SZ am Abend: Nachrichten vom 19. Juli 2026

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Was heute wichtig war

Merz hält Kabinettsumbildung für möglich. Im Interview mit dem ZDF äußert sich der Bundeskanzler erstmals ausführlich zum Rücktritt Spahns. Mit der Empörungswelle nach dessen Ankündigung, mithilfe einer Leihmutter Vater geworden zu sein, habe er „zumindest nicht in diesem Umfang“ gerechnet. Der Kanzler will nun möglichst schnell einen Nachfolger finden. Spekuliert wird unter anderem über den bisherigen Kanzleramtschef Thorsten Frei. Zum Artikel

USA und Iran schwören sich Rache. Den jüngsten Angriffen ging der Tod zweier Soldaten voraus, die schon am Freitag bei der Verteidigung gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe ums Leben gekommen sein sollen. Die Sorge vor einer Ausweitung des Krieges wächst. Zum Liveblog

Bahnmitarbeiter lebensgefährlich verletzt – Zweifel am Tathergang. Ein Sicherheitsmitarbeiter ist aus einem fahrenden Zug gestürzt, nachdem ihn ein Mann angegriffen haben soll. Doch nach der Sichtung eines Überwachungsvideos gibt es Zweifel am Tathergang. Das ist laut zuständigem Gericht einer der Gründe, warum gegen den bereits vorbestraften Tatverdächtigen kein Haftbefehl erlassen worden ist. Zum Artikel

Riesiger Waldbrand bei Madrid breitet sich rasend schnell aus. Nordöstlich der spanischen Hauptstadt sind bereits Tausende Hektar verbrannt. Menschen in 20 Gemeinden werden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Entwarnung gibt es in der Region Aragonien. Zum Artikel

Russland greift Kiew massiv mit ballistischen Raketen an. In der ukrainischen Hauptstadt brechen Brände in verschiedenen Stadtteilen aus. Ein Mensch stirbt