Top 10: Das beste mobile Solarpanel für Camper im Test – faltbar & robust

vor 20 Stunden 1

Mobile Solarpanels für Powerstation, Camping & Co.: Wir zeigen, welche Panels sich am besten eignen und wie man dabei Geld spart.

Von USB-Gerät bis zur Powerstation: Mobile Solarpanels bieten sich zur Stromversorgung fernab der Steckdose an. Neben unterschiedlichen Preisen und Leistungen unterscheiden sich diese 18- bis 24-V-Solarpanels auch im Hinblick auf Größe, Gewicht und Anschlussvielfalt.

Wir haben im Rahmen der Einzeltests von mehr als fünfzig mobilen Solargeneratoren, den sogenannten Powerstations (Bestenliste), rund 20 verschiedene faltbare Panels verglichen und dabei praktische Erfahrungen gesammelt. In dieser Bestenliste zeigen wir, worauf es bei der Wahl des mobilen Photovoltaik-Panels ankommt.

Welches ist das beste mobile Solarpanel?

Hier kommt es auf den tatsächlichen Leistungsbedarf, den verfügbaren Platz und das eigene Budget an. Bei der Platzierung haben wir die praktischen Eindrücke aus den Tests und den aktuellen Preis berücksichtigt. Je nach eigenen Präferenzen kann auch ein weiter hinten platziertes Modell besonders gut geeignet sein.

Unser alter und neuer Testsieger ist das große 350-W-Panel PV350 von Bluetti für 339 Euro. Hier gibt es viel Leistung, ordentliche Verarbeitung und zudem den günstigsten Preis je Watt.

Noch mehr Leistung bietet nur unser Technologiesieger, das Ecoflow 400W Portable Solarpanel für 499 Euro. Dank bifazialer Solarmodule erreichen wir im Test sogar etwas mehr als 400 W bei guter Ausrichtung. Pro Watt liegt der Preis aktuell bei 1,25 Euro, was angesichts der hohen Effizienz und der guten Verarbeitung äußerst angemessen ist.

Unser Preis-Leistungs-Sieger ist das mobile Solarpanel Fossibot SP200 mit einer Nennleistung von 200 W. Zwar verfehlen wir diesen Wert im Test knapp, trotzdem gibt es hier ausreichend Leistung und kompaktes Packmass zu einem fairen Preis ab 199 Euro.

KURZÜBERSICHT

Bluetti PV350

Das Bluetti PV350 überzeugt in fast allen Belangen – besonders beim Preis von nur 339 Euro. Die 350 W Nennleistung werden unter guten Bedingungen tatsächlich erreicht, selbst bei Bewölkung liefert das Panel noch brauchbare 100 bis 150 W. Die Verarbeitung ist hochwertig, die ETFE-Beschichtung robust, und dank IP-Schutz übersteht das Modul auch mal einen Schauer.

VORTEILE

  • hohe Nennleistung wird auch praktisch erreicht
  • hochwertige Verarbeitung, IP68 und ETFE-Beschichtung
  • hohe Kompatibilität dank XT60-Anschluss

NACHTEILE

  • schwer und im aufgeklappten Zustand sehr groß
  • Aufbau mit Tragetasche dauert vergleichsweise lang
  • hoher Anschaffungspreis

Ecoflow 400W Portable Solar Panel

Das Ecoflow 400W Portable Solar Panel für 499 Euro gehört zu den leistungsstärksten faltbaren Solarpanels auf dem Markt und überzeugt im Test mit einer Ausgangsleistung nahe der Nennleistung. Die Verarbeitung ist hochwertig, die IP68-Zertifizierung und die ETFE-Beschichtung machen das Panel fit für den Dauereinsatz im Freien.

VORTEILE

  • hohe Nennleistung wird auch praktisch erreicht
  • hochwertige Verarbeitung, IP68 und ETFE-Beschichtung
  • hohe Kompatibilität dank XT60-Anschluß

NACHTEILE

  • schwer und im aufgeklappten Zustand sehr groß
  • Aufbau mit Tragetasche dauert vergleichsweise lang
  • hoher Anschaffungspreis

Fossibot SP200

Das Fossibot SP200 ist ein solides mobiles Solarpanel, das die versprochene Nennleistung nahezu erreicht. Verarbeitung und Materialqualität überzeugen, die ETFE-Beschichtung und die IP67-Zertifizierung machen das Panel fit für den Outdoor-Einsatz. Auch die standardisierten MC4-Anschlüsse und der Preis von nur noch 199 Euro überzeugen.

VORTEILE

  • sehr leicht und inzwischen deutlich günstiger
  • bifaziales Design und guter Wirkungsgrad
  • IP68-zertifiziert

NACHTEILE

  • Tasche als Aufsteller wenig stabil
  • äußere Panelsegmente hängen durch
  • kein Mehrfachanschlusskabel

Ratgeber

Haben alle Panels die gleichen Anschlüsse?

Neben der Leistung unterscheiden sich die Module auch in Art und Anzahl ihrer Anschlüsse. Wer USB-Geräte direkt – also ohne zwischengeschaltete Powerstation – betreiben will, benötigt ein Modul mit integriertem Spannungswandler. Viele der von uns getesteten No-Name-Module bis 100 W bieten zusätzliche USB-A- und/oder USB-C-Ports, über die sich etwa Smartphone oder Kamera laden lassen. Module mit mehr als 100 W verfügen in der Regel nicht über solche Anschlüsse, da ein integrierter Spannungswandler fehlt.

Ein flexibles Solarpanel mit einer Nennleistung von 100 Watt.

Ein flexibles Solarpanel mit einer Nennleistung von 100 Watt. heise bestenlisten

Auch bei den Verbindungen zwischen Panel und Powerstation gibt es Unterschiede. Der bei stationären Anlagen verbreitete MC4-Steckverbinder – bestehend aus Stecker- und Buchsenteil – ist bei mobilen Panels nicht selbstverständlich. Vor allem Hersteller weniger bekannter Marken setzen häufig auf einfachere, aber weniger gut geschützte Rundsteckverbindungen.

Einige Hersteller ergänzen USB- und Rundstecker um eine Kabelklemme, an die sich ein passender Steckverbinder ohne Zwischenadapter oder Umbau anschließen lässt. Wer hingegen ein Jackery-Panel über MC4 verbinden möchte, benötigt einen separaten Adapter. Bei flexiblen Solarmodulen ist MC4 dagegen die verbreitetste Lösung.

Hier sind neben einem Powerstation-Netzteil noch die zahlreichen Adapter des Xmund-Panels zu sehen. Trotz aller Auswahl passt das Modell nicht an alle Powerstations.

Hier sind neben einem Powerstation-Netzteil noch die zahlreichen Adapter des Xmund-Panels zu sehen. Trotz aller Auswahl passt das Modell nicht an alle Powerstations. heise bestenlisten

Um sicherzustellen, dass Panel und Powerstation oder Wechselrichter kompatibel sind, sollte man ein vom Hersteller empfohlenes Set kaufen oder genau auf die Spezifikationen achten. Bei der Nutzung eines Standard-Wechselrichters sollte man auf den MC4-Stecker achten. Der Hinweis „zum Laden einer Powerstation“ und die passende Spannung allein reichen nicht aus. Wer hier Ärger und zusätzliche Ausgaben vermeiden will, sollte genau hinsehen.

So praktisch zusätzliche Anschlüsse klingen mögen – für dauerhafte Lösungen sind solche Panels wegen der nicht wasserdichten Anschlüsse weniger geeignet. Wer sein Panel mit Powerstation oder Wechselrichter betreiben will, sollte besser auf Dichtigkeit als auf zusätzliche Anschlüsse achten.

Die Platzierung unserer Bestenliste basiert auf dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Je nach gewünschtem Einsatzzweck kann sich allerdings auch eine andere Platzierung ergeben.

Alternative Panels

Neben den genannten mobilen Panels gibt es noch unzählige weitere Modelle. Viele davon von No-Name-Herstellern. Erfahrungsgemäß leisten speziell die preiswerten Panels nicht, was der Hersteller verspricht.

Am einfachsten und häufig auch etwas günstiger als der Einzelkauf von Panel und Powerstation sind Kombi-Pakete. Wer möglichst günstig davonkommen will, sollte regelmäßig die Angebote bei etwa Amazon, Banggood oder Geekmaxi checken – hier sind regelmäßig Module und Powerstations zu stark ermäßigten Preisen erhältlich. Neben No-Name-Anbietern finden sich hier auch Markenmodelle von etwa Bluetti.

Wenn es logistisch möglich ist, sind flexible Solarmodule eine deutlich günstigere Alternative.

Welche Bauformen gibt es bei Solarpanels?

