienung mit App und Desktop-Anwendung
NACHTEILE
- volle Smart-Home-Anbindung nur über Reolink Home Hub
- NAS-Support nur über Reolink Home Hub
Reolink Argus 4 Pro im Test: Lichtstarke Überwachungskamera mit 180°-Sichtfeld
Panoramaaufnahmen auch nachts: Das verspricht die Argus 4 Pro dank ihres lichtstarken Doppel-Objektivs. Wie gut das funktioniert und was sie sonst noch zu bieten hat, zeigt der Testbericht.
Reolink bringt mit der Argus 4 Pro eine 4K-Überwachungskamera (Bestenliste), die ein besonders lichtstarkes Dual-Objektiv mit einer Brennweite von 4 mm bietet und damit auch bei Dunkelheit farbige Aufnahmen ermöglicht. Das Hinzuschalten der integrierten weißen LEDs soll damit nur im Ausnahmefall für eine farbige Nachtsicht nötig sein. Die maximale Auflösung des 1/1.8-Zoll-Sensors beträgt 5120 × 1440 Pixel bei höchstens 15 Bilder pro Sekunde (fps).
Wie die Reolink Duo 3 (Testbericht) setzt die Argus 4 Pro Bilder aus zwei Linsen zusammen und sorgt damit für ein 180° breites Sichtfeld. Doch anders als die Duo 3, die per PoE oder Netzteil mit Strom versorgt wird, bietet die Argus 4 Pro einen 5000 mAh starken Akku. Damit lässt sich die 400 g schwere Überwachungskamera relativ flexibel positionieren. Einziges Limit dabei ist die Reichweite des heimischen WLAN-Netzwerks, wobei Anwender zwischen 2,4- und 5-GHz-Netzen wählen können.
Die Panorama-Überwachungskamera verkauft Reolink einzeln oder in Kombination mit einem 6-W-Solarpanel, das mithilfe weniger Sonnenstunden den Ladestatus des Akkus konstant hält. So muss man im günstigsten Fall die Kamera nicht manuell laden. Mit Solarpanel kostet die Argus 4 Pro regulär 200 Euro. Aktuell ist sie bei Ebay mit Rabattcode für 141 Euro im Angebot.
Wie gut die Nachtaufnahmen ohne Zusatzbeleuchtung sind und wie die Überwachungskamera ansonsten zu bieten hat, verrät unser Testbericht.
Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel heise bestenlisten
Was gehört zum Lieferumfang und wie wird die Argus 4 Pro montiert?
Die etwa 400 Gramm schwere Argus 4 Pro ist wetterbeständig nach IP66 und im Temperaturbereich zwischen –10 °C und 55 °C einsatzfähig. Die Kameratechnik steckt in einem weißen Gehäuse, das mit den Abmessungen 12,8 × 8,7 × 8,0 cm relativ kompakt ausfällt. An der Gehäuseunterseite befindet sich der PIR-Sensor, der auf die Infrarotstrahlung von Menschen oder Tieren reagiert und so Fehlalarme durch umherfliegende Blätter oder Insekten verhindert.
An der Unterseite des PIR-Sensors, der gleichzeitig auch als Standfuß fungiert, befinden sich hinter einer Gummiabdeckung microSD-Card-Slot sowie Einschalt- und Reset-Taste. Mit dem Standfuß kann man die Kamera auch leicht in Innenräumen, etwa in einem Regal, verwenden. Für den Außenbereich ist allerdings der Einsatz der mitgelieferten Halterung empfehlenswert, die an der Rückseite des PIR-Sensors in ein Gewinde geschraubt wird. Damit kann man die Argus 4 Pro an einer Wand mithilfe der im Lieferumfang befindlichen Schrauben und Dübeln montieren. Als alternative Befestigungsmöglichkeit können Anwender auch den mitgelieferten Haltegurt verwenden und die Kamera damit etwa an einer Säule oder an einem Baum montieren (siehe Bildergalerie).
Mit Strom wird die Argus Track über einen integrierten und nicht austauschbarem Akku mit einer Kapazität von 5000 mAh Stunden versorgt. Der soll eine Betriebszeit je nach Nutzung zwischen einer und vier Wochen ermöglichen. Hinten am Standfuß gibt es eine USB-C-Schnittstelle, über die der Akku geladen wird. Bei unserem Testexemplar war der Akku im Auslieferungszustand zu etwa 60 Prozent geladen. Nach der Aufladung per USB-C-Netzteil haben wir für den Betrieb im Außenbereich das mitgelieferte 6-W-Solarpanel daran angeschlossen. Mit ein paar Sonnenstunden pro Tag hält dieses den Akkustatus auf konstantem Niveau. Dank des fast vier Meter langen Verbindungskabels sollte die optimale Ausrichtung des Solarpanels in der Praxis kein Problem sein.
Durch den Akkubetrieb ist man bei der Montage etwas flexibler, sofern sich die Kamera im Empfangsbereich des heimischen WLANs (2,4 und 5 GHz) befindet. Doch man muss dadurch auch einige Kompromisse eingehen. So erlaubt die Argus 4 Pro lediglich eine ereignisbasierte, aber keine kontinuierliche Aufzeichnung von Videos. Aufgrund der Stromversorgung per Akku kann die Überwachungskamera zudem nicht an Reolink NVR-Lösungen angebunden werden. Und wegen des fehlenden Onvif-Supports (Ratgeber) lässt sie sich auch nicht an ein NAS wie Synology Surveillance Station (Ratgeber) oder an Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Homey Pro oder Home Assistant koppeln.
Zur Speicherung von Videos bietet die Argus4 Pro einen microSD-Card-Slot, der kompatibel zu Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 128 GB ist. Im Test hat die Kamera aber auch mit einer 512 GB großen microSD-Karte von Sandisk funktioniert. Als alternative Speichermöglichkeit steht außerdem die Reolink-Cloud zur Verfügung. In Deutschland werden die Daten in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main gespeichert. Das kostenlose Basis-Abo bietet eine Kapazität von 1 GB und einen Videoverlauf für bis zu sieben Tage für eine Kamera. Das Standard-Abo kostet 4,19 Euro und bietet 30 Tage Cloud-Speicherung mit 30 GB für bis zu fünf Kameras. Mehr Leistung bietet das Premier-Abo für 8,29 Euro, das 80 GB Speicherplatz für bis zu zehn Kameras.
Die Inbetriebnahme der Argus 4 Pro erfolgt entweder mit der Desktop-Anwendung, die für Mac OS und Windows vorliegt oder mit der mobilen Reolink-App, die auch für Tablets optimiert ist (siehe Bildergalerie).
Gibt es E-Mail-Benachrichtigungen und FTP-Upload?
Die Batterielaufzeit können Anwender verlängern, indem sie den Betrieb der Kamera auf für sie wichtige Zeiten limitieren. Hilfreich ist auch, wenn man den Überwachungsbereich sowie die Alarmierung auf bestimmte Objekte begrenzt. Hierfür stehen in der Reolink-App sowohl in der mobilen als auch in der Desktop-Variante entsprechende Optionen in Abschnitten Kamera – Alarm-Einstellungen und Überwachen – Aufnahme bereit. Dort können Anwender etwa Bewegungszonen definieren, in denen kein Alarm ausgelöst wird oder die Bewegungserkennung auf bestimmte Objekttypen wie Personen, Fahrzeuge oder Haustiere begrenzen.
Für einen datenschutzkonformen Einsatz der Kamera, wenn diese auf ein fremdes Grundstück oder einen öffentlichen Bereich ausgerichtet ist, können Anwender über Einstellungen – Display – Privatsphärenmaske bis zu acht Zonen definieren, die von der Aufnahme ausgeschlossen respektive geschwärzt werden. Etwas unpraktisch ist allerdings, dass sämtliche dieser Kennzeichnungen gelöscht werden, wenn man noch einen Bereich hinzufügen möchte.
Alarme verschickt die Argus 4 Pro nicht nur per Pushnachricht auf das Smartphone des Anwenders. Auch eine E-Mail-Benachrichtigung und ein FTP-Upload sind möglich. Dabei unterstützt Reolink auch eine verschlüsselte Übertragung auf einen FTP-Server. Im Test hat das mit einem FTP-Server auf einer Synology-NAS einwandfrei funktioniert. Bei E-Mail-Konten mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung muss man ein App-Passwort erstellen. Im Test mit einem Gmail-Konto gibt es dabei keine Probleme (siehe auch Bildergalerie).
Alarme erreichen den Nutzer zeitnah. Fehlalarme sind dank der Differenzierung zwischen Mensch, Tier und Fahrzeugen im Test keine aufgetreten.
Bei Gegenlicht zeigen sich die Schwächen der Argus 4 Pro. Die Annke NCD800 bietet hier das klar bessere Bild. Allerdings ist die Annke auch deutlich teurer. heise bestenlisten
Wie gut ist die Bildqualität?
Die Bildqualität der Videos mit einer Auflösung von 5120 × 1440 oder 1536 × 432 Pixel bei 15 Frames pro Sekunde (fps) ist insgesamt gut. In der Regel liefert die Kamera detailreiche und scharfe Bilder mit einem ausreichenden Kontrast. Bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht oder einem hohen Dynamikumfang kämpft sie aber teilweise mit ungenauer Belichtung, was in der Preisklasse allerdings der Standard ist. Nur teurere Profi-Kameras wie die Annke NCD800 (Testbericht) bieten zahlreiche Bildverbesserungstechniken, die sich zudem abhängig von der Tageszeit für eine optimale Bilddarstellung aktivieren lassen.
Dank des lichtstarken Objektivs mit F1.0-Blende zeichnet die Kamera auch nachts Videos in Farbe auf. Die Bildqualität ist dabei gut, aber nicht überragend. Im direkten Vergleich mit der Annke NCD800 muss man ein paar Kompromisse eingehen: So sind die Bilder nicht ganz so hell und teilweise verrauscht (siehe auch Bildergalerie).
Eine schwarz-weiße Nachtsicht auf Basis von Infrarot-LEDs hat die Argus 4 Pro nicht zu bieten. Stattdessen können Anwender die integrierten weißen Spotlight-LEDs dazuschalten, um ein besseres Bild zu erhalten. Allerdings ist die Ausleuchtung nicht ganz so homogen wie bei Varianten mit stärkeren Spotlights, wie der 2000 Lumen hellen Eufy Floodlight Cam E340 (Testbericht).
Einbindung in Smart Home: Wird Amazon Alexa unterstützt?
