Die gesetzlichen Krankenkassen sehen mit dem beschlossenen Sparpaket der schwarz-roten Koalition eine nötige Stabilisierung erreicht – aber keinen Spielraum für mögliche Abschwächungen der Maßnahmen. „Wir haben jetzt eine solide Grundlage dafür, dass die Krankenkassenbeiträge in den kommenden zwei Jahren insgesamt stabil bleiben können“, sagte der Chef des Kassen-Spitzenverbands, Oliver Blatt, der Deutschen Presse-Agentur. „Luft ist da allerdings nicht.“ Daher sei es wichtig, alle Maßnahmen konsequent umzusetzen. Das Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sieht Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken, Apotheken und Pharmabranche vor, aber etwa auch höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern. Für 2027 soll damit eine Entlastung der Kassen von 18,8 Milliarden Euro erreicht werden.
Sparpaket im Gesundheitswesen: Krankenkassenbeiträge stabilisiert
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