Photovoltaikmodule für unterwegs gibt es in unterschiedlichsten Designs, Leistungs- und Preisklassen. Der größte Unterschied zu den Modulen von großen Solaranlagen (Ratgeber) oder dem Balkonkraftwerk (Bestenliste) ist der kompaktere und leichtere Aufbau. Um die eigentlichen Solarpanels zu schützen, kommen bei stationären Anlagen Metallrahmen und eine Glasscheibe zum Einsatz. Der Vorteil dieser Variante ist die höchstmögliche Effizienz, da bei Glas weniger Licht verloren geht als bei der Kunststoffoberfläche von flexiblen, halb flexiblen und klappbaren Solarpanels.

Unsere Erfahrung zeigt allerdings, dass die Unterschiede in der Praxis kaum messbar sind – hier sind die Unterschiede zwischen Markenmodulen und günstiger No-Name-Hardware deutlich größer. Für die mobile Nutzung, selbst mit ausreichend Platz, sind solche starren Panels aber allein wegen des hohen Gewichts wenig geeignet.

Das flexible Panel ist deutlich dünner und leichter als das Modul vom Balkonkraftwerk.

Das flexible Panel ist deutlich dünner und leichter als das Modul vom Balkonkraftwerk. heise bestenlisten

Die Alternative sind flexible oder klappbare Kollektoren. Hier sind die einzelnen Photovoltaikmodule in einer robusten Kunststoffhülle verpackt und nicht hinter Glas geschützt. Je nach Härte des Moduls unterscheidet man zwischen flexibel und halb flexibel. Der Vorteil dieser Bauart ist das deutlich geringere Gewicht und die hohe Stabilität der nur wenige Millimeter starken Panels. Flexible Module auf Campingwagen, Boot oder Gartenhütte können nicht nur auf Rundungen geklebt, sondern häufig auch betreten werden, ohne Schaden zu nehmen. Kommt es dennoch zu einer Beschädigung der Kunststoffoberfläche, geht die Leistung deutlich weniger zurück als bei beschädigten stationären Modulen.

Mobile Solarmodule für Powerstations bestehen aus mehreren flexiblen oder halb flexiblen Einzelmodulen, welche sich zusammenfalten lassen. Zudem verfügen diese mobilen Panels über praktische Tragegriffe, Ösen zur Befestigung und eine robuste Stoffrückseite mit integriertem Aufsteller und oft auch eine Zubehörtasche. In unserem bisherigen Testfeld gibt es Module, welche aus zwei, drei oder auch vier Teilmodulen bestehen. Je nach Anzahl lassen sie sich so unterschiedlich kompakt zusammenfalten. Auch die Größen in geöffneten Zustand unterscheiden sich stark.

Das Panel Solarsaga 100 von Jackery mit 100 Watt Nennleistung misst zusammengeklappt 61 × 54 cm. Das aus vier Panels bestehende Modul von Flashfish bringt es auf gerade einmal 42 × 40 cm und das flexible, aber nicht faltbare 100-Watt-Panel von Ecoflow misst 101 × 61 cm. Es wiegt dafür nur 2,3 kg und damit rund zwei bis drei Kilo weniger als die anderen Panels. Während die vergleichbar großen Panels von Jackery und Ecoflow in den Tests ähnliche Leistungswerte nahe dem Nennwert liefern, bleibt das kleinste Panel von Flashfish hinter den Erwartungen zurück.

Die Universallösung inklusive USB erscheint praktisch, ist aber nicht wasserdicht.

Die Universallösung inklusive USB erscheint praktisch, ist aber nicht wasserdicht. heise bestenlisten

Die Verarbeitung aller getesteten Panels ist gut bis sehr gut. Klappbare Modelle verfügen durchgehend über Tragegriffe und eine Textilrückseite; die meisten haben zudem umlaufende Befestigungsösen. In der Praxis wird das Panel jedoch überwiegend aufgestellt oder ausgelegt – ein ausklappbarer Aufsteller auf der Rückseite ist daher wichtiger als Befestigungsmöglichkeiten.

Die Stoffoberfläche hat allerdings einen Nachteil: Sie setzt schnell Staub und Schmutz an. Eine Transporttasche hilft, das Panel sauber zu halten – bei häufigem Auf- und Abbau ist das jedoch ein zusätzlicher Aufwand. Flexible, nicht faltbare Module bieten weder Tasche noch Tragegriffe noch Textilrückseite, sind dafür aber deutlich schneller einsatzbereit, flacher und leichter. Ihre Kunststoffrückseite lässt sich zudem einfach abwischen.

Ein wichtiger Unterschied betrifft den Regenschutz: Nicht alle mobilen Panels und deren Anschlüsse sind wasserdicht. Module mit ausschließlich MC4-Steckverbindern sowie viele klappbare Markenmodelle erfüllen hier entsprechende Schutzanforderungen. Panels mit zusätzlichen Anschlüssen wie Rundstecker, Krokodilklemme oder USB sind dagegen häufig nicht ausreichend gegen Feuchtigkeit geschützt. Wer sein Panel auch bei wechselhaftem Wetter im Einsatz lassen möchte, sollte auf die IP-Schutzklasse der Anschlüsse achten.

Bilderstrecke - Mobile Solarmodule

Links das 100-W-Panel von Flashfish, mittig die Tasche des im Hintergrund liegenden Ecoflow-Panels (160 W) und rechts das 200-W-Modul von Kroak.

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Mobile Solarpanels unterscheiden sich nicht nur im Design.

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Auch Abmessungen und Klappmachanismus unterscheiden sie sich.

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Die gezeigten Panel kosten zwischen 150 und 400 Euro.

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Über Aufhänge-Ösen verfügen alle Panels.

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Die meisten Panels haben einen Aufsteller integriert.

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Nur Ecoflow verzichtet auf ein Aufstellmöglichkeit.

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Welches Design mehr zusagt, ist Geschmacksache.

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Die getesteten Modelle bestehen aus zwei bis vier Einzelmodulen.

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Die günstigen No-Name-Panels sehen sich zum Teil sehr ähnlich.

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Ein integrierter Konverter bietet die Möglichkeit, USB-Geräte ohne zusätzliche Powerstation zu Laden.

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Hier sehen wir die Panels von Jackery und Xmund. Einmal zusammengeklappt, einmal auseinander gefaltet.

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Bei gutem Wetter liefern auch die günstigen Panels ordentlich Leistung. Bei weniger Licht, sind teure Markenpanels klar überlegen.

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Solche Mini-Solarmodule eignen sich nur zum Laden von Handy oder Actioncam – hier fehlt die Leistung.

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Flexibel und Stationär im Vergleich

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Ein flexibles Panel an der Powerstation

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Oben 100 Watt flexibel, unten 100 Watt mobil

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Flexibel genug etwa für Rundungen am Dach.

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Dreimal 100 W - einmal flexibel, zweimal klappbar

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Wie viel Leistung ist sinnvoll?

Solarpanels gibt es von fünf bis zu mehreren Hundert Watt Leistung. Doch was benötigt man eigentlich in der Praxis? Wie hoch die tatsächliche Leistung eines Solarmoduls ist, hängt von Aufbau, Technologie und Wetter ab. Leider finden sich hier oft nur wenige technische Angaben – echte Datenblätter oder Messwerte gibt es gerade bei günstiger Ware kaum. In der Regel werben die Hersteller mit „höchster Effizienz“ und einem Wirkungsgrad zwischen 20 und 23 Prozent – das machen allerdings sowohl die Markenhersteller als auch die Budgetanbieter aus China. Welche Technologie tatsächlich hinter welchem Panel steckt, bleibt für den Käufer unklar. In diesem Ratgeber geht es somit um praktische Erfahrungswerte und weniger um technische Details.

Wie lange das Laden einer Powerstation über ein Solarpanel dauert, hängt von mehreren Faktoren ab: der Akkukapazität der Powerstation, der Ausgangsleistung des Panels sowie den aktuellen Wetterbedingungen. Grundsätzlich gilt: je größer der Akku, desto länger die Ladezeit bei gleicher Eingangsleistung.

Vorne ist das 100-W-Panel von Flashfish zu sehen. Mittig liegt das 160-W-Modul von Ecoflow, im Hintergrund das 200-W-Panel von Kroak.

Vorne ist das 100-W-Panel von Flashfish zu sehen. Mittig liegt das 160-W-Modul von Ecoflow, im Hintergrund das 200-W-Panel von Kroak. heise bestenlisten

Der zweite Punkt ist die Leistung, mit der geladen wird. Je höher diese ist, desto kürzer dauert der Ladevorgang. Neben den Wetterbedingungen und der theoretischen Nennleistung des Panels spielt hier auch die maximale Eingangsleistung der Powerstation eine begrenzende Rolle. Ist diese stark eingeschränkt, lassen sich mehrere oder stärkere Module nicht anschließen, um die Ladezeit zu verkürzen.

Fakt ist: mit Mini-Panels in der Größe eines Smartphones oder Solarmodulen in DIN-A4-Format kommt man nicht weit, wenn man mehr als nur das Handy laden möchte. Bei unserem Test eines aus mehreren Einzelmodulen bestehenden 18-Watt-Panels konnten wir zwar Powerbank und Handy laden, allerdings dauerte das auch einen ganzen Tag. Um große Akkus von Powerstations zu laden, um damit etwa die Kühlbox zu betreiben, braucht es deutlich mehr Leistung. Die von uns getesteten Modelle haben Kapazitäten zwischen 260 und über 5000 Wattstunden (Wh). Unter 100 Watt sollte man hier gar nicht erst anfangen, da das Laden sonst nicht nur viele Stunden, sondern Tage dauert. Besser sind hier 150, 200, 400 Watt und mehr Leistung – wenn der Solargenerator das verträgt und es das Budget hergibt.