Die Reolink Argus 4 Pro lässt sich auch mit den Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa bedienen. In Verbindung mit einem smarten Display (Ratgeber) können Anwender den Kamera-Livestream auf ein kompatibles Gerät wie Nest Hub oder Echo Show ausgeben. Allerdings ist der zeitliche Versatz mit über 10 Sekunden relativ groß.
Ansonsten bietet Reolink keine weiteren Möglichkeiten, die Argus 4 Pro direkt in Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Homey Pro oder Home Assistant einzubinden. Auch zu Smart-Home-Diensten wie IFTTT ist sie inkompatibel. Das Gleiche gilt für den Standard Open Network Video Interface (Onvif, Ratgeber), den Reolink mit seinen akkubetriebenen Modellen nicht unterstützt. Das liegt in dem fehlenden Support durch Dritthersteller-Software für den Batteriebetrieb, teilt Reolink in seinem Support-Forum mit. Damit können Anwender die Argus 4 Pro standardmäßig nicht für Automatisierungen, etwa zum Aufbau eines umfassenden Alarmsystems, nutzen.
Mit dem Home Hub lassen sich akkubetriebene Reolink-Überwachungskameras in Smart-Home-Systeme wie Home Assistant integrieren. heise bestenlisten
Allerdings ermöglicht der Reolink Home Hub für aktuell 88 Euro die Ausgabe eines RTSP-Streams von daran angeschlossenen Überwachungskameras. Damit kann man die Argus 4 Pro und auch andere kompatible Reolink-Überwachungskameras mit Akku in ein NAS und in Smart-Home-Systeme (Bestenliste) wie Home Assistant integrieren.
Unterstützt die Argus 4 Pro Zeitraffer-Aufnahmen?
Die Argus 4 Pro unterstützt wie alle Reolink-Kameras das Erstellen von Zeitrafferaufnahmen. Die Funktion steht allerdings nur in der App unter Einstellungen – Zeitraffer und nicht in der Desktop-Anwendung zur Verfügung. Sie bietet bereits einige Profile wie Wolkenbewegungen, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Baustelle und Öffnende Blüte. Man kann aber auch ein eigenes Profil anlegen. Zu beachten ist allerdings, dass die Funktion den Akku stark beansprucht.
Bilder: Argus 4 Pro
Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Reolink Argus 4 Pro: 180°-Sichtfeld mit bis 5120 × 1440 Pixel bei maximal 15 fps, lichtstarkes Objektiv mit farbiger Nachtsicht ohne Zusatzbeleuchtung, unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN, Akku mit 5000 mAh und 6-Watt-Solarpanel
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Bei einem hohen Dynamikumfang liefert die Argus 4 Pro kein optimales Bild. Mit der teureren Annke NCD800 ist nicht nur der Vordergrund heller, sie zeigt auch den Wald hinter dem Fenster.
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Die Nachtaufnahmen der Argus 4 Pro sind nicht ganz so hell wie mit der teureren Annke NCD800.
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Ist es ziemlich dunkel, dann liefert das lichtstarke Objektiv der Argus 4 Pro kein zufriedenstellendes Bild mehr. Besser macht es die teurere Annke NCD800. Das Bild der Tapo C325WB ist zwar heller als das der Argus 4 Pro, aber bis zur Unkenntlichkeit verrauscht.
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Bei Gegenlicht zeigen sich die Schwächen der Argus 4 Pro. Die Annke NCD 800 mit Wide Dynamic Range (WDR) bietet hier das klar bessere Bild. Allerdings ist die Annke auch deutlich teurer.
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Argus 4 Pro: Die Einrichtung mit der Reolink-App ist nach wenigen Minuten erledigt.
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Argus 4 Pro: Die Einrichtung mit der Reolink-App ist nach wenigen Minuten erledigt.
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Argus 4 Pro: Die Einrichtung mit der Reolink-App ist nach wenigen Minuten erledigt.
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Argus 4 Pro: Die Einrichtung mit der Reolink-App ist nach wenigen Minuten erledigt.
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Argus 4 Pro: Die Einrichtung mit der Reolink-App ist nach wenigen Minuten erledigt.
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Argus 4 Pro: Die Einrichtung mit der Reolink-App ist nach wenigen Minuten erledigt.
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Argus 4 Pro: Reolink bietet auch eine leistungsfähige Desktop-App, mit der man etwa einen FTP-Upload und auch eine E-Mail-Benachrichtigung konfigurieren kann.
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Argus 4 Pro: Reolink bietet auch eine leistungsfähige Desktop-App, mit der man etwa einen FTP-Upload und auch eine E-Mail-Benachrichtigung konfigurieren kann.
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Argus 4 Pro: Reolink bietet auch eine leistungsfähige Desktop-App, mit der man etwa einen FTP-Upload und auch eine E-Mail-Benachrichtigung konfigurieren kann.
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Argus 4 Pro: Reolink bietet auch eine leistungsfähige Desktop-App, mit der man etwa einen FTP-Upload und auch eine E-Mail-Benachrichtigung konfigurieren kann.
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Argus 4 Pro: Reolink bietet auch eine leistungsfähige Desktop-App, mit der man etwa einen FTP-Upload und auch eine E-Mail-Benachrichtigung konfigurieren kann.
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Argus 4 Pro: Reolink bietet auch eine leistungsfähige Desktop-App, mit der man etwa einen FTP-Upload und auch eine E-Mail-Benachrichtigung konfigurieren kann.
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Argus 4 Pro: Reolink bietet auch eine leistungsfähige Desktop-App, mit der man etwa einen FTP-Upload und auch eine E-Mail-Benachrichtigung konfigurieren kann.
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Argus 4 Pro: Reolink bietet auch eine leistungsfähige Desktop-App, mit der man etwa einen FTP-Upload und auch eine E-Mail-Benachrichtigung konfigurieren kann.
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Argus 4 Pro: Reolink bietet auch eine leistungsfähige Desktop-App, mit der man etwa einen FTP-Upload und auch eine E-Mail-Benachrichtigung konfigurieren kann.
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Preis & Alternativen: Was kostet die Argus 4 Pro?
Reolink verkauft die Argus 4 Pro inklusive Solarpanel regulär für 200 Euro. Das Modell ist in Schwarz und in Weiß erhältlich.Aktuell bekommt man sie für 150 Euro bei Amazon und ohne Solarpanel für 135 Euro bei Ebay. Der Reolink Home Hub, der einen zentralen Speicherort für Reolink-Kameras bietet und außerdem eine vollständige Integration in Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant ermöglicht, kostet aktuell 89 Euro.
Fazit
Mit der Reolink Argus 4 Pro steht nach der Reolink Argus Track die zweite batteriebetriebene 4K-Überwachungskamera für den Außenbereich mit Dual-Objektiv zur Verfügung. Sie bietet, wie von Reolink-Kameras gewohnt, einwandfreie Leistungswerte in puncto Konfiguration, Bedienung und Alarm-Benachrichtigung. Und auch die Darstellungsqualität weiß mit Einschränkungen, etwa bei Gegenlicht, zu überzeugen. Mit seinem lichtstarken Objektiv liefert sie auch nachts Aufnahmen in Farbe – ohne dass dafür die integrierten LED-Spotlights zum Einsatz kommen müssen.
Doch der Akkubetrieb ist auch mit Kompromissen verbunden. Diese betreffen nicht nur die Laufzeit, die in der dunklen Jahreszeit vom mitgelieferten Solarpanel nur unter günstigen Umständen verlängert wird, sondern auch andere Bereiche. Wer etwa ein NAS oder ein NVR-System verwendet oder Überwachungskameras gerne mit einer Smart-Home-Zentrale koppelt, wird mit der Argus Track mangels Kompatibilität nicht glücklich. Immerhin bietet Reolink mit dem 89 Euro teuren Home Hub eine Möglichkeit, angeschlossene Überwachungskameras in ein NAS und in Smart-Home-Systeme (Bestenliste) einzubinden.
Hinweis: Der Testbericht stammt vom 11.6.2024. Bei attraktiven Angeboten wird er aktualisiert.
Eufy Eufycam S3 Pro
Mit der Eufycam S3 Pro bietet die Anker-Marke Eufy seine erste Überwachungskamera mit einem besonders lichtstarken Objektiv. Dank 4K-Auflösung gelingen ihr Aufnahmen mit vielen Details. Was sie sonst noch kann, zeigt der Test.
VORTEILE
- 4K-Auflösung von 3840 × 2160 Pixel bei maximal 15 fps
- Erkennung von Personen, Fahrzeugen, Haustieren und Gesichtern
- Hervorragende App mit Cross-Kamera-Verfolgung
NACHTEILE
- Teuer
- Eingeschränkte Integration in Smart-Home-Systeme
Überwachungskamera Eufycam S3 Pro im Test
Mit der Eufycam S3 Pro bietet die Anker-Marke Eufy seine erste Überwachungskamera mit einem besonders lichtstarken Objektiv. Dank 4K-Auflösung gelingen ihr Aufnahmen mit vielen Details. Was sie sonst noch kann, zeigt der Test.
Eufy setzt bei der Eufycam S3 Pro auf eine F1.0-Blende, sodass sehr viel Licht auf den 1/1.8" großen Sensor fällt. Damit sollen ihr farbige Nachtaufnahmen ohne Zuhilfenahme von LED-Zusatzleuchten gelingen. Eufy nennt diese Technologie Max Color Vision. Auch andere Hersteller von Überwachungskameras, die mit einer F1.0-Blende eine besonders leistungsfähige Nachtsicht realisieren, vermarkten entsprechende Modelle mit Begriffen wie Night Chroma (Annke), Color X (Reolink) oder Color Pro (TP-Link).
Wie das Vorgängermodell S330 nimmt die S3 Pro Videos mit bis zu 4K-Auflösung mit 3840 × 2160 Pixel bei maximal 15 Bildern pro Sekunde auf. Sogenannte 4K-Überwachungskameras (Bestenliste) bieten mehrere Vorteile: Je höher die Auflösung, desto detailreicher sind die Aufnahmen, sodass 4K-Modelle auch bei der digitalen Vergrößerung, sprich Zoom, mehr Reserven bieten als etwa Varianten mit Full-HD-Auflösung.
In puncto Erkennung kombiniert Eufy bei der S3 Pro einen radargestützten Sensor mit herkömmlicher PIR-Technik und will damit 99 Prozent der Fehlalarme reduzieren. Gegenüber dem Vorgängermodell Eufycam S330 (Testbericht) bietet die S3 Pro auch eine größere Solarfläche für das automatische Aufladen des 13 Ah starken Akkus. Im günstigsten Fall muss die S3 Pro also nicht mehr zum Laden an die Steckdose.
