Südlibanon: Die libanesische Tragödie

vor 8 Stunden 1
Rauch steigt auf in der südlibanesischen Kleinstadt Khiam, März 2026.

Rauch steigt auf in der südlibanesischen Kleinstadt Khiam, März 2026.

Rauch steigt auf in der südlibanesischen Kleinstadt Khiam, März 2026.

Foto: Stringer/Stringer/dpa

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Die jüngste Geschichte Libanons ist eine Aneinanderreihung von Kriegen und Katastrophen. Während die Welt von einer Waffenruhe in Iran spricht, bombt Israel hier weiter. Besuch in Südlibanon, wo sie trotzdem nicht aufhören, an das Morgen zu glauben.

Rauch steigt auf in der südlibanesischen Kleinstadt Khiam, März 2026.

Rauch steigt auf in der südlibanesischen Kleinstadt Khiam, März 2026.

Rauch steigt auf in der südlibanesischen Kleinstadt Khiam, März 2026.

Foto: Stringer/Stringer/dpa

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Rauch steigt auf in der südlibanesischen Kleinstadt Khiam, März 2026.

Rauch steigt auf in der südlibanesischen Kleinstadt Khiam, März 2026.

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Foto: Stringer/Stringer/dpa

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Die jüngste Geschichte Libanons ist eine Aneinanderreihung von Kriegen und Katastrophen. Während die Welt von einer Waffenruhe in Iran spricht, bombt Israel hier weiter. Besuch in Südlibanon, wo sie trotzdem nicht aufhören, an das Morgen zu glauben.

10. April 2026

| Lesezeit: 12 Min.

Marjajoun liegt im Nebel, die Sonne dringt nur langsam durch. Aber aus der Kirche dröhnt schon die Orgel. Es ist Karfreitag, der Todestag des Herrn. Gegenüber, auf dem Kamm eines Hügels, Luftlinie nur ein paar Kilometer, erhebt sich das Städtchen Khiam. Von dort kommt keine Musik, stattdessen hört man immer mal wieder den dumpfen Abschussknall einer Rakete, manchmal sind es auch zwei oder drei. Der Sound der Hisbollah. Kurz darauf schlagen israelische Bomben und Granaten ein, deren Klang noch etwas nachhallt, als könnten sie nicht genug kriegen von ihrer eigenen Wucht.

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