Die angegebenen Leistungswerte sind grundsätzlich nur theoretisch bei bestem Wetter und idealer Ausrichtung des Panels möglich. In der Praxis bedeutet das, dass die Solarmodule selbst an sonnigen Tagen im Tagesdurchschnitt nur einen Teil der angegebenen Leistung erreichen. Bei einem 100-Watt-Modul spricht man von einer Tagesgesamtleistung von etwa 500 Wh – bei gutem Wetter!

Das 160-W-Modul von Ecoflow bringt es in der Mittagssonne auf knapp 150 W.

Das 160-W-Modul von Ecoflow bringt es in der Mittagssonne auf knapp 150 W. heise bestenlisten

Bei vollem Sonnenschein zur Mittagszeit schaffen selbst die günstigen Panels annähernd die angegebene Nennleistung. Doch was heißt das konkret? Das 160-Watt-Panel von Ecoflow liefert im Test mit der Powerstation Delta (Testbericht) bei praller Mittagssonne bis zu 151 Watt. Die beiden 100-W-Module von Jackery erreichen bei vergleichbaren Bedingungen jeweils etwa 90 bis 92 W, die Differenz zwischen den beiden baugleichen Panels beträgt hier also maximal ein bis zwei Watt. Anders sieht es etwa beim günstigen Panel von Xmund aus. Hier erreichen wir bei bestem Wetter je nach Panel Werte zwischen knapp 60 und 81 W. Während eines der Module also immerhin noch ordentlich abliefert, fällt das baugleiche zweite Panel glatt durch!

Bei tiefer stehender Sonne oder leichter Bewölkung wächst der Vorsprung der Markenmodule. Während das Jackery-Panel unter diesen Bedingungen noch 65 bis 80 von 100 W liefert, fällt die Leistung des Xmund-Panels auf 40 bis 60 W. Bei bedecktem Himmel ist der Unterschied noch deutlicher: Ecoflow und Jackery wandeln noch vier bis zwölf Prozent der Nennleistung um – günstige No-Name-Module zeigen hier oft gar keine Leistung mehr.

Von günstigen Panels ist dennoch nicht grundsätzlich abzuraten. Im Preis-Leistungs-Vergleich können zwei schwächere Budgetmodule zusammen mehr Leistung liefern als ein gleich teures Markengerät. Wer jedoch gleichmäßige und hohe Leistung bei kompaktem Format erwartet, ist mit teureren Modellen besser beraten.

Fazit

Wer mit Photovoltaik Strom erzeugen will, benötigt ausreichend Leistung. Kleine Solarmodule mit 5 bis 60 W taugen allenfalls als kompakte Notlösung für den Rucksack. Für stärkere Verbraucher oder das Laden einer Powerstation (Bestenliste) mit 230-V-Ausgang sollten es mindestens 100 W sein.

Vor dem Kauf lohnt es sich zudem, Größe und benötigte Anschlüsse des Panels genau zu klären. Adapter und Zwischenstecker sind nicht nur unpraktisch, sondern erhöhen auch das Risiko von Feuchtigkeitsschäden.

Wer ein möglichst mobiles und robustes Panel sucht, das auch bei Bewölkung noch Leistung bringt und bei Sonnenschein Höchstwerte liefert, sollte zu einem klappbaren Markenprodukt greifen. Der höhere Preis zahlt sich hier in Zuverlässigkeit und Effizienz aus.

Für den längerfristigen oder dauerhaften Einsatz – etwa auf Gartenhütte oder Wohnwagen – sind flexible Panels die bessere Wahl: Sie kosten deutlich weniger, wiegen nur einen Bruchteil und sind dabei ebenfalls widerstandsfähig und mobil einsetzbar.

Wer bei der Anschaffung möglichst wenig ausgeben möchte und weder Größe noch Anzahl der Module scheut, kann auch zu mehreren günstigen No-Name-Modulen greifen. Diese liefern für vergleichbares Budget oft mehr Gesamtleistung – allerdings nur bei ausreichend Sonnenschein.

BESTENLISTE

Bluetti PV350

 Viel Leistung fürs Geld

Das faltbare Bluetti PV350 liefert bis zu 350 W und verscuht mit robustem Aufbau und günstigem Preis pro W zu punkten.

VORTEILE

  • hohe Nennleistung wird auch praktisch erreicht
  • hochwertige Verarbeitung, IP68 und ETFE-Beschichtung
  • hohe Kompatibilität dank XT60-Anschluss

NACHTEILE

  • schwer und im aufgeklappten Zustand sehr groß
  • Aufbau mit Tragetasche dauert vergleichsweise lang
  • hoher Anschaffungspreis

Faltbares Solarpanel Bluetti PV350 im Test: Viel Leistung fürs Geld

Das faltbare Bluetti PV350 liefert bis zu 350 W und verscuht mit robustem Aufbau und günstigem Preis pro W zu punkten.

Wer eine große Powerstation besitzt, benötigt ein Solarpanel mit ordentlich Leistung, um den Akku in vertretbarer Zeit zu füllen – wie die Bluetti PV350 mit einer Nennleistung von 350 W. Das faltbare Panel ist mit monokristallinen Solarzellen ausgestattet, die laut Hersteller einen Wirkungsgrad von bis zu 23 Prozent erreichen. Ab 339 Euro wechselt das Panel den Besitzer – ein günstiger Preis pro W. Wir haben getestet, was das Panel in der Praxis leistet.

Ausstattung & Praxistest

Das Bluetti PV350 kommt als faltbares Modul mit vier Segmenten. Zusammengeklappt misst es 91 × 61 × 6,5 cm, ausgeklappt erreicht es eine Länge von 240 cm. Mit 13,9 kg ist es kein Leichtgewicht, was der Leistung geschuldet ist. Für die nächste Wanderung taugt es nicht, im Kofferraum reist es aber problemlos mit.

Es überzeugt bei der Verarbeitung: Die ETFE-Beschichtung schützt die Oberfläche vor Kratzern und Spritzwasser, die Anschlussdose ist nach IP65 wasserdicht und das Modul selbst spritzwassergeschützt nach IP54. Dauerregen oder Schnee sollte das Panel dennoch nicht abbekommen. Die Lichtdurchlässigkeit der Beschichtung liegt laut Hersteller bei 95 Prozent, was auch bei schlechten Lichtverhältnissen für Ertrag sorgt.

Der Aufbau geht schnell von der Hand. Praktisch: Man kann das Panel zunächst nur teilweise ausklappen und ohne Spannung an die Powerstation anschließen. Erst danach werden die restlichen Segmente aufgeklappt und die Ständer auf 45 Grad aufgestellt. So entstehen keine Schäden durch Lastspitzen. Die Anschlusskabel messen rund 2,5 m, was für flexible Aufstellung reicht – etwa Panel auf dem Gartenhaus, Powerstation im Schatten darunter.

Das Bluetti PV350 neben einem 100-W-Panel.

Das Bluetti PV350 neben einem 100-W-Panel. heise bestenlisten

Als Ausgang dient ein MC4-Anschluss. Die Leerlaufspannung beträgt 43,2 V, die maximale Stromstärke 9,7 A. Damit ist das Panel kompatibel zu Bluetti-Powerstations sowie zu anderen Stromspeichern mit dem verbreiteten MC4-Solareingang.

Im Praxistest bei klarem Himmel und guter Ausrichtung erreichen wir Werte nahe der Nennleistung – 350 W sind unter optimalen Bedingungen realistisch. Bei bewölktem Himmel liefert das Panel immerhin noch rund 100 bis 150 W, was für ein mobiles Modul ein starker Wert ist.

Preis

Das Bluetti PV350 ist ab rund 339 Euro erhältlich. Damit zahlt man knapp 0,97 Euro pro W – das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Leistungsklasse.

Fazit

Das Bluetti PV350 überzeugt in fast allen Belangen. Die 350 W Nennleistung werden unter guten Bedingungen tatsächlich erreicht, selbst bei Bewölkung liefert das Panel noch brauchbare 100 bis 150 W. Die Verarbeitung ist hochwertig, die ETFE-Beschichtung robust, und dank IP-Schutz übersteht das Modul auch mal einen Schauer.

Der Aufbau ist unkompliziert, die 2,5 m langen Kabel sorgen für flexible Aufstellung. Größe und Gewicht sind der Leistung geschuldet – wer 350 W will, muss eben etwas tragen. Für Wohnmobil, Garten oder Camping mit dem Auto ist das kein Problem.