Videos speichert die Eufycam S3 Pro auf einem zentralen Speicher in Form der Homebase S380. Diese bietet eine Speicherkapazität von 16 GByte und kann einer 2,5-Zoll-Festplatte oder -SSD mit SATA-Schnittstelle um bis zu 16 TByte erweitert werden. Zudem integriert die Homebase S380 KI-Funktionen wie Gesichtserkennung, eine einheitliche Ereignisübersicht und fasst Aufnahmen von unterschiedlichen Kameras zusammen. Letztere Funktion nennt Eufy Cross-Kamera-Verfolgung. Damit erhalten Anwender einen Zusammenschnitt eines Ereignisses aus unterschiedlichen Kameraperspektiven. So kann man schneller erfassen, welchen Weg die Eindringlinge zurückgelegt haben. Und zu Homekit ist die S3 Pro inklusive Unterstützung von Secure Video auch kompatibel.
Wie gut die neue Eufycam 3 Pro in der Praxis funktioniert, zeigt der Testbericht.
Lieferumfang und weitere Ausstattungsmerkmale
Die Eufycam S3 Pro wiegt 534 Gramm und misst 69 × 82,4 × 143,5 mm. Damit ist sie etwas größer und schwerer als das Vorgängermodell S330, das auf 65 × 65 × 129 mm kommt und 420 Gramm wiegt. Beides dürfte dem mit 13.000 mAh zu 9.400 mAh größeren Akku geschuldet sein. Das Sichtfeld fällt mit 112° horizontal, 60° vertikal und 135° relativ groß aus. Wie das Vorgängermodell ist die S3 Pro wetterfest nach IP67 und nach Angaben des Herstellers im Temperaturbereich von -20 Grad und 50 Grad Celsius einsetzbar.
Anders als die Eufycam 2 Pro bietet auch die S3 Pro keine magnetische Halterung mehr. Eufy empfiehlt, die Kamera in einer Höhe von zwei bis drei Metern zu montieren. Entsprechendes Befestigungsmaterial wie Dübel, Schrauben und Halterung ist im Lieferumfang enthalten.
Für die Einrichtung der Homebase muss man diese per Ethernet-Kabel mit dem heimischen Router verbinden. Später kann man sie auch per Wi-Fi mit diesem verbinden. Doch das sollte man vermeiden, da eine Ethernetverbindung stabiler ist.
Eufycam S3 Pro: Dank lichtstarkem Objektiv bietet die Eufy-Überwachungskamera auch bei dunklen Lichtverhältnissen noch farbige Aufnahmen. Bei zunehmender Dunkelheit muss für farbige Aufnahmen allerdings die LED-Zusatzbeleuchtung eingeschaltet werden. Alternativ bietet die S3 Pro auch Aufnahmen in Schwarzweiß auf Basis von Infrarot-LEDs. heise bestenlisten
Wie gut ist die Eufy-App, und wie zuverlässig funktionieren Gesichts- und Bewegungserkennung?
Die Eufy-App ist reaktionsschnell und übersichtlich. Anwender dürften sich daher schnell zurechtfinden. In der unteren Menüleiste befinden sich Schaltflächen für Geräte, Ereignisse, AI-Edge, Sicherheit und Erkunden. Die Startseite (Geräte) listet sämtliche verwendeten Eufy-Kameras mit einem Vorschaubild des letzten Ereignisses respektive Livestream sowie relevante Informationen wie Energieversorgung, Netzwerkstatus und Anzahl registrierter Bewegungen auf.
Die Anzeigereihenfolge der Kameras können Anwender in den App-Einstellungen anpassen. Sie erlaubt außerdem eine Gruppensteuerung, mit der man, je nachdem, ob man zu Hause ist oder nicht, bestimmte Kameraeinstellungen wie Push-Benachrichtigungen oder Videoaufzeichnung aktivieren respektive deaktivieren kann. Diese Betriebsmodi können Anwender manuell festlegen oder per Geofencing bestimmen lassen. Für letzteres muss man der App aber einen dauerhaften Zugriff auf den Standort des Smartphones gewähren.
Unter Ereignisse finden Anwender sämtliche Videoaufnahmen der verwendeten Kameras mit Angaben zur Erkennung (Person, Haustier, Gesicht, Fahrzeug, Bewegung). Hat man mehrere Eufy-Kameras im Einsatz, kann diese Ansicht schnell unübersichtlich werden. Daher gibt es die Möglichkeit, Ereignisse nach Kamera, Ereignistyp, Erkennungsart, Speicherort des Videos und nach Favoriten filtern zu lassen.
Mit der Eufy-App gewinnt man mit entsprechenden Filtern schnell Überblick über aufgelaufene Ereignisse. heise bestenlisten
Die Schaltfläche AI-Edge führt zu Informationen der in Verbindung mit der Homebase 3 eingeführten KI-Engine Bionic Mind. Dort lassen sich auch Gesichter in Form von Fotos hinzufügen sowie Einstellungen zur Cross-Kamera-Verfolgung vornehmen. Wird ein Gesicht von der KI identifiziert, kann aber nicht einer Person zugeordnet werden, kann man dies manuell erledigen. Somit wird die Funktion über die Zeit optimiert und arbeitet zuverlässiger.
Die Reichweite der Personenerfassung liegt zwischen zwei und acht Metern. Eine Gesichtserkennung erfolgt allerdings nur bis zu einer Entfernung von vier Metern und nur, wenn die Kamera möglichst große Teile des Gesichts erfassen kann. Bei Gesichtern, die in einem horizontalen Winkel von mehr als 45 Grad oder einem vertikalen Winkel von mehr als 30 Grad erfasst werden, funktioniert die Erkennung nicht zuverlässig. Entsprechend diesen Einschränkungen hat die Gesichtserkennung im Test einwandfrei funktioniert.
Eufy bietet mit der Cross-Kamera-Verfolgung eine interessante Funktion. Aus einzelnen Kameraaufnahmen wird ein Film erstellt, die die Bewegung einer Person zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus verschiedenen Perspektiven zeigt. heise bestenlisten
Während die Kamera bei der Bewegungserkennung zwischen Personen, Gesichtern, Haustieren und Fahrzeugen differenzieren kann, verschickt die App standardmäßig eine Benachrichtigung, sobald eine dieser Bewegungen erkannt wurde. Von Vorteil ist es daher, dass man Benachrichtigungen von Ereignissen mit bekannten Gesichtern in den Einstellungen der Homebase ausblenden kann.
Im Test hat ansonsten die Bewegungserkennung zuverlässig funktioniert. Die im Garten umherlaufenden Tiere wie Katze und Igel (siehe auch Bildergalerie) hat die Eufy-Lösung ohne Ausnahme als Haustier und nicht als Person identifiziert. Umgekehrt ist die Weste nicht ganz so weiß: Steht eine Person mit dem Rücken zur Kamera und wird von dieser nur die Frisur erfasst, „sieht“ die Kamera ebenfalls ein Tier. Allerdings sind derartige Fehlalarme prinzipbedingt eher selten und treten im Test auch mit Überwachungskameras anderer Hersteller auf.
Neben der Möglichkeit, einen Aktivitätsbereich für die Bewegungserkennung festzulegen, können Anwender außerdem noch sogenannte Datenschutzzonen definieren. Entsprechend konfigurierte Bereiche werden dabei geschwärzt (siehe auch Bildergalerie).
Dank eingebautem Mikro und bis zu 100 dB lautem Lautsprecher, der auch als Sirene fungieren kann, bietet die Eufycam S3 Pro auch eine Gegensprechfunktion. Wie üblich sollte man bauartbedingt aber keine Hi-Fi-Qualität erwarten. Den Zweck erfüllt sie aber: Beide Seiten können sich gut verstehen.
Ein Highlight ist der in der App integrierte Power Manager, der nicht nur Daten zur Erkennung liefert, sondern auch Informationen zum Akku und Solarladung bereitstellt. Und eine Diebstahlerkennung bietet die S3 Pro ebenfalls.
Bilder: Eufycam S3 Pro
Eufycam S3 Pro: Kabellose Überwachungskamera mit 4K-Auflösung, lichtstarkem Objektiv und toller App
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Eufycam S3 Pro: Kabellose Überwachungskamera mit 4K-Auflösung, lichtstarkem Objektiv und toller App
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Eufycam S3 Pro: Dank lichtstarkem Objektiv bietet die Eufy-Überwachungskamera auch bei dunklen Lichtverhältnissen noch farbige Aufnahmen. Bei zunehmender Dunkelheit muss für farbige Aufnahmen allerdings die LED-Zusatzbeleuchtung eingeschaltet werden. Alternativ bietet die S3 Pro auch Aufnahmen in Schwarzweiß auf Basis von Infrarot-LEDs.
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Eufycam S3 Pro: Dank lichtstarkem Objektiv bietet die Eufy-Überwachungskamera auch bei dunklen Lichtverhältnissen noch farbige Aufnahmen. Bei zunehmender Dunkelheit muss für farbige Aufnahmen allerdings die LED-Zusatzbeleuchtung eingeschaltet werden. Alternativ bietet die S3 Pro auch Aufnahmen in Schwarzweiß auf Basis von Infrarot-LEDs.
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Eufycam S3 Pro: Dank lichtstarkem Objektiv bietet die Eufy-Überwachungskamera auch bei dunklen Lichtverhältnissen noch farbige Aufnahmen. Bei zunehmender Dunkelheit muss für farbige Aufnahmen allerdings die LED-Zusatzbeleuchtung eingeschaltet werden. Alternativ bietet die S3 Pro auch Aufnahmen in Schwarzweiß auf Basis von Infrarot-LEDs.
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Eufycam S3 Pro: Dank lichtstarkem Objektiv bietet die Eufy-Überwachungskamera auch bei dunklen Lichtverhältnissen noch farbige Aufnahmen. Bei zunehmender Dunkelheit muss für farbige Aufnahmen allerdings die LED-Zusatzbeleuchtung eingeschaltet werden. Alternativ bietet die S3 Pro auch Aufnahmen in Schwarzweiß auf Basis von Infrarot-LEDs.
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Eufycam S3 Pro: Dank lichtstarkem Objektiv bietet die Eufy-Überwachungskamera auch bei dunklen Lichtverhältnissen noch farbige Aufnahmen. Bei zunehmender Dunkelheit muss für farbige Aufnahmen allerdings die LED-Zusatzbeleuchtung eingeschaltet werden. Alternativ bietet die S3 Pro auch Aufnahmen in Schwarzweiß auf Basis von Infrarot-LEDs.