Der größte Pluspunkt: der Preis. Mit unter einem Euro pro W ist das PV350 aktuell kaum zu schlagen. Wer eine mittlere oder große Powerstation besitzt, bekommt hier eine klare Empfehlung.

Ecoflow 400W Portable Solar Panel

 XL-Faltmodul für die Powerstation

Mobile Solarpanels versorgen Powerstations unterwegs mit Strom. Das Ecoflow 400W Portable Solar Panel ist mit einer Nennleistung von 400 W eines der stärksten Faltpanels am Markt. Ob es hält, was es verspricht, zeigt der Test.

VORTEILE

  • hohe Nennleistung wird auch praktisch erreicht
  • hochwertige Verarbeitung, IP68 und ETFE-Beschichtung
  • hohe Kompatibilität dank XT60-Anschluß

NACHTEILE

  • schwer und im aufgeklappten Zustand sehr groß
  • Aufbau mit Tragetasche dauert vergleichsweise lang
  • hoher Anschaffungspreis

Ecoflow 400W Portable Solar Panel im Test: XL-Faltmodul für die Powerstation

Mobile Solarpanels versorgen Powerstations unterwegs mit Strom. Das Ecoflow 400W Portable Solar Panel ist mit einer Nennleistung von 400 W eines der stärksten Faltpanels am Markt. Ob es hält, was es verspricht, zeigt der Test.

Ecoflow bietet mit dem 400W Portable Solar Panel die derzeit stärkste Variante seiner Faltmodul-Reihe an. Statt der sonst üblichen 100 bis 220 W liefert das XL-Panel satte 400 W Nennleistung und richtet sich damit an alle, die ihre Powerstation möglichst schnell laden wollen. Was das große Modul im Alltag leistet und ob sich der stolze Preis ab 499 Euro lohnt, klärt unser Test.

Ausstattung & Praxistest

Im Lieferumfang finden sich neben dem Panel eine praktische Tragetasche, ein Solar-Ladekabel mit XT60-Stecker, vier Karabinerhaken und eine Bedienungsanleitung. Die Tragetasche dient gleichzeitig als Aufsteller und lässt sich auf 30, 45 oder 60 Grad einstellen. Ein Neigungswinkelmesser hilft, das Panel optimal zur Sonne auszurichten.

Das Modul setzt auf Solarzellen aus monokristallinem Silizium und erreicht laut Hersteller einen Wirkungsgrad von 25 Prozent. Das bifaziale Design nutzt zusätzlich reflektiertes Licht auf der Rückseite und kommt unter Testbedingungen auf bis zu 445 W. Dank ETFE-Beschichtung und Schutzklasse IP68 ist das Panel wasser- und staubdicht.

Ausgeklappt misst das Solarpanel 251 × 97 × 2,6 cm, zusammengefaltet 66 × 967 × 3,6 mm. Mit 10,2 kg ist es angesichts der Leistung noch tragbar, aber alles andere als handlich. Beim Aufbau zeigt sich: Die Schutztasche als Aufsteller sieht schick aus, dauert im Vergleich zu klassischen Panels aber am längsten. Praktischer Trick aus dem Test – wer es eilig hat, lehnt das Panel einfach schräg an einen Gartenstuhl.

Das mobile 400-W-Panel beim Laden der Ecoflow Delta 2.

Das mobile 400-W-Panel beim Laden der Ecoflow Delta 2. heise bestenlisten

Im Praxistest zusammen mit einer Ecoflow Delta 2 erreicht das Panel bei gutem Sonnenschein tatsächlich nahezu die Nennleistung. Selbst bei nicht idealer Ausrichtung zeigt sie noch eine Ladeleistung von 300 bis 350 W an. Die Delta 2 ist so in drei bis vier Stunden voll. Der Anschluss erfolgt über den integrierten XT60-Stecker direkt an Ecoflow-Powerstations wie Delta, Delta 2 oder Delta 3. Für größere Modelle wie Delta Max oder Delta Pro empfiehlt Ecoflow zwei Panels in Reihe. Die Leerlaufspannung liegt bei 39,3 V, der Kurzschlussstrom bei 12,2 A.

Preis

Das Ecoflow 400W Portable Solar Panel kostete ursprünglich rund 900 Euro, ist aber im Handel mittlerweile ab 499 Euro erhältlich. Pro Watt liegt der Preis aktuell bei 1,25 Euro, was angesichts der hohen Effizienz und der guten Verarbeitung sehr fair ist.

Fazit

Das Ecoflow 400W Portable Solar Panel gehört zu den leistungsstärksten faltbaren Solarpanels auf dem Markt und überzeugt im Test mit einer Ausgangsleistung nahe der Nennleistung. Die Verarbeitung ist hochwertig, die IP68-Zertifizierung und die ETFE-Beschichtung machen das Panel fit für den Dauereinsatz im Freien.

Auf der anderen Seite stehen das hohe Gewicht von 10,2 kg, die sperrigen Maße im aufgeklappten Zustand und ein Aufbau, der über die Tragetaschen-Stütze länger dauert als bei der Konkurrenz. Wer eine große Powerstation schnell laden will und den nötigen Platz beim Transport hat, bekommt hier ein sehr gutes Panel. Für kleine Ausflüge ist es eher überdimensioniert.

Fossibot SP200

Faltbares 200-W-Solarpanel für unterwegs – Fossibot SP200 im Test

Das mobile Solarpanel Fossibot SP200 liefert trotz günstigem Preis unterwegs bis zu 200 W für Powerstation & Co.

VORTEILE

  • sehr leicht und inzwischen deutlich günstiger
  • bifaziales Design und guter Wirkungsgrad
  • IP68-zertifiziert

NACHTEILE

  • Tasche als Aufsteller wenig stabil
  • äußere Panelsegmente hängen durch
  • kein Mehrfachanschlusskabel

Faltbares 200-W-Solarpanel für unterwegs – Fossibot SP200 im Test

Das mobile Solarpanel Fossibot SP200 liefert trotz günstigem Preis unterwegs bis zu 200 W für Powerstation & Co.

Fossibot bietet mit dem SP200 ein faltbares Panel mit einer Nennleistung von 200 W an, das sich nicht nur an Besitzer der hauseigenen Powerstations F1200, F2400 und F3600 richtet. Dank standardmäßiger MC4-Stecker funktioniert das Modell für 199 Euro auch mit Geräten anderer Hersteller.

Ausstattung & Praxistest

Das Fossibot SP200 kommt als faltbares Modul mit vier Segmenten bei uns an. Ausgeklappt misst es stattliche 240 × 64 cm, gefaltet schrumpft es auf handliche 53,1 × 64 cm zusammen. Mit einem Gewicht von rund 8 kg gehört es zwar nicht zu den Leichtgewichten, lässt sich aber dank praktischer Tragegriffe und Magnetverschlüsse gut transportieren.

Die Verarbeitung überzeugt. Die Solarplatten sind sehr stabil und wirken hochwertig. Fossibot setzt auf monokristalline Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von bis zu 23,4 Prozent – ein guter Wert für ein mobiles Panel. Die ETFE-Beschichtung schützt vor Kratzern, zudem ist das Panel nach IP67 wasser- und staubdicht. Damit übersteht es problemlos Regenschauer beim Campen.

Zum Aufstellen dienen ausklappbare Aufsteller auf der Rückseite. Hier gibt es aber Kritik: Die Ständer wandern beim Aufstellen gerne zurück zu ihrem Klettverschluss und müssen erneut gelöst werden. Das nervt und so würden wir uns hier eine andere Lösung wünschen.

Dank Standardanschluss sind nicht nur Fossibot-Powerstations kompatibel.

Dank Standardanschluss sind nicht nur Fossibot-Powerstations kompatibel. heise bestenlisten

Der Anschluss erfolgt über die gängigen MC4-Stecker, ein passendes Solarladekabel liegt bei. So lässt sich das Panel mit fast allen Powerstations auf dem Markt verbinden. Optional können zwei SP200 in Reihe oder parallel geschaltet werden, um etwa an einer F2400 die volle Eingangsleistung mit 2 × 200 W zu nutzen.

Im Praxistest bei Sonnenschein erreichen wir am Fossibot F3600 eine maximale Eingangsleistung von rund 191 W – die vollen 200 W schafft das Panel nicht ganz, kommt der Nennleistung aber schon nahe. Die Leerlaufspannung liegt bei 23,4 V, der Kurzschlussstrom bei 13,32 A. Die Betriebstemperatur reicht laut Hersteller von -10 bis +65 °C.

Preis

Das Fossibot SP200 ist im Handel mittlerweile schon ab 199 Euro erhältlich. Pro W zahlt man 1,00 Euro – ein für mobile Panels dieser Leistungsklasse günstiger Preis. Fossibot gewährt zudem eine Garantie von zwei Jahren.

Fazit

Das Fossibot SP200 ist ein solides mobiles Solarpanel, das die versprochene Nennleistung mit gemessenen 191 W nahezu erreicht. Verarbeitung und Materialqualität überzeugen, die ETFE-Beschichtung und die IP67-Zertifizierung machen das Panel fit für den Outdoor-Einsatz. Auch die standardisierten MC4-Anschlüsse sind ein Pluspunkt, denn so ist man nicht an Fossibot-Powerstations gebunden.

Kritik gibt es lediglich an den Aufstellern, die beim Aufbau immer wieder am Klettverschluss hängen bleiben und Nachjustierung erfordern. Wer ein leistungsstarkes und robustes Panel für seine Powerstation sucht, macht mit dem SP200 dennoch nichts falsch – zumal der Preis pro W fair ausfällt.

Ecoflow 160W Lightweight Solar Panel

 Leichtgewicht für unterwegs

Mobile Solarpanels sind die ideale Energiequelle für Powerstations im Outdoor-Einsatz. Wie sich das besonders leichte und bifaziale Ecoflow 160W Lightweight Solar Panel in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • sehr leicht und inzwischen deutlich günstiger
  • bifaziales Design und hoher Wirkungsgrad
  • IP68-zertifiziert

NACHTEILE

  • Tasche als Aufsteller wenig stabil
  • äußere Panelsegmente hängen durch
  • kein Mehrfachanschlusskabel

Ecoflow 160W Lightweight Solar Panel im Test: Leichtgewicht für unterwegs

Mobile Solarpanels sind die ideale Energiequelle für Powerstations im Outdoor-Einsatz. Wie sich das besonders leichte und bifaziale Ecoflow 160W Lightweight Solar Panel in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Mit seinem mobilen 160-W-Panel schickt Ecoflow ein besonders leichtes Modell ins Rennen, das mit gerade einmal 3,8 kg auf die Waage bringt. Das Besondere: Es nutzt bifaziale Zellen und fängt so auch Licht von der Rückseite ein. Für rund 190 Euro verspricht Ecoflow einen Wirkungsgrad von über 25 Prozent. Ob das im Alltag hält, klärt der Test.

Ausstattung & Praxistest

Das Ecoflow 160W kommt in einer schicken Tragetasche, die zugleich als Aufsteller dient. Im Lieferumfang enthalten sind das Panel selbst sowie ein fest integriertes XT60-Kabel. Zusätzliche Adapter für andere Powerstation-Systeme fehlen – wer keine Ecoflow-Powerstation nutzt, muss sich mit Adaptern behelfen.

Das Panel misst ausgeklappt 167,7 × 59,8 × 2,6 cm und passt zusammengefaltet auf kompakte 60,9 × 59,8 × 2,6 cm. Mit 3,8 kg ist es angenehm leicht. Die Verarbeitung ist erstklassig: Rahmen und Oberfläche wirken robust, dank IP68-Zertifizierung übersteht das Panel auch Regen und Staub problemlos.

Kernstück ist die bifaziale Technik. Neben der Vorderseite mit 160 W Nennleistung fängt auch die Rückseite Licht ein. Unter optimalen Bedingungen sind so bis zu 177 W möglich, was wir nach unseren Tests bestätigen können. Die N-Type-TOPCon-Zellen erreichen laut Hersteller einen Wirkungsgrad von 25 Prozent – ein sehr guter Wert.

Faltbare Solarpanels

Faltbare Solarpanels heise bestenlisten

Der Aufbau ist im Vergleich zu klassischen Faltpanels mit rückseitigem Standfuß etwas umständlicher. Die Tasche wird zum Aufsteller umfunktioniert, der Winkel lässt sich zwischen 30 und 60 Grad verstellen. Praktisch: Karabinerhaken erlauben zusätzlich die Befestigung an Balkonbrüstungen, Zäunen oder Zeltgestängen. Eine integrierte Winkelführung hilft bei der 90-Grad-Ausrichtung zur Sonne.

In der Praxis zeigt sich aber eine Schwäche: Die Tasche stützt nur die beiden mittleren Panelabschnitte. Nach einigen Stunden in der Sonne hängen die äußeren Segmente links und rechts durch, was die optimale Ausrichtung stört. Günstigere Faltpanels lösen das teils besser. Trotzdem liefert das Panel dank bifazialer Zellen zuverlässige Leistungswerte, die deutlich über dem liegen, was klassische monofaziale Panels gleicher Nennleistung erreichen.

Preis

Das Ecoflow 160W Lightweight Solar Panel kostet rund 190 Euro. Damit liegt der Preis pro W bei etwa 1,19 Euro – im Vergleich zu früheren Angeboten ein sehr faires Angebot.

Fazit

Ecoflow liefert mit dem 160W Lightweight Solar Panel ein durchdachtes und hochwertig verarbeitetes Modell für Outdoor-Enthusiasten. Das bifaziale Design und hochwertigen Module sorgen für einen sehr guten Wirkungsgrad und höhere Erträge als bei klassischen Faltpanels. Mit nur 3,8 kg und einer kompakten Größe eignet es sich hervorragend für den mobilen Einsatz.

Kritikpunkte gibt es aber auch: Die Tasche als Aufsteller ist wackelig und stützt die äußeren Panelsegmente nicht ausreichend – hier verlieren Nutzer nach einigen Stunden an Effizienz. Zudem ist das fest integrierte XT60-Kabel zwar praktisch für Ecoflow-Besitzer, andere Powerstations benötigen Adapter. Wer bereit ist, den vergleichsweise hohen Preis zu zahlen, erhält ein leistungsstarkes und robustes Panel für unterwegs.

EcoFlow bifaziales Solarpanel 220 W

 Ecoflow 220 W für die Powerstation

Das Ecoflow 220W Solarpanel produziert dank bifazialem Design auf beiden Seiten Strom – auch unterwegs. Wir haben getestet, wie viel Mehrertrag das faltbare Modul für Powerstations tatsächlich bringt.

VORTEILE

  • bifaziales Design für Mehrertrag
  • hohe Leistung nahe an der Nennangabe
  • sehr robuste Verarbeitung & IP68
  • XT60-Anschluss

NACHTEILE

  • vergleichsweise schwer
  • wackelige Ständerkonstruktion der Tasche
  • Auf- und Abbau aufwändiger als bei anderen Modellen
  • bifazialer Mehrertrag abhängig vom Untergrund

Bifaziales Solarpanel für unterwegs im Test: Ecoflow 220 W für die Powerstation

Das Ecoflow 220W Solarpanel produziert dank bifazialem Design auf beiden Seiten Strom – auch unterwegs. Wir haben getestet, wie viel Mehrertrag das faltbare Modul für Powerstations tatsächlich bringt.

Ecoflow verfolgt mit seinem mobilen 220-Watt-Panel eine höchstmögliche Effizienz. Das Modul ist bifazial aufgebaut und erzeugt auch auf der Rückseite Strom – zumindest, wenn dort ausreichend Umgebungslicht ankommt. Laut Hersteller liefert die Rückseite bis zu 155 W zusätzlich, was den Ertrag um 5 bis 25 Prozent steigern soll. Ob das Konzept im Alltag aufgeht und der Aufpreis lohnt, zeigt unser Test.

Ausstattung & Praxistest

Im Lieferumfang finden sich neben dem Panel eine Tragetasche mit integriertem Standfuß, ein XT60-Anschlusskabel und ein Benutzerhandbuch. Das faltbare Modul misst zusammengeklappt 60,3 × 59,8 × 3,6 cm und im ausgeklappten Zustand stattliche 227 × 59,8 × 2,6 cm. Mit rund 9,5 kg gehört es nicht zu den leichtesten Vertretern seiner Klasse, bleibt für ein Modul dieser Leistungsklasse aber transportabel.

Die Verarbeitung überzeugt. Ecoflow setzt auf eine einteilige Konstruktion aus gehärtetem Glas, die laut Hersteller fünfmal langlebiger sein soll als vergleichbare Panels. Die IP68-Zertifizierung schützt zuverlässig gegen Wasser und Staub. Im Test wirkt das Panel sehr robust, ist allerdings recht steif. Häufiges Falten haben wir daher nur vorsichtig ausprobiert – wie sich das Material auf Dauer verhält, bleibt abzuwarten.

Der Auf- und Abbau dauert länger als bei vielen Konkurrenzmodellen. Die Tragetasche dient gleichzeitig als Aufsteller mit weißer Innenseite, um Licht auf die Rückseite zu reflektieren. In der Praxis wirkt die Ständerkonstruktion allerdings wackelig, sodass wir die Tasche vor allem zum Transport nutzen. Der Aufstellwinkel lässt sich zwischen 30 und 60 Grad einstellen.

Für den bifazialen Effekt sollte das Panel auf einer hellen Oberfläche stehen und nicht flach auf dem Boden liegen. Der Wirkungsgrad liegt laut Ecoflow bei 22 bis 23 Prozent. Angeschlossen wird über XT60, kompatibel etwa zu Powerstations der Delta- und River-Serie.

An sonnigen und nicht zu heißen Tagen messen wir zeitweise über 210 W – ein sehr guter Wert nahe der Nennleistung. Die Leerlaufspannung beträgt 21,4 V, der Kurzschlussstrom 12,2 A einseitig beziehungsweise 13,5 A beidseitig.