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Eufycam S3 Pro: Dank lichtstarkem Objektiv bietet die Eufy-Überwachungskamera auch bei dunklen Lichtverhältnissen noch farbige Aufnahmen. Bei zunehmender Dunkelheit muss für farbige Aufnahmen allerdings die LED-Zusatzbeleuchtung eingeschaltet werden. Alternativ bietet die S3 Pro auch Aufnahmen in Schwarzweiß auf Basis von Infrarot-LEDs.
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Eufycam S3 Pro: Die Eufy-App bietet verschiedene Einstellmöglichkeiten für die Nachtsicht.
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Eufycam S3 Pro: Dank 4K-Auflösung bietet die S3 Pro bei der digitalen Vergrößerung mehr Reserven als Full-HD-Überwachungskameras.
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Wie gut ist die Bildqualität der Eufycam 3 Pro?
Die Bildqualität der Eufycam 3 Pro ist tagsüber bei guten Lichtverhältnissen ohne Fehl und Tadel. Bei Gegenlicht gelingt die Belichtung allerdings nicht immer optimal. Nachts liefert sie dank F1.0-Blende bei genügend Restlicht detailreiche und klare Aufnahmen. Allerdings kann sie diesbezüglich nicht mit der Annke NCD800 oder Annke NCBR800 nicht mithalten, sodass man bei zunehmender Dunkelheit die zusätzliche LED-Beleuchtung für farbige Aufnahmen oder die Infrarot-Beleuchtung für Aufnahmen in Schwarzweiß aktivieren muss (siehe auch Bildergalerie). Das kann man entweder manuell erledigen oder automatisch über die Option Bewegungsaktiviertes Licht. Damit die Helligkeit der LED-Beleuchtung nicht zu stark ausfällt, sollte man die Option Adaptive Helligkeit einschalten.
Eufycam S3 Pro: Dank 4K-Auflösung bietet die S3 Pro genügend Reserven bei der digitalen Vergrößerung. heise bestenlisten
Welche Smart-Home-Systeme unterstützt die Eufycam S3 Pro?
Eine Sprachsteuerung unterstützt die Eufycam S3 Pro über Amazon Alexa und Google Assistant. Im Test hat die Koppelung mit Alexa funktioniert, und der Livestream zeigt sich auf einem Echo Show 8 fast ohne Zeitversatz.
Wie alle mit Akku betriebenen Überwachungskameras unterstützt auch die Eufycam S3 Pro nicht den Onvif-Standard. Daher kann man sie in andere Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Home Assistant (Testbericht) nicht ohne Weiteres integrieren. Für Home Assistant existiert allerdings eine Integration für Eufy-Überwachungskamera. Die Eufycam S3 Pro wird allerdings bisher nicht unterstützt. Da die S3 Pro aber einen RTSP-Stream auf Wunsch bereitstellt, gelingt eine Einbindung in Synology Surveillance Station (Testbericht). Allerdings bleibt die Auflösung dabei auf Full-HD begrenzt. Das Gleiche gilt für die offizielle Unterstützung für Homekit inklusive Secure Video (siehe auch Bildergalerie).
Preise: Was kostet Eufy Eufycam S3 Pro?
Die Eufycam S3 Pro kostet im Set mit zwei Kameras und einer Homebase S380 regulär 649 Euro. Aktuell ist das Set bei Tink für 400 Euro im Angebot. Im Set mit nur einer Kamera ist die Lösung für 280 Euro erhältlich. Wer schon eine Homebase S380 im Einsatz hat, bekommt die Eufycam S3 Pro einzeln für aktuell 199 Euro und im 2er-Set für 300 Euro.
Als Alternative zur S3 Pro bietet sich die Eufycam 3 (S330) an, die ebenfalls mit einer 4K-Auflösung aufwarten kann. Auf ein lichtstarkes Objektiv muss man allerdings verzichten. Doch dafür kostet sie im 2er-Set mit Homebase S380 auch nur 279 Euro.
Fazit
Eufy bietet mit der Eufycam S3 Pro eine kabellose Überwachungskamera mit 4K-Auflösung, die über ein lichtstarkes Objektiv verfügt, das auch bei Dunkelheit in der Lage ist, farbige Videos aufzunehmen. Das gelingt aber nur bei genügend Restlicht. Bei zunehmender Dunkelheit ist der Einsatz der LED-Zusatzbeleuchtung nötig, um einwandfreie Bilder in Farbe zu erhalten. Alternativ kann man dafür auch die Infrarot-LEDs für Schwarz-Weiß-Aufnahmen nutzen. Insgesamt ist die Bildqualität gut, aber nicht so gut wie bei der Annke NCD800 oder Annke NCBR800.
Dafür ist die Eufy-App absolute Spitzenklasse. Sie bietet eine zentrale Ansicht von Ereignissen aller verwendeten Eufy-Kameras und liefert auch nützliche Statistiken zum Akkuverbrauch und zur Solarladung. Obendrein bietet sie mit der Cross-Kamera-Verfolgung eine Funktion, mit der bislang kein anderer Mitbewerber aufwarten kann. Im Test hat die Eufycam S3 Pro auch in puncto Bewegungserkennung überzeugt.
Leider ist das Set aus zwei Kameras und einer Homebase S380 mit aktuell 400 Euro nicht gerade günstig und die eingeschränkte Kompatibilität zu Smart-Home-Systemen ist ebenfalls zu bemängeln. Hier bietet Reolink mit seinem Home Hub, über den sämtliche daran angeschlossene Akku-Überwachungskameras per Onvif Anschluss an die Außenwelt finden, die klar bessere Lösung. Dafür gibt es bei Reolink keine Cross-Kamera-Verfolgung und auf eine zentrale Ansicht für erkannte Ereignisse muss man ebenfalls verzichten.
Eufy S330
Über eine KI-Engine in der neuen Homebase 3 differenziert die Euf S330 bei der Bewegungserkennung zwischen Gesichtern, Menschen, Fahrzeugen und Haustieren. Zudem bietet sie ein integriertes Solarpanel, das besonders effizient sein soll.
VORTEILE
- 4K-Auflösung mit farbiger Nachtsicht
- Bewegungserkennung kann zwischen Gesichtern, Menschen, Haustieren und Fahrzeugen unterscheiden
- keine Cloud > keine Folgekosten
NACHTEILE
- keine Unterstützung für ONVIF, IFTTT und Homekit
- eingeschränkte Integration in Smart-Home-Systeme
Eufy S330 im Test
Über eine KI-Engine in der neuen Homebase 3 differenziert die Euf S330 bei der Bewegungserkennung zwischen Gesichtern, Menschen, Fahrzeugen und Haustieren. Zudem bietet sie ein integriertes Solarpanel, das besonders effizient sein soll.
Die Anker-Marke Eufy hat mit der S330 eine neue kabellose Überwachungskamera vorgestellt, die gegenüber der Vorgängerserie Eufycam 2 eine deutlich höhere Auflösung bietet: Statt maximal 2K mit 2304 × 1296 Pixel löst die S300 (ehemals unter Eufycam 3 bekannt) wie die Arlo Ultra 2 (Testbericht) mit 4K (3840 × 2160 Pixel) auf und bietet damit – vor allem beim Zoomen – eine schärfere Darstellung als die Vorgängermodelle. Die Eufy S330 unterscheidet sich von bisherigen Eufycams auch dadurch, dass sie ein 100 Lumen helles Spotlight bietet und damit farbige Nachtaufnahmen unterstützt.
Als Steuerzentrale dient die neue Homebase 3 (S380), in die Eufy eine KI-Engine mit der Bezeichnung Bionic Mind integriert hat. Damit kann die Kamera bei der Bewegungserkennung zwischen Menschen, Gesichtern, Fahrzeugen und Haustieren differenzieren. Und wer eine Eufycam 2 (Testbericht) verwendet, kann diese ebenfalls mit der neuen Homebase verbinden und so von der verbesserten Bewegungserkennung profitieren. Dabei sorgt ein selbstlernende Algorithmus für eine stetige Verbesserung der KI-Engine, sodass die Bewegungserkennung mit der Zeit immer zuverlässiger funktioniert.
Wie von den Vorgängermodellen bekannt, bietet auch die neue Homebase 3 einen 16 GByte großen Speicher. Allerdings verfügt sie zusätzlich noch über einen 2,5-Zoll-Einschub für SATA-Festplatten oder -SSDs, sodass Anwender den Speicherplatz für Videos und Bilder auf bis zu 16 TByte erweitern können. Auf einen kostenpflichtigen Cloud-Speicher kann man also getrost verzichten.
Ähnlich wie die Solocam S40 (Testbericht) bietet die Eufy S330 ein integriertes Solarpanel, das den 13.000 mAh starken Akku lädt. Es stammt von Branchenführer Sunpower und soll eine 25 Prozent bessere Ladeleistung haben, sodass bereits zwei Stunden Sonneneinstrahlung pro Tag genügen sollen, um den Akku der Kamera mit genügend Energie zu versorgen. Während des Tests im November hat die Sonneneinstrahlung ausgereicht, um den Akku der S330 auf 100 Prozent zu halten, während das Panel der Solocam S40 dafür zu schwach war.
So wird die Eufy S330 montiert und eingerichtet
Die Eufy S330 bietet nach IP67 Schutz vor Wettereinflüssen und ist nach Angaben des Herstellers im Temperaturbereich von -20 Grad und 50 Grad Celsius einsetzbar. Bei häufig auftretenden Schlechtwetterereignissen wie starkem Regen und Hagel empfiehlt Eufy, die Kamera unter einer Abdeckung zu installieren.
Die Überwachungskamera misst 6,5 × 12,9 × 6,5 cm und wiegt mit 420 Gramm etwa 60 Gramm mehr als das Vorgängermodell und wird über eine Halterung an einer Wand montiert. Anders als die Eufycam 2 Pro bietet die neue Variante keine magnetische Halterung mehr. Eufy empfiehlt die Kamera in einer Höhe von zwei bis drei Metern zu montieren. Entsprechendes Befestigungsmaterial wie Dübel, Schrauben und Halterung sind im Lieferumfang enthalten.
Für den Betrieb der Homebase muss man diese per Ethernetkabel mit dem heimischen Router verbinden. Anders als die Vorgängerversion bietet die neue Homebase 3 keine Möglichkeit, sich per WLAN mit dem Router zu verbinden. Somit ist die Wahl des Aufstellorts etwas eingeschränkt.