Preis

Aktuell kostet das Ecoflow 220 W bifazial rund 320 Euro. Das entspricht etwa 1,45 Euro pro Watt Solarleistung – ein fairer Wert für ein bifaziales Panel mit hoher Leistung und hochwertiger Verarbeitung.

Fazit

Das Ecoflow 220W ist eines der wenigen bifazialen Faltpanels in unserer Übersicht und liefert an sonnigen Tagen mit über 210 W eine sehr gute Ausbeute. Die Verarbeitung ist hochwertig, die IP68-Zertifizierung schützt zuverlässig, und das Preis-Leistungs-Verhältnis geht mit 1,65 Euro pro Watt in Ordnung.

Der bifaziale Zusatzertrag hängt allerdings stark vom Untergrund ab und fällt in der Praxis geringer aus als die vom Hersteller versprochenen 5 bis 25 Prozent. Der Aufbau dauert länger als bei Konkurrenzmodellen, und die Ständerkonstruktion der Tragetasche ist wackelig. Auch die Steifheit des Panels macht häufiges Falten weniger komfortabel. Wer ein leistungsstarkes, robustes Panel für den stationären mobilen Einsatz sucht, bekommt hier ein gutes Gesamtpaket.

Jackery Solarsaga 200 W

 Solarpanel Jackery Solarsaga 200 im Test

Das mobile Solarpanel Jackery Solarsaga 200 liefert bis zu 200 W Solarleistung. Dazu bietet sie hohe Effizienz und ein robustes Gehäuse.

VORTEILE

  • hohe Effizienz
  • hochwertige Verarbeitung, IP67 und Schutztasche
  • schneller Aufbau

NACHTEILE

  • nur zwei statt drei Seitenstützen – Panel hängt durch
  • hohes Gewicht
  • Adapter für andere Powerstations benötigt

Faltbares Kraftpaket für unterwegs: Solarpanel Jackery Solarsaga 200 im Test

Das mobile Solarpanel Jackery Solarsaga 200 liefert bis zu 200 W Solarleistung. Dazu bietet sie hohe Effizienz und ein robustes Gehäuse.

Das Solarsaga 200 ist der große Bruder des schon länger erhältlichen Solarsaga 100 und richtet sich an Nutzer größerer Powerstations wie der Explorer 2000 Pro. Mit einer Nennleistung von 200 W und einer beworbenen Wirkungsgrad-Effizienz von 24 Prozent gehört das Modul zu den leistungsstärksten faltbaren Panels am Markt. Wir haben getestet, ob das Panel für 349 Euro im Alltag hält, was Jackery verspricht.

Ausstattung & Praxistest

Das Solarsaga 200 kommt in einer hochwertig verarbeiteten Schutztasche zum Kunden. Anders als beim kleineren Solarsaga 100 ist das Anschlusskabel nicht fest integriert, sondern liegt separat in der Tragetasche bei. Angeschlossen wird es hinter einer Gummiabdeckung am Panel über einen MC4-Stecker. Wer das Modul mit einer Jackery Explorer 2000 Pro nutzen möchte, findet zwei Dreifach-Adapter im Lieferumfang, denn die Powerstation verfügt lediglich über zwei Gleichstromeingänge. Wichtig: Für die volle Leistung müssen an jedem Eingang gleich viele Panels hängen.

Das Modul besteht aus vier einzelnen Panels und wiegt knapp 11 kg. Zusammengeklappt misst es 68 x 59 x 8 cm, ausgefaltet stattliche 271 x 59 x 2 cm. Die Verarbeitung ist durchweg hochwertig, das ETFE-laminierte Gehäuse wirkt strapazierfähig. Dank IP67-Zertifizierung übersteht das Panel auch nasse Bedingungen – dauerhaftem Regen oder Schnee sollte man es dennoch nicht aussetzen. Auf der Rückseite befinden sich Aufsteller zur besseren Ausrichtung sowie eine Tasche für das Kabel.

Jackery Solarsaga 200

Jackery Solarsaga 200 heise bestenlisten

Ein kleiner Kritikpunkt: Der Hersteller wirbt mit drei Seitenstützen, tatsächlich sind aber nur zwei vorhanden. In der Praxis führt das dazu, dass das Panel in der Mitte leicht durchhängt.

Im Praxistest überzeugt das Modul bei strahlendem Sonnenschein. Mit sechs Solarsaga 200 an einer Explorer 2000 Pro erreichen wir bei nur mäßiger Ausrichtung zwischen 960 und 1019 W – von den theoretisch möglichen 1200 W. Die Powerstation ist damit in unter drei Stunden vollständig aufgeladen. Die vom Hersteller versprochenen 2,5 Stunden sind bei optimalen Bedingungen realistisch. Mit vier Panels dauert der Ladevorgang laut Jackery vier Stunden, mit zwei Panels 7,5 Stunden.

Die Vorbereitung ist allerdings zeitaufwendig: Rund 15 Minuten dauert es, bis alle sechs Module ausgepackt und über die Dreifach-Adapter angeschlossen sind. Auch der Platzbedarf ist nicht zu unterschätzen.

Hier laden sechs Solarsaga 200 eine Jackery Explorer 2000 Pro.

Hier laden sechs Solarsaga 200 eine Jackery Explorer 2000 Pro. heise bestenlisten

Preis

Ein einzelnes Jackery Solarsaga 200 kostet rund 349 Euro. Pro W zahlt man damit etwa 1,75 Euro – kein Schnäppchen, aber angesichts der hohen Effizienz und Verarbeitungsqualität im oberen Marktsegment vertretbar und zudem günstiger als das kleinere Solarsaga 100.

Fazit

Das Jackery Solarsaga 200 macht im Test eine überzeugende Figur. Verarbeitung, Robustheit und die tatsächlich erreichbaren Leistungswerte liegen auf hohem Niveau. Die beworbene hohe Effizienz zeigt sich auch in der Praxis: Selbst bei suboptimaler Ausrichtung kommen fast 85 Prozent der Nennleistung an der Powerstation an.

Wer eine große Powerstation wie die Explorer 2000 Pro sinnvoll autark laden möchte, kommt an einem leistungsstarken Modul wie diesem kaum vorbei. Kritik gibt es für die nur zwei statt beworbenen drei Seitenstützen, den zu wenigen Powerstations kompatiblen Stecker und den hohen Anschaffungspreis. Auch das Gewicht von 11 kg und der große Platzbedarf beim Aufbau sind zu bedenken. Für den mobilen Einsatz mit kleineren Powerstations gibt es kompaktere Alternativen – wer aber maximale Ladeleistung sucht, wird hier fündig.

Jackery Solarsaga 100

 Bewährter Klassiker für die Powerstation

Das Jackery Solarsaga 100 zählt zu den Klassikern unter den mobilen Solarpanels. Mit 100 W Nennleistung ist es für kleinere Powerstationen gut geeignet. Ob sich das Modul auch nach Jahren im Einsatz noch bewährt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • hohe Effizienz
  • robuste Oberfläche, IP65-zertifiziert
  • kompakt und leicht (3,6 kg)
  • zusätzliche USB-A- und USB-C-Ports
  • bewährte Langzeitqualität

NACHTEILE

  • keine Transporttasche im Lieferumfang
  • Rundsteckverbinder statt MC4 (Adapter nötig)
  • gestiegener Preis (1,99 Euro pro Watt)

Jackery Solarsaga 100 im Test: Bewährter Klassiker für die Powerstation

Das Jackery Solarsaga 100 zählt zu den Klassikern unter den mobilen Solarpanels. Mit 100 W Nennleistung ist es für kleinere Powerstationen gut geeignet. Ob sich das Modul auch nach Jahren im Einsatz noch bewährt, zeigt unser Test.

Jackery bietet mit dem Solarsaga 100 ein faltbares Solarpanel an, das speziell auf die hauseigenen Powerstations der Explorer-Reihe abgestimmt ist. Wir haben das Modul für 199 Euro bereits seit zwei Jahren im Redaktionseinsatz und ziehen im Test Bilanz.

Ausstattung & Praxistest

Das Solarsaga 100 kommt ohne Transporttasche zu uns – anders als das größere Solarsaga 200 aus gleichem Hause. Das Modul besteht aus zwei zusammenklappbaren Hälften mit monokristallinen Solarzellen, die laut Hersteller einen Wirkungsgrad von 25 Prozent erreichen. Die Oberfläche ist mit strapazierfähigem ETFE-Material versehen, was für Langlebigkeit und eine hohe Lichtdurchlässigkeit sorgt. Nach IP65 ist das Panel gegen Spritzwasser geschützt und somit auch bei unerwartetem Regen unbedenklich einsetzbar.

Ausgeklappt misst das Panel 122 x 53,5 x 2 cm, zusammengeklappt schrumpft es auf handliche 61 x 53,5 x 3,5 cm. Mit einem Gewicht von 3,6 kg lässt es sich problemlos zum Campingplatz oder in den Garten tragen. Zum Aufstellen dienen zwei ausklappbare Stützen auf der Rückseite, die einen stabilen Stand ermöglichen.

Jackery SolarSaga 100

Jackery SolarSaga 100 heise bestenlisten

Auf der Anschlussseite finden sich neben dem Ausgang für die Powerstation auch ein USB-A-Port (5 V, 2,4 A) und ein USB-C-Anschluss (5 V, 3 A). Damit lassen sich Smartphone, Tablet oder Kamera direkt ohne Umweg über eine Powerstation laden.

Statt eines fest installierten MC4-Kabels setzt Jackery auf einen Rundsteckverbinder, der direkt in die Explorer-Powerstations passt. Wer ein Fremdgerät anschließen möchte, benötigt einen entsprechenden MC4-Adapter, der optional erhältlich ist. Die Leerlaufspannung liegt bei 24,8 V, die Leistungsspannung bei 20 V bei 5 A.

Im Praxistest zeigt sich das Modul auch nach zwei Jahren und zahlreichen Transporten noch in gutem Zustand. Die Leistung liegt bei optimaler Ausrichtung immer noch nahe der Nennleistung von 100 W – ein Beleg für die solide Verarbeitung.

Preis

Der Straßenpreis des Jackery Solarsaga 100 ist in den vergangenen Monaten spürbar gestiegen. Aktuell zahlt man mindestens 199 Euro und damit satte 1,99 Euro pro Watt Nennleistung. Für ein Markenpanel ist das solide, aber nicht mehr günstig – bei Amazon sind aktuell sogar 249 Euro fällig.

Fazit

Das Jackery Solarsaga 100 hat sich in unserem Langzeittest als zuverlässiger Begleiter erwiesen. Auch nach zwei Jahren intensiver Nutzung liefert es noch nahezu die volle Leistung – das spricht für die Qualität der monokristallinen Zellen und der robusten Oberfläche. Der IP65-Schutz sorgt zudem für Sicherheit bei wechselhaftem Wetter.

Kritikpunkte gibt es dennoch: Eine Transporttasche fehlt im Lieferumfang, und der Rundsteckverbinder ist ohne MC4-Adapter nur an Jackery-Powerstations nutzbar. Auch der gestiegene Preis von rund 199 Euro trübt das Bild. Wer bereits eine Jackery Explorer besitzt, macht mit dem Solarsaga 100 trotzdem nichts falsch. Für Besitzer anderer Powerstations lohnt sich der Blick auf günstigere Alternativen mit direktem MC4-Anschluss.

Wer weniger pro W zahlen will, sollte sich das Jackery SolarSaga 200 ansehen.

Technaxx TX-252

 Technaxx TX-252 im Test

Mobile Solarpanels sind kompakt und liefern unterwegs Strom für Powerstation & Co. Wie sich die ungewöhnliche Kombination aus Campingtisch und Solarpanel in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • Tisch und Solarpanel
  • unauffällig und kompakt
  • Mehrfachanschlusskabel

NACHTEILE

  • teuer
  • geringe Leistung
  • keine flexible Ausrichtung möglich

Auf diesem Solarpanel mit 60 Watt kann man essen: Technaxx TX-252 im Test

Mobile Solarpanels sind kompakt und liefern unterwegs Strom für Powerstation & Co. Wie sich die ungewöhnliche Kombination aus Campingtisch und Solarpanel in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Um unterwegs Akkus von Powerstation und Powerbank zu laden, sind mobile Solarpanels besonders gut geeignet. Sie bieten im Vergleich zu klassischen Panels für Balkonkraftwerke oder PV-Anlagen weniger Leistung, sind dafür aber leichter, stabil und kompakt transportierbar.

Für einen möglichst geringen Platzbedarf beim Transport bestehen die mobilen Panels meist aus mehreren einzelnen Modulen, die sich zusammenklappen und so bequem verstauen lassen. Bei Bedarf werden sie mit wenigen Handgriffen auseinandergefaltet und in der Sonne platziert. Für eine möglichst hohe Lichtausbeute verfügen die Panels über im Winkel verstellbare Aufsteller – zumindest die meisten.

Technaxx geht hier einen anderen Weg. Statt eines klassischen Aufstellers auf der Rückseite kommt das Modell TX-252 zusammen mit einem Satz ausklappbarer Tischbeine – dieses Solarpanel mit einer Leistung von immerhin 60 W dient auch als Tischplatte! Die Idee ist spannend, denn so spart man sich einen zusätzlichen Campingtisch.

Ob das ungewöhnliche Konzept für rund 110 Euro funktioniert, zeigt der Test.

Ausstattung & Praxistest

Der Solarcampingtisch von Technaxx kommt zusammen mit einer Anleitung, einer Tragetasche und einem Mehrfachladekabel zum Anschluss einer Powerstation bei uns an. Das Solarpanel mit einer Nennleistung von 60 W hat eine robuste Kunststoffoberfläche und besteht aus zwei zusammenklappbaren Hälften, die auf der Rückseite mit Stoff bespannt sind.

Die Module sind flexibel und überstehen auch leichtes Durchbiegen ohne Beschädigung. Damit sie sich als stabile Unterlage eignen, werden sie unter Spannung in das Tischgestell eingespannt. Technaxx gibt bei der Nutzung als Tischplatte eine maximale Belastung von 20 kg an – das ist zwar nicht extrem viel, für den Alltag aber ausreichend.

Solarcampingtisch Technaxx TX-252

Solarcampingtisch Technaxx TX-252 heise bestenlisten

Das Gestell aus vier Tischbeinen aus Aluminium-Vierkantrohr wird zum Aufstellen einfach auseinandergezogen. Nun noch zwei Querträger umklappen und das Panel auf der Oberseite in die Kunststoffhalterung einklemmen. Fertig.

Zur Ablage von Zubehör gibt es an den beiden Längsseiten je eine kleine Kunststofftasche. Die Anschlüsse für Verbraucher sitzen versteckt auf der Unterseite in einer kleinen Tasche. Zur Verfügung stehen zwei USB-A-Anschlüsse und einen USB-C-Port zur direkten Versorgung von Powerbank, Smartphone & Co. und ein DC5521-Ausgang mit 18 V zum Laden einer Powerstation.

Einen Pluspunkt bekommt Technaxx für das mitgelieferte Mehrfachanschlusskabel, welches zu XT60-, DC7909-, MC4- und Anderson-Ports und somit praktisch allen Powerstations kompatibel ist. Wer kein herstellereigenes Panel benutzt, muss sich häufig per Adapter behelfen – das ist hier nicht nötig.

Im Test bei starkem Sonnenschein messen wir eine Ausgangsleistung von 42 bis 48 Watt. Bedenkt man, dass die Ausrichtung hier nicht flexibel und somit meist nicht ideal ist, ein ordentlicher Wert hinsichtlich der Nennleistung. Kippen wir das Panel samt Tisch, erreichen wir sogar Werte von über 55 W – in der Praxis ist der Unterschied aber verschmerzbar. Abgesehen von der Doppelnutzung als Tisch gefällt uns hier vor allem die unauffällige Optik. Auf den ersten Blick ist dieses Panel gar nicht als solches erkennbar.

Solarcampingtisch Technaxx TX-252

Solarcampingtisch Technaxx TX-252 heise bestenlisten

Einen Nachteil hat die doppelte Nutzung allerdings: Wer den Solartisch gerade nicht als Tisch benutzt, muss ihn immer frei räumen – und direkt in der Sonne platzieren. Stand er dort einige Stunden, ist er etwa zum Abendessen stark erhitzt, was auch nicht ideal ist. Wer ihn vorher in den Schatten zieht, schränkt dann aber die Solarleistung ein.

Preis

Das Technaxx TX-252 kostet rund 110 Euro, was hinsichtlich der überschaubaren Leistung leider nicht günstig ist. Pro W zahlt man hier ordentlich 1,83 Euro. Das kleinere Modell TX-251 gibt es ab 59 Euro – hier liegt die Nennleistung aber bei nur 20 W, was bestenfalls für Handy & Co. ausreicht.

Fazit

Das Konzept des Technaxx TX-252 ist auf den ersten Blick genial und in der Praxis hält der Solarcampingtisch, was der Hersteller verspricht. Hinsichtlich der Verarbeitung und Effizienz ist das Modell in Ordnung, die Nennleistung von nur 60 W dürfte in der Praxis aber häufig zu wenig sein.

Hinzu kommt das Problem, dass das Panel für eine optimale Nutzung immer in der Sonne stehen muss – dort heizt es sich dann aber auf, was bei Nutzung als Tisch nicht ideal ist. Gepaart mit einem hohen Anschaffungspreis in Hinsicht auf die Leistung, würden wir hier ein klassisches mobiles Panel und einen zusätzlichen Campingtisch vorziehen.