Für die Einrichtung von Homebase 3 (S380) und Eufy S330 wird die Eufy-App benötigt. Um die App nutzen zu können, müssen Anwender bei Eufy ein Konto anlegen. Ein Installationsassistent begleitet die Einrichtung und informiert über die besonderen Funktionen von Homebase 3 und Eufycam 3. Dazu zählt etwa die Gesichtserkennung, die auf Basis eines Fotos eine Person identifizieren kann. Insgesamt ist die Inbetriebnahme von Homebase und Kamera sehr einfach und nach wenigen Minuten abgeschlossen (siehe auch Bildergalerie). Dabei wird die mitgelieferte Schnellstartanleitung, die auch in deutscher Sprache vorliegt, nicht benötigt, da sämtliche relevanten Hinweise für das Setup und der Montage auch in der App hinterlegt sind.
So funktioniert die Eufy S330 in der Praxis
Die Eufy-App bietet nach wie vor eine gute Übersicht. Anwender dürften sich daher schnell zurechtfinden. In der unteren Menüleiste befinden sich Schaltflächen für Geräte, Ereignisse, AI-Edge, Sicherheit und Erkunden. Die Startseite (Geräte) listet sämtliche verwendeten Eufy-Kameras mit einem Vorschaubild des letzten Ereignisses sowie relevante Informationen wie Energieversorgung, Netzwerkstatus und Anzahl registrierter Bewegungen auf. Die Anzeigereihenfolge können Anwender in den App-Einstellungen anpassen.
Unter Ereignisse finden Anwender sämtliche Videoaufnahmen der verwendeten Kameras mit Angaben zur Erkennung (Person, Haustier, Gesicht, Fahrzeug, Bewegung). Die Schaltfläche AI-Edge führt zu Informationen der in Verbindung mit der Homebase 3 eingeführten KI-Engine Bionic Mind. Dort lassen sich auch Gesichter in Form von Fotos hinzufügen.
Die Reichweite der Personenerfassung liegt zwischen zwei und acht Metern. Eine Gesichtserkennung erfolgt allerdings nur bis zu einer Entfernung von 4 Metern und nur, wenn die Kamera möglichst große Teile des Gesichts erfassen kann. Bei Gesichtern, die in einem horizontalen Winkel von mehr als 45 Grad oder einem vertikalen Winkel von mehr als 30 Grad erfasst werden, funktioniert die Erkennung nicht zuverlässig. Entsprechend diesen Einschränkungen hat die Gesichtserkennung im Test gut funktioniert. Unsere Katze hat die Lösung zuverlässig als Haustier identifiziert.
Während die Kamera bei der Bewegungserkennung zwischen Personen, Gesichtern, Haustieren und Fahrzeugen differenzieren kann, verschickt die App standardmäßig eine Benachrichtigung, sobald eine dieser Bewegungen erkannt wurde. Immerhin kann man Benachrichtigungen von Ereignissen mit bekannten Gesichtern in den Einstellungen der Homebase ausblenden.
Neben der Möglichkeit einen Aktivitätsbereich für die Bewegungserkennung festzulegen, können Anwender außerdem noch sogenannte Datenschutzzonen festlegen. Das ist insbesondere bei einer Ausrichtung der Kamera auf das Nachbargrundstück für einen DSGVO-konformen Betrieb nötig. Entsprechend konfigurierte Bereiche werden dabei geschwärzt (siehe auch Bildergalerie). Standortbezogenen Konfigurationen, die auch als Geofencing bekannt sind, unterstützt die Kamera ebenfalls.
Eufy S330: Das integrierte Solarpanel benötigt täglich zwei Stunden direkte Sonneneinstrahlung, um die Kapazität des 13.000 mAh starken Akku auf 100 Prozent zu halten. heise bestenlisten
Video- und Audioqualität
Die Kamera bietet ein Sichtfeld von 135 Grad und zeichnet Videos und Bilder mit einer Auflösung von bis zu 4K (3840 × 2160 Pixel) auf. Damit liefert sie deutlich schärferer Aufnahmen als Modelle, die nur Full-HD (1920 x 1080 Pixel) oder 2K (2304 × 1296 Pixel) bieten.
Vor allem beim Heranzoomen zeigen sich die Vorteile einer höheren Auflösung. Selbst etwas weiter entfernte Objekte lassen ich damit noch gut erkennen (siehe auch Bildergalerie). Die Qualität der Aufnahmen geht sowohl bei Tag als auch bei Nacht in Ordnung. Die hervorragende Bildqualität der kabelgebundenen PoE-Überwachungskamera Annke NCD 800 (Testbericht) erreicht die Eufy S330 allerdings nicht. Im Test gut funktioniert hat die Gegensprechfunktion. Personen waren auf beiden Seiten gut zu verstehen.
Eufycam 3 (S330): Die Integration in andere Smart-Home-Lösungen sieht Eufy nicht vor. Dank Community-App lassen sich Homebase und Kamera aber in Homey Pro integrieren. Damit stehen sie auch unter Apple Homekit zur Verfügung. heise bestenlisten
Smart-Home-Anbindung
Wie bei vielen anderen Überwachungskameras lässt auch die Smart-Home-Anbindung der Eufy S330 zu wünschen übrig. Grundsätzlich ist sie nur mit Amazon Alexa und Google Assistant kompatibel. Man kann also die Kamera per Sprache steuern oder das Livebild auf einem smarten Display wie Echo Show betrachten.
Die Anbindung an andere Smart-Home-Lösungen wie Apple Homekit oder Samsung Smartthings ist indes nicht vorgesehen. Immerhin existieren für Homey Pro (Testbericht) und Home Assistant (Testbericht) Community-Apps, mit der man die Eufy-Kamera und die Homebase einbinden kann. Die Ausgabe eines Livestreams ist unter Homey nicht möglich – lediglich ein Foto des letzten Ereignisses wird angezeigt. Dafür kann man die Sensordaten innerhalb von Homey für Automatisierungen nutzen und die Kamera auch unter Apple Homekit ansteuern. Den ONVIF-Standard unterstützt die Kamera nicht.
Eufycam 3: Bilder
Eufycam 3 (S330) im Vergleich zur Eufycam 2 Pro: Die 4K-Auflösung der Eufycam 3 bietet Vorteile beim Zoom. Allerdings sind aufgenommene Videos und Bilder deutlich größer.
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Eufycam 3 (S330): Dank 4K-Auflösung sind Aufnahmen sowohl bei Tag als auch bei Nacht detailreich. Dank zuschaltbarer LED gelingen auch nachts farbige Aufnahmen.
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Eufycam 3 (S330): Die Integration in andere Smart-Home-Lösungen sieht Eufy nicht vor. Dank Community-App lassen sich Homebase und Kamera aber in Homey Pro integrieren. Damit stehen sie auch unter Apple Homekit zur Verfügung.
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Eufycam 3 (S330): Die Eufy-App bietet zahlreiche nützliche Informationen. Montage und KI-Funktionen werden detailliert beschrieben.
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In Verbindung mit der Homebase 3 (S380 differenziert die neue Eufycam 3 (S330) bei der Bewegungserkennung zwischen Gesichtern, Menschen, Haustieren und Fahrzeugen.
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Eufycam 3: Die Homebase S380 muss per Ethernetkabel mit dem Router verbunden werden. Der blau markierte USB-Slot lädt Geräte mit bis zu 12 Watt.
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Eufycam 3: Die neue Homebase S380, die auch mit Homebase 3 bezeichnet wird, erlaubt den Anschluss von bis zu 16 Überwachungskameras und 34 Sensoren.
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Eufycam 3: Die in der Homebase 3 integrierte KI unterstützt die Erkennung von Gesichtern, Menschen, Fahrzeugen und Haustieren. Ein selbstlernender Algorithmus sorgt für eine stetige Verbesserung bei der Erkennung.
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Eufycam 3: Das integrierte Solarpanel benötigt zwei Stunden direkte Sonneneinstrahlung, um den 13.000 mAh starken Akku der Kamera aufzuladen.
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Eufycam 3: Anders als die Eufycam 2 Pro bietet die Eufycam 3 keine magnetische Halterung. Stattdessen muss sie mit einer Halterung montiert werden.
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Eufycam 3: Sollte das Sonnenlicht zum Laden des Akkus nicht ausreichen, kann man die Kamera auch über die an der Rückseite angebrachte USB-C-Buchse aufladen.
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Eufycam 3 (S330) mit Homebase 3 (S380): Einrichtung und Einstellungen mit der App
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Eufycam 3 (S330) mit Homebase 3 (S380): Einrichtung und Einstellungen mit der App
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Eufycam 3 (S330) mit Homebase 3 (S380): Einrichtung und Einstellungen mit der App
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Eufycam 3 (S330) mit Homebase 3 (S380): Einrichtung und Einstellungen mit der App
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Eufycam 3 (S330) mit Homebase 3 (S380): Einrichtung und Einstellungen mit der App
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Eufycam 3 (S330) mit Homebase 3 (S380): Einrichtung und Einstellungen mit der App
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Eufycam 3 (S330) mit Homebase 3 (S380): Einrichtung und Einstellungen mit der App
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Eufycam 3 (S330) mit Homebase 3 (S380): Einrichtung und Einstellungen mit der App
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Was kostet die Eufy S330
Das Bundle mit zwei S330 (ehemals Eufycam 3) und einer Homebase 3 (S380) ist ab 288 Euro erhältlich. Gegenüber dem Verkaufsstart mit 599 Euro kostet sie somit fast nur die Hälfte.
Fazit
Mit der Eufy S330 (ehemals Eufycam 3) bietet die Anker-Marke Eufy nun auch eine kabellose Überwachungskamera mit 4K-Auflösung und farbiger Nachtsicht. Doch damit nicht genug. Dank der in der Homebase 3 integrierten KI-Engine Bionic Mind kann sie bei der Bewegungserkennung zwischen Menschen, Gesichtern, Fahrzeugen und Haustieren differenzieren und sorgt somit für weniger Fehlalarme respektive für relevantere Benachrichtigungen. So kann man etwa Benachrichtigungen zu Ereignissen mit bekannten Gesichtern ausblenden lassen.
Der Clou dabei: Bis Jahresende sollen fast sämtliche Eufy-Kameras mit der neuen Homebase 3 funktionieren, sodass auch sie über die darin integrierte KI inklusive Gesichtserkennung profitieren. Da ist es gut, dass man den mit 16 GByte für mehrere Kameras recht knapp bemessenen Speicher mittels 2,5-Zoll-Festplatten oder -SSDs ausbauen kann. Somit kann man auf eine kostenpflichtige Cloud-Anbindung, wie von anderen Herstellern bekannt, verzichten.
Reolink Argus 3 Ultra
Die akkubetriebene Überwachungskamera Reolink Argus 3 Ultra bietet zudem ein LED-Spotlight, das für eine farbige Nachtsicht sorgt. Wie gut sie sich in der Praxis bewährt, zeigt der Test.