Flashfish TSP100

 Solarpanel Flashfish TSP100 mit 100 W im Test

Mobile Solarpanels versorgen Powerstation und Powerbank unterwegs mit Strom. Wie sich das faltbare 100-Watt-Modul von Flashfish in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • kompaktes Packmaß und geringes Gewicht
  • USB-C (65 W PD) und USB-A (QC 3.0) integriert
  • umfangreiches Adapter-Set im Lieferumfang

NACHTEILE

  • erreicht Nennleistung nicht
  • Anschlusskabel etwas kurz
  • kein MC4- und XT60-Adapter im Lieferumfang

Kompakt und faltbar: Solarpanel Flashfish TSP100 mit 100 W im Test

Mobile Solarpanels versorgen Powerstation und Powerbank unterwegs mit Strom. Wie sich das faltbare 100-Watt-Modul von Flashfish in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Um unterwegs Akkus von Powerstation und Powerbank zu laden, sind mobile Solarpanels ideal. Das faltbare Flashfish TSP100 folgt genau diesem Konzept – setzt aber auf besonders geringes Gewicht und ein kleines Packmaß. Ob das faltbare 100-W-Modul für rund 110 Euro überzeugt, klärt der Test.

Ausstattung & Praxistest

Das Flashfish TSP100 kommt in einer praktischen Tragetasche und bringt ein umfangreiches Zubehörpaket mit. Zum Anschluss an eine Powerstation liegt ein DC5521-Kabel bei, dazu vier zusätzliche Adapter (8 mm DC, 5,5 x 2,5 mm DC, 3,5 x 1,35 mm und 6,3 x 3,0 mm). Damit lassen sich sehr viele günstige Powerstations laden – leider fehlen die verbreiteten Steckverbinder MC4 und XT60 im Lieferumfang.

Das Panel besteht aus monokristallinen Solarzellen mit einer laut Hersteller hohen Umwandlungsrate von bis zu 23,5 Prozent. Gefaltet misst es lediglich 41,5 x 40,2 x 4 cm, aufgeklappt sind es 156,2 x 40,2 x 1,5 cm. Mit nur 2,8 kg Gewicht gehört es zu den leichtesten Modellen seiner Leistungsklasse. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, die Tasche schützt das Panel beim Transport.

Ein echter Pluspunkt: Neben dem DC-Ausgang mit 18 V und maximal 5,6 A bietet das Panel einen USB-C-Anschluss mit 65 W PD und einen USB-A-Port mit QC 3.0 (18 W). Dank des internen Spannungswandlers lassen sich Smartphones, Tablets, GPS-Geräte oder Digitalkameras direkt am Panel laden – ganz ohne Powerstation dazwischen.

Das Panel von Flashfish im Größenvergleich mit einem anderen 100-W-Panel.

Das Panel von Flashfish im Größenvergleich mit einem anderen 100-W-Panel. heise bestenlisten

Zur Ausrichtung dienen vier ausklappbare Ständer auf der Rückseite. Laut Hersteller holt man so bis zu 25 Prozent mehr Sonnenlicht heraus als bei flacher Verlegung. Im Test funktioniert das gut, die Ständer stehen stabil.

Bei starkem Sonnenschein und optimaler Ausrichtung messen wir 65 bis 70 W Ausgangsleistung. Die angegebenen 100 W erreicht das Panel nie – hier bleibt Flashfish klar hinter Markenmodellen zurück. Positiv fällt jedoch die Stromerzeugung auch bei leicht bewölktem Himmel auf. Das Anschlusskabel könnte etwas länger sein.

Preis

Das Flashfish TSP100 kostet rund 110 Euro. Pro W Nennleistung sind das 1,10 Euro – ein fairer Preis. Rechnet man allerdings mit den realistischen 70 W Ausgangsleistung, liegt der Preis pro Watt bei rund 1,57 Euro, was schon dem gehobenen Preissegment entspricht.

Fazit

Das Flashfish TSP100 überzeugt vor allem durch seine kompakten Maße und das geringe Gewicht von nur 2,8 kg. Kein anderes 100-W-Panel in unserem Testfeld ist so klein zusammenfaltbar. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Tragetasche praktisch.

In puncto Effizienz kann Flashfish aber nicht ganz mit Markenpanels mithalten – die 100 W Nennleistung erreicht das Modul in der Praxis nicht. Realistisch sind eher 65 bis 70 W. Dafür punktet das Panel mit dem umfangreichen Adapter-Set und den integrierten USB-Ausgängen inklusive USB-C mit PD. So lassen sich Smartphones und Tablets ohne Umweg über eine Powerstation laden.

Für alle, die ein leichtes, kompaktes Solarpanel für Camping, Wohnwagen oder Balkon suchen und mit etwas weniger Leistung leben können, ist das TSP100 eine faire Empfehlung.

Litheli SSU-200S

 Solarmodul mit cleverer Halterung

Das Litheli SSU-200S ist ein mobiles Solarpanel mit 200 W Nennleistung und separater Aufstellhalterung.

VORTEILE

  • kompakte Faltmaße
  • separate Halterung für einfache Ausrichtung
  • wasser- und staubdicht nach IP67
  • Standard-MC4-Anschluss

NACHTEILE

  • sehr teuer
  • Nennleistung im Test deutlich verfehlt
  • Aufbau dauert länger durch separate Halterung

Litheli SSU-200S mit 200 W im Test: Solarmodul mit cleverer Halterung

Das Litheli SSU-200S ist ein mobiles Solarpanel mit 200 W Nennleistung und separater Aufstellhalterung.

Litheli geht bei der Aufstellung seines mobilen Panels für Powerstation & Co. einen eigenen Weg. Statt fest angebrachter Standfüße liegt dem SSU-200S eine separate Halterung bei. Diese macht das Ausrichten besonders komfortabel, kostet allerdings auch Zeit beim Aufbau. Ob das Gesamtkonzept überzeugt, zeigt der Test.

Ausstattung & Praxistest

Das Litheli SSU-200S kommt mit grauer Tragetasche, Anleitung und einer zusätzlichen Tasche für die separate Aufstellhalterung. Das Panel mit einer Nennleistung von 200 W wiegt nur 6,96 kg und lässt sich zusammengeklappt auf kompakte 59 x 63 cm reduzieren. Aufgeklappt misst es 230 x 61 cm und bietet damit reichlich Fläche für die monokristallinen Siliziumzellen. Diese arbeiten laut Hersteller mit einer Umwandlungseffizienz von bis zu 22 Prozent, was wir nach unseren Tests allerdings nicht bestätigen können. Mehr dazu gleich.

Die Rückseite ist mit Stoff bespannt, die Front besteht aus ETFE-Folie. Diese schützt die Zellen und macht das Panel nach IP67 wasser- und staubdicht. Damit hält es auch Regen, Staub und rauem Wetter problemlos stand.

Zum Aufstellen wird das Panel ausgeklappt und in die mitgelieferte Halterung eingesetzt. Der Aufbau dauert dadurch etwas länger als bei Panels mit integrierten Standfüßen. Dafür lässt sich der Neigungswinkel besonders bequem anpassen – kein anderes faltbares Panel richtet man einfacher zur Sonne aus.

Das Solarmodul von Litheli im Praxistest.

Das Solarmodul von Litheli im Praxistest. heise bestenlisten

Der Anschluss erfolgt über den Standard-MC4-Stecker. Damit ist das Modul mit den meisten Powerstations kompatibel, teils braucht es einen Adapter. Laut Hersteller liefert das Panel 18 V und 11 A. Zusätzlich wirbt Litheli mit der Infinity-Power-Share-Technologie, die den SSU-200S optimal mit der Litheli Powerstation BS1000 kombinieren lässt.

Im Test bei gutem Wetter und ordentlicher Ausrichtung liefert das Panel dann allerdings bestenfalls knapp 150 W. Das ist deutlich weniger als die versprochenen 200 W und liegt deutlich unter dem Durchschnitt der bisher getesteten Modelle. In der Praxis reicht das zwar zum Laden einer Powerstation, wer maximale Effizienz sucht, findet aber stärkere Alternativen zu günstigeren Preisen.

Preis

Das Litheli SSU-200S kostet aktuell bei Amazon 420 Euro und ist unter anderem auch bei Obi erhältlich. Bezogen auf die Nennleistung ergibt das satte 2,15 Euro pro Watt – ein sehr hoher Preis. Gemessen an der tatsächlich gemessenen Leistung fällt das Verhältnis aber noch viel schlechter aus. Schade, so ist das schicke Panel schlicht zu teuer.

Fazit

Das Litheli SSU-200S macht optisch und in der Verarbeitung einen ordentlichen Eindruck. Die ETFE-Folie mit IP67-Zertifizierung, das Gewicht von unter 7 kg und die kompakten Faltmaße machen es zu einem echten Reisebegleiter. Besonders gefällt uns die separate Aufstellhalterung, mit der sich der Neigungswinkel so einfach wie bei kaum einem anderen faltbaren Panel anpassen lässt.

Im Test überzeugt die tatsächliche Leistung allerdings nicht. Statt der angegebenen 200 W liefert das Modul selbst bei bestem Wetter nur rund 150 W. Angesichts des hohen Preises und der starken Konkurrenz ist das zu wenig. Hier gibt es effizientere und deutlich günstigere Alternativen.

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