VORTEILE
- Unterstützung für 2,4- und 5-GHz-Netze
- Relativ autarker Betrieb dank WLAN, Akku und Solarpanel
- 4K-Auflösung und farbige Nachtsicht
NACHTEILE
- Kein HDR-Support
- Anzeige des Livestreams benötigt ein paar Sekunden
- Smart-Home-Anbindung nur mit Reolink Home Hub
Reolink Argus 3 Ultra im Test: Überwachungskamera mit 4K, Solar & Dual-WLAN
Die akkubetriebene Überwachungskamera Reolink Argus 3 Ultra bietet zudem ein LED-Spotlight, das für eine farbige Nachtsicht sorgt. Wie gut sie sich in der Praxis bewährt, zeigt der Test.
4K-Überwachungskameras (Bestenliste) mit integriertem LED-Spotlight bieten mehrere Vorteile. Dank der zusätzlichen Beleuchtung können sie auch bei Dunkelheit Videos in Farbe aufzeichnen. Das Bild ist dank der Zusatzbeleuchtung zudem klarer als mit Infrarot-LEDs, die nur Schwarz-Weiß-Aufnahmen bieten. Mit der hohen Auflösung liefern 4K-Varianten zudem bei der digitalen Vergrößerung deutlich bessere Ergebnisse als Full-HD-Modelle. Kein Wunder, so ist die Auflösung mit 8 Megapixel viermal größer als bei Full-HD-Varianten. Überwachungskameras mit integrierter Beleuchtung (Ratgeber) bieten somit ein höheres Sicherheitsniveau als Modelle ohne Zusatzbeleuchtung, und 4K-Varianten sorgen selbst beim Zoom noch für eine detailreiche Darstellung.
Die Reolink Argus 3 Ultra – für 110 Euro aktuell im Angebot – fällt in diese Leistungsklasse. Neben 4K-Auflösung und farbiger Nachtsicht bietet der Nachfolger der Reolink Argus 3 Pro (Testbericht) aber noch mehr. Wie das Vorgängermodell mit 2K-Auflösung ist die Argus 3 Ultra dank Akku und 6-Watt-Solarpanel in puncto Stromversorgung relativ autark. Kontakt zum heimischen Router findet sie über das 2,4-GHz-Band als auch über 5-GHz. Die Dual-Band-Unterstützung ist gerade bei einer 4K-Kamera von Vorteil: Wegen der hohen Auflösung sollte das WLAN zur Übertragung des Livestreams genügend Bandbreite bereitstellen, was mit der Nutzung von 5 GHz gewährleistet ist. Steht die Überwachungskamera hingegen etwas weiter vom Router entfernt, dann hilft das 2,4-GHz-Band mit seiner besseren Reichweite. Nur muss man dann beim Livestream eventuell eine etwas geringere Auflösung einstellen. Dazu später mehr.
Lieferumfang, weitere Ausstattungsmerkmale, Solarpanel-Ladeleistung und Akku
Die 335 Gramm schwere Reolink Argus 3 Ultra mit Abmessungen von 127 × 90 × 56 mm ist wetterfest nach Standard IP65 und laut Hersteller im Temperaturbereich zwischen –10 und 55 Grad Celsius einsatzbereit. Wie viele andere Reolink-Kameras ist sie mit einem 6000 mAh (21,6 Wh) starken Akku ausgestattet, dessen Laufzeit sich dem mitgelieferten Solarpanel mit knapp 6 Watt Leistung verlängern lässt. Dieses können Anwender dank des vier Meter langen Verbindungskabels relativ flexibel positionieren. Sollte das nicht ausreichen, gibt es noch eine wetterfeste und 3,8 Meter lange Kabelverlängerung.
Wenn das kleine Photovoltaikpanel genügend Licht zur Stromumwandlung erhält, wird der Akku der Kamera geladen. Der solare Ladevorgang in der App wird mit einem Sonnensymbol neben der Akkuanzeige signalisiert. Während der achttägigen Testdauer hat das Solarpanel den Akku täglich zwischen 3 und 33 Minuten geladen. Die Kapazität sank während dieser Zeit nie unter 95 Prozent. Meistens lag sie bei 100 Prozent. Allerdings war es während der Testphase frostfrei. Ob der Akku auch bei Minustemperaturen geladen wird, können wir daher nicht sagen. In jedem Fall arbeitet das knapp 6 Watt starke Solarpanel erwartungsgemäß besser als das nur 2,2 Watt starke Pendant, das Eufy für die Solocam S340 verbaut hat. Denn im gleichen Zeitraum hat sich deren Akku von 100 auf 70 Prozent entleert, während der Akku in der Argus 3 Ultra vollständig geladen ist.
Wie üblich ist die Akkuleistung – ohne Solarpanel – abhängig von vielen Variablen wie Temperatur und Alarm- und Aufzeichnungshäufigkeit. Reolink gibt eine Laufzeit von ein bis vier Wochen an. Bei kontinuierlicher Nutzung mit aktiviertem Livestream sorgt der Akku für eine Betriebszeit von etwa acht Stunden. Ein USB-Ladegerät gehört nicht zum Lieferumfang.
Der in der Kamera integrierte 1/2.7" große CMOS-Sensor nimmt Videos mit bis zu einer Auflösung von 3840 × 2160 Pixel bei 15 Bildern pro Sekunde und einer voreingestellten Datenrate von auf 3072 kbps auf. Zusätzlich stehen die Werte 1024, 1536, 2048 und 4096 kbps zur Auswahl. Allerdings lässt sich die Datenrate nicht anpassen, wenn gleichzeitig eine Zeitrafferaufnahme aktiv ist (dazu später mehr). Bei voller Auflösung, die in der App mit „Klar“ und als Status mit „High“ bezeichnet wird, nimmt sie Videos im HEVC-Codec (H.265) und darunter mit H.264 auf. Die Bewegungserkennung erfolgt mithilfe eines integrierten PIR-Sensors (Pyroelektrischer Sensor), der einen Erkennungswinkel von 100 Grad bietet und Bewegungen bis zu einer Entfernung von bis zu 10 Meter erfasst. Die Nachtsicht von bis zu 10 Metern erfolgt automatisch oder manuell. Motive können Anwender mit dem integrierten 16-fachen Digital-Zoom vergrößern.
Mit der Integration von Mikrofon und Lautsprecher realisiert Reolink eine Zwei-Wege-Audiofunktion, sodass Anwender sich mit Personen vor der Kamera unterhalten können. Bei Bedarf ertönt bei einer Bewegungserkennung eine Alarmsirene, die über die App aktiviert werden kann und ungebetene Gäste abschrecken soll. Alarmmeldungen kann die Kamera per E-Mail oder Pushnachrichten an den Nutzer übermitteln. Ein Alarm mit einem aufblinkenden Spotlight unterstützt die Argus 3 Ultra hingegen nicht.
Als Speichermedien unterstützt die Überwachungskamera microSD-Karten mit bis zu einer Größe von 128 GByte. Im Test hat sie aber auch mit einer 400 GByte großen Variante von Sandisk problemlos funktioniert. Ist der Speicherplatz der microSD-Karte erschöpft, wird die älteste Aufnahme gelöscht, sodass aktuelle Aufnahmen immer abgespeichert werden.
Zusätzlich zur microSD können Anwender auch eine Speicherung in der Reolink-Cloud nutzen. 30 Tage Cloud-Speicherung mit einer Kapazität von 30 GByte für maximal fünf Kameras bietet das Standard-Abo für monatlich regulär 5,99 Euro. Das Premier-Abo für monatlich 11,89 Euro bietet 80 GByte Kapazität für maximal zehn Kameras. Derzeit gibt es beide Variante vergünstigt für 4,19 respektive 8,29 Euro.
Der Lieferumfang umfasst neben der Kamera eine Sicherheitshalterung zur Montage an einer Wand und einen Standfuß zur Positionierung auf einer ebenen Fläche. Zusätzlich gibt es ein Netzkabel, eine Montageschablone, Schrauben und Dübel zur Befestigung, eine Nadel für das Zurücksetzen der Werkseinstellungen, ein Aufkleber mit Hinweis zur 24-Stunden-Überwachung, sowie eine Kurzanleitung, die ausführliche und relevante Informationen zum Betrieb der Kamera enthält. Ein Montageband für die Kamera, mit der man die Argus 3 Ultra an einen Baum oder Stützpfosten montieren kann, liegt leider nicht bei. Ein solches ist aber im Lieferumfang des Solarpanels enthalten (siehe auch Bildergalerie).
Gut gelöst hat Reolink die Sicherheitshalterung: Sie besteht aus zwei Komponenten, einem fest verschraubbaren Teil sowie einem runden Drehverschluss, der an der Kamera befestigt wird. So lässt sie sich leicht von der Halterung lösen.
Bilder: Reolink Argus 3 Ultra
Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: Mit einem Befestigungsband, das allerdings nicht im Lieferumfang war, können Reolink-Kameras schnell an einem Baum oder Stütze montiert werden.
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Reolink Argus 3 Ultra: 4K-Überwachungskamera mit Akku, Solarpanel, Spotlight und Dual-WLAN-Unterstützung
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Inbetriebnahme der Reolink Argus 3 Ultra
Die Inbetriebnahme der Reolink Argus 3 Ultra ist prinzipiell einfach. Man muss eine microSD-Karte einsetzen, in der Reolink-App ein Nutzerkonto anlegen, einen QR-Code auf der Kamera einlesen und das Gerätepasswort vergeben, fertig. Anschließend ist die Kamera einsatzbereit und per Smartphone-App steuerbar (siehe auch Bildergalerie).
Zusätzlich zur App können Anwender die Kamera mit der für macOS und Windows vorliegenden Reolink-Desktop-Anwendung steuern. Hierfür muss man lediglich die UID der Kamera (abrufbar in der App unter Geräteinfos) sowie das Gerätepasswort eingeben. Sollten dabei Probleme auftreten, hilft das ausgezeichnete und deutschsprachige Handbuch.
Mobile App und Desktop-Anwendung bieten nahezu identische Einstellungsmöglichkeiten. Auch lassen sich beide Tools ähnlich bedienen, was eine konsistente Benutzererfahrung garantiert. Das ist nicht selbstverständlich. Oft sehen Kamerahersteller keine Desktop-Anwendung zur Steuerung ihrer Geräte vor oder, wie im Fall von Eufy (Themenschwerpunkt), steht nur eine Web-Anwendung mit reduzierter Funktionalität zur Verfügung, die sich auch in puncto Bedienung von der mobilen Anwendung unterscheidet.
Über das Zahnrad-Symbol können Anwender mit der App oder der Desktop-Anwendung die Reolink Argus 3 Ultra umfangreich justieren. Im Abschnitt Display lässt sich etwa die Position von Kameraname sowie Datum und Zeit im Live-Bild verändern. Die Angaben kann man aber auch wie das Wasserzeichen vollständig ausblenden.
Um die Überwachungskamera datenschutzkonform zu betreiben, wenn sie auf ein fremdes Grundstück oder einen öffentlichen Bereich ausgerichtet ist, können Anwender unter Privatsphärenmaske drei Zonen definieren, in denen keine Aufnahme erfolgt respektive die Aufnahme an diesen Stellen geschwärzt ist.
Die Kamera zeichnet Videos nicht nur bei Bewegung auf. Alternativ können Anwender auch eine Zeitrafferaufnahme konfigurieren, um so etwa den Fortschritt beim Hausbau oder anderer Ereignisse zu dokumentieren. Für die Konfiguration empfiehlt die App je nach Verwendung unterschiedlich lange Intervalle.
Alarm-Einstellungen
Im Abschnitt Alarm-Einstellungen können Anwender die Empfindlichkeit bei der Bewegungserkennung einstellen. Grundsätzlich unterscheidet die Kamera dabei zwischen Menschen, Fahrzeuge und anderer sich bewegenden Objekte. Zudem können Anwender Alarme einschränken, indem sie unter Bewegungszonen Bereiche für Personen, Fahrzeuge und andere Objekte definieren, in denen keine Alarmierung erfolgen soll.
Unter Dimension des Objekts lässt sich außerdem noch ein minimaler und maximaler Größenbereich für ein Objekt festlegen, außerhalb dessen kein Alarm erfolgt. Zur Feinjustierung von Alarmen können Anwender diese auf bestimmte Wochentage und Stunden eingrenzen. Eine jährliche Planung ist allerdings nicht möglich.
Benachrichtigungen
Benachrichtigungen zu Alarmen erfolgen per Push in der App und optional über E-Mail. Für letzteren Übertragungsweg können Anwender bis zu drei E-Mail-Adressen konfigurieren, wobei die erste mit Angabe des SMTP-Servers und Ports konfiguriert sein muss. Im Test hat das mit einem Gmail-Konto mit aktivierter Zwei-Faktor-Überprüfung nicht funktioniert. Ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung verläuft die E-Mail-Benachrichtigung problemlos. Zusätzlich ertönt bei einer Warnung optional auch eine Sirene. Allerdings könnte sie lauter sein.
Aufnahmequalität und WLAN
Dank 4K-Auflösung liefert die Reolink Argus 3 Ultra detailreiche und scharfe Bilder, wobei das diagonale Sichtfeld 125 Grad beträgt (horizontal: 105°, vertikal: 55°). Nachts leuchten die beiden Spotlight-LEDs das Bild bei Bedarf gut aus, sodass auch bei Dunkelheit detailreiche und scharfe Aufnahmen gelingen.
Tagsüber neigt die Kamera bei einem hohen Dynamikumfang dazu, helle Bereiche etwas überzubelichten. Hier wäre ein HDR-Feature sicher sinnvoll, um noch eine etwas bessere Bildqualität zu erreichen. Insgesamt ist die Bildqualität aber gut.
Dank einer hohen Datenrate und Auflösung liefert die Kamera auch beim Zoomen noch eine gute Darstellungsqualität. Der 16-fach-Zoom ist bei höheren Stufen allerdings kaum nützlich, da zu viele Details verloren gehen. Bis zu einer achtfachen Vergrößerung können sich die Ergebnisse allerdings sehen lassen.
Die Reolink Argus 3 Ultra funkt sowohl im 2,4-GHz- als auch im 5-GHz-Band und unterscheidet sich damit positiv von vielen Konkurrenten, die oft nur im 2.4-GHz-Band funken. Im Test war die WLAN-Verbindung in beiden Funkbändern stabil. Allerdings können ein paar Sekunden vergehen, bis der Livestream in der App dargestellt wird. Das können etwa die Eufy-Modelle besser.
Smart-Home: Google Assistant, Amazon Alexa und Home Assistant
Die Reolink Argus 3 Ultra arbeitet auch in Verbindung mit den Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa, inklusive der Ausgabe des Livestreams auf ein smartes Display (Ratgeber) wie Nest Hub oder Echo Show. Anders als bei mit fest ans Stromnetz verbundenen Reolink-Kameras unterstützt die Argus 3 Ultra nicht den Onvif-Standard (Ratgeber). Dadurch lässt sich die Überwachungskamera nicht mit Dritthersteller-Lösungen wie Synology Surveillance Station (Testbericht) betreiben und auch nicht in Smart-Home-Zentralen einbinden. Auch zu Smart-Home-Diensten wie IFTTT ist die Reolink inkompatibel. Damit teilt die Reolink Argus 3 Ultra das Schicksal aller anderen per Akku betriebenen Überwachungskameras. Der Grund dafür liegt in dem fehlenden Support durch Dritthersteller-Software für den Batteriebetrieb, teilt Reolink in seinem Support-Forum mit.
Mit dem 91 Euro teuren Reolink Home Hub gibt es inzwischen eine Möglichkeit, batteriebetriebene Reolink-Überwachungskameras in Smart-Home-Systeme (Bestenliste) wie Home Assistant einzubinden.
Preis
Die Reolink Argus 3 Ultra ist inklusive Solarpanel regulär für 130 Euro erhältlich. Aktuell kostet die 4K-Überwachungskamera 118 Euro.
Fazit
Reolink bietet mit der Argus 3 Ultra eine Spotlight-Überwachungskamera mit farbiger Nachtsicht, die dank Dual-WLAN und Akku relativ flexibel positioniert werden kann. Praktisch ist auch das Solarpanel, das während der Testphase den Akku der Argus 3 Ultra zuverlässig geladen hat. Die Aufnahmequalität ist gut, aber nicht perfekt. Dafür fehlen der Kamera HDR-Funktionen wie sie etwa die Annke NCD800 (Testbericht) bietet.
Die Zustellung von Benachrichtigungen funktioniert zeitnah und zuverlässig. Fehlalarme sind dank umfangreicher Einstellmöglichkeiten und der Fähigkeit der Kamera, zwischen Personen, Fahrzeugen, Haustieren und anderen Objekten zu unterscheiden, nahezu ausgeschlossen. Zudem lässt sich die Argus 3 Ultra nicht nur über eine Smartphone-App steuern, sondern auch bequem über den Desktop. Und mit einer Zeitraffer-Funktion bietet sie ein Feature, mit dem nicht viele Überwachungskameras aufwarten können.
Wer auf der Suche nach einer batteriebetriebenen 4K-Überwachungskamera ist, erhält mit der Reolink Argus 3 Ultra ein sehr leistungsfähiges Modell.
Preis-Leistungs-Sieger
Annke C800
Mit einem aktuellen Preis von knapp 50 Euro ist die Annke C800 eine der günstigsten 4K-Überwachungskameras. Ob sie in der Praxis überzeugen kann, zeigt unser Test.
VORTEILE
- hohe Auflösung mit hervorragender Bildqualität bei Tag
- Onvif-Unterstützung
- Datenschutzzone
NACHTEILE
- Nachtsicht mit Schwächen
- erfordert PoE-Infrastruktur
4K-Überwachungskamera zum Schnäppchenpreis: Annke C800 im Test
Mit einem aktuellen Preis von knapp 50 Euro ist die Annke C800 eine der günstigsten 4K-Überwachungskameras. Ob sie in der Praxis überzeugen kann, zeigt unser Test.
Als OEM-Hersteller von Hikvision bietet Annke hochwertige Überwachungskameras zu verhältnismäßig günstigen Preisen. Die 4K-Überwachungskamera C800 zählt mit einem Preis von knapp 50 Euro zu einer der günstigsten 4K-Überwachungskameras. Sie bietet Personen- und Fahrzeugerkennung und wird über PoE (Power over Ethernet) angeschlossen und mit Strom versorgt. Zudem unterstützt sie dank Onvif-Support auch eine lokale Ansteuerung per Drittanbieter-Software wie Synology Surveillance Station (Ratgeber). Auch lässt sie sich besonders leicht in Smart-Home-Zentralen wie Homey Pro (Testbericht) und Home Assistant (Testbericht) einbinden.
Kann man bei diesem Preis etwas falsch machen? Der Testbericht zeigt, wie gut die Annke C800 in der Praxis funktioniert.
Annke C800: Gehäuse, Lieferumfang & Grundfunktionen
Mit Abmessungen von 171 × 70 × 68 mm fällt die Annke C800 sehr kompakt aus. Gehäuse und Halterung bestehen aus Metall und daher wiegt die PoE-Überwachungskamera inklusive Halterung und PoE-Anschlusskabel knapp 430 Gramm. Zum Vergleich: Die ähnlich große Annke AC500 bringt aufgrund ihres Plastikgehäuses nur knapp 300 Gramm auf die Waage.
Gegenüber Wettereinflüssen ist die Outdoor-Überwachungskamera nach IP67 geschützt und laut Hersteller im Temperaturbereich zwischen -30° und 60° Celsius einsetzbar. Das Objektiv mit einer Brennweite von 2,8 mm und einer Blende von F2.0 bietet ein horizontales Sichtfeld von 102°, vertikal sind es 53° und diagonal 123°. Eine farbige Nachtsicht bietet die Kamera mangels LED-Zusatzbeleuchtung nicht. Eine Nachtsicht in Schwarz/Weiß gewährleistet die C800 dank IR-LEDs, die den überwachten Bereich nachts bis zu 30 Meter ausleuchtet.
Im Lieferumfang ist neben einer englischsprachigen Kurzanleitung, einer Bohrschablone sowie drei Schrauben und Dübeln zur Befestigung noch ein wasserdichter Schutz für Ethernetkabelverbindungen enthalten.
Mit Strom wird die Kamera über Ethernet versorgt (PoE, 802.3af). Sie kann aber auch über ein optional erhältliches 12-Volt-Netzteil in Betrieb genommen werden. Dementsprechend verläuft aus dem Gehäuse ein etwa 25 cm langes Kabel mit einem PoE-Anschluss und einer 12-Volt-Buchse.
Inbetriebnahme
Bei der Inbetriebnahme zeigt sich die Annke C800 sehr flexibel. Anwender können sie mithilfe eines Browsers, eines Desktop-Clients oder mit einer App einrichten, und zwar ohne sich beim Hersteller registrieren zu müssen. Am einfachsten gelingt das Set-up mit der mobilen App Annke Vision.
Da die Annke C800 kompatibel zu Hikvision-Kameras ist, können Anwender auch das Tool SADP verwenden, um die Kamera am Desktop zu aktivieren. Das Tool identifiziert die Kamera samt IP-Adresse, wenn sie am selben Router wie der Rechner angeschlossen ist. Anschließend kann man für Inbetriebnahme und Konfiguration neben des Desktop-Clients Annke Vision (Windows) auch einen Browser oder die Hikvision-Anwendung IVMS 4200 (Windows, macOS) verwenden. Bei Annke wird allerdings eine ältere Variante zum Download angeboten, sodass man am besten die Software bei Hikvision herunterlädt. Insgesamt ist die Inbetriebnahme einfach und nach wenigen Sekunden abgeschlossen (siehe auch Bildergalerie).
Praxiseinsatz: Alarme und Benachrichtigungen
Die in der Kamera integrierte Bewegungserkennung differenziert zwischen Menschen, Fahrzeugen und anderen sich bewegenden Objekten. Entsprechend sind Fehlalarme in der Praxis nahezu ausgeschlossen. Eine Alarmierung bei einer erkannten Bewegung erfolgt entweder über E-Mail oder Push. Eine akustische Warnung am Gerät entfällt, da die Annke C800 keinen Lautsprecher besitzt. Tonaufnahmen sind mit unserem Testmodell (I91BL) dank des integrierten Mikrofons möglich. Annke verkauft die Kamera aber auch ohne Mikrofon (I91BD).
Von teureren Annke-Modellen wie FCD600 (Testbericht) oder NCD800 (Testbericht) bekannte Einstellmöglichkeiten wie Linienüberquerungserkennung oder Bereichseingangs-/-ausgangserkennung bietet die C800 nicht. Aber über eine Sabotageüberwachung, wenn etwa das Objektiv verdeckt wird, verfügt die C800 genauso wie die teureren Varianten. Auch informiert sie über illegale Anmeldeversuche, wenn jemand versucht, sich über den Browser bei der Kamera anzumelden.
Zur Speicherung von Aufnahmen bietet die Kamera an der Unterseite einen microSD-Card-Slot, der Speicherkarten (Ratgeber) bis zu einer Größe 256 GByte unterstützt. Unter Storage – Schedule Settings können Anwender nach Tag und Zeit definieren, wie die Aufnahme (kontinuierlich oder bei erkannter Bewegung) erfolgen soll. Auch können Aufnahmen auf der microSD-Karte verschlüsselt werden. Neben Videos kann die C800 auch Bilder zu bestimmten Zeiten oder anlässlich eines Alarms aufzeichnen.
Neben der Möglichkeit, einen Aktivitätsbereich für die Bewegungserkennung festzulegen, können Anwender außerdem noch sogenannte Datenschutzzonen festlegen. Das ist insbesondere bei einer Ausrichtung der Kamera auf das Nachbargrundstück für einen DSGVO-konformen Betrieb nötig. Entsprechend konfigurierte Bereiche werden dabei geschwärzt (siehe auch Bildergalerie).
Bilder Annke C800
Annke C800: Mit Gegenlichteinstellungen können Anwender die Bildqualität optimieren.
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Annke C800: Die jeweils optimalen Bildeinstellungen können je nach Tageszeit, etwa Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, angepsst werden. Der Wechsel der jeweiligen Einstellungen erfolgt automatisch.
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Annke C800: Mit Gegenlichteinstellungen können Anwender die Bildqualität optimieren.
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Annke C800: Dank Onvif-Support lässt sich die Überwachungskamera unkompliziert in Smart-Home-Zentralen wie Homey Pro oder Home Assistant integrieren. Auch unterstützt sie eine lokale Ansteuerung mit Drittanbieter-Lösungen wie Synology Surveillance Station.
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Annke C800: Dank Onvif-Support lässt sich die Überwachungskamera unkompliziert in Smart-Home-Zentralen wie Homey Pro oder Home Assistant integrieren. Auch unterstützt sie eine lokale Ansteuerung mit Drittanbieter-Lösungen wie Synology Surveillance Station.
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Annke C800: Dank Onvif-Support lässt sich die Überwachungskamera unkompliziert in Smart-Home-Zentralen wie Homey Pro oder Home Assistant integrieren. Auch unterstützt sie eine lokale Ansteuerung mit Drittanbieter-Lösungen wie Synology Surveillance Station.
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Annke C800: Dank Onvif-Support lässt sich die Überwachungskamera unkompliziert in Smart-Home-Zentralen wie Homey Pro oder Home Assistant integrieren. Auch unterstützt sie eine lokale Ansteuerung mit Drittanbieter-Lösungen wie Synology Surveillance Station.
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Annke C800: Die Aufnahmen bei Tag sind tadellos. Nachts werden sich bewegende Objekte allerdings nicht besonders scharf dargestellt.
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Annke C800: Die Aufnahmen bei Tag sind tadellos. Nachts werden sich bewegende Objekte allerdings nicht besonders scharf dargestellt.
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Annke NC800: Nachts gelingen der Kamera Aufnahmen nicht so gut wie tagsüber. Teilweise sind Objekte unscharf und überbelichtet.
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Annke NC800: Nachts gelingen der Kamera Aufnahmen nicht so gut wie tagsüber. Teilweise sind Objekte unscharf und überbelichtet.
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Videoqualität und Praxis
Zur Steigerung der Bildqualität bietet die Annke C800 zahlreiche Funktionen: Wide Dynamic Range (WDR), Backlight Compensation (BLC) und Highlight Compensation (HLC). Meistens kann man nur eine dieser Methoden verwenden, um Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht zu verbessern.
Vorkonfigurierte Bildparameter stehen unter Szene parat. Hier können Anwender zwischen Normal (Standardeinstellung mit BLC oben und HLC mit Level 50), Hintergrundbeleuchtung (WDR ein mit Level 50), Frontbeleuchtung und Schwachlicht auswählen. Letztere passen zur Verbesserung der Bildqualität die Parameter Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Schärfe an. Zudem stehen noch zwei Szenen für benutzerdefinierte Einstellungen zur Verfügung.
Die Funktionen zur Steigerung der Bildqualität stehen allerdings nur über den Zugriff per Browser oder Desktop-Anwendung zur Verfügung. Mit der Annke-App lassen sich nur einige wenige Parameter wie Auflösung, Videoqualität und Datenrate festlegen.
Annke C800: Je nach Tageszeit nutzt die Kamera optimierte Bildeinstellungen. Diese können Anwender mit zahlreichen Parametern wie HLC, BLC, WDR sowie Helligkeit und Kontrast steuern. heise bestenlisten
Die verschiedenen Funktionen zur Steigerung der Bildqualität sind in der Praxis relevant und erleichtern die Identifizierung erkannter Objekte bei schwierigen Lichtverhältnissen (siehe auch Bildergalerie). Praktisch ist auch, dass man die Bildeinstellungen für bestimmte Tageszeiten definieren kann, etwa von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Diese Daten muss man allerdings für den jeweiligen Standort manuell eingeben. Der Wechsel der vorgenommenen Bildeinstellungen erfolgt automatisch. So ist gewährleistet, dass immer die optimalen Einstellungen aktiv sind.
Die Annke C800 stellt zahlreiche Parameter zur Verfügung, mit denen Anwender eine optimale Bildeinstellung vornehmen können. heise bestenlisten
Grundsätzlich gibt es an der Aufnahmequalität nichts auszusetzen. Sie sind sehr detail- und kontrastreiche und bieten dank einer hohen Auflösung von 3840 × 2160 Pixel auch beim Zoom noch Reserven. Nach Einbruch der Dunkelheit zeichnet die C800 mithilfe der zwei IR-LEDs Aufnahmen in Schwarz-Weiß auf. Allerdings lässt die Qualität der Nachtaufnahmen zu Wünschen übrig. Sich bewegende Objekte werden unscharf dargestellt und zum Teil überbelichtet (siehe auch Bildergalerie).
Dank PoE-Anbindung per Ethernetkabel gibt es anders als bei WLAN-Kameras im Test keinerlei Verzögerung bei der Darstellung des Livestreams, wenn der Client wie ein PC oder Mac ebenfalls per Ethernet angebunden ist. Minimal länger muss man auf den Livestream warten, wenn man per Smartphone über WLAN oder Mobilfunk auf den Livestream zugreift.
Annke C800: Dank Onvif-Support lässt sich die Überwachungskamera unkompliziert in Smart-Home-Zentralen wie Homey Pro oder Home Assistant integrieren. Auch unterstützt sie eine lokale Ansteuerung mit Drittanbieter-Lösungen wie Synology Surveillance Station. heise bestenlisten
Smart Home
Dank Onvif-Unterstützung können Anwender die Annke C800 unkompliziert in leistungsfähige Smart-Home-Zentralen (Bestenliste) wie Homey Pro (Testbericht) oder Home Assistant (Testbericht) einbinden und für Automatisierungen nutzen. In Verbindung mit anderen smarten Sensoren (Ratgeber) ist so der Aufbau eines smarten und leistungsfähigen Alarmsystems möglich. Mit Home Assistant ist über das Plug-in Frigate sogar der Aufbau eines leistungsfähigen Netzwerk-Video-Rekorders möglich. Alternativ kann man für letzteres aber auch Dritthersteller-Lösungen wie Synology Surveillance Station (Ratgeber) verwenden, in die sich die Annke C800 problemlos einbinden lässt (siehe Bildergalerie). Die Ausgabe des Livestreams auf einem Echo Show unterstützt die C800 allerdings nicht.
Preis
Aktuell ist die PoE-Überwachungskamera Annke C800 im deutschen Shop des Herstellers für knapp 50 Euro erhältlich – regulär kostet sie 99 Euro. Wer noch keinen PoE-Switch oder PoE-Injektor verwendet, muss dafür zusätzliche Kosten kalkulieren. Angebote zur Annke C800, zu weiteren Annke-Überwachungskameras und PoE-Switches findet man nachfolgend in unserem Preisvergleich.
Fazit
Die Annke C800 gehört mit knapp 50 Euro zu den günstigsten 4K-Überwachungskameras. Die Aufnahmen bei Tag sind ohne Fehl und Tadel. Nachts werden sich bewegende Objekte allerdings unscharf dargestellt und teilweise überbelichtet. Fehlalarme sind dank der Bewegungserkennung, die zwischen Menschen, Fahrzeugen und anderen sich bewegenden Objekten differenziert, nahezu ausgeschlossen. Die Kamera kann per Browser, Desktop-Client oder mobiler App gesteuert und leicht in Smart-Home-Zentralen oder Dritthersteller-Lösungen integriert werden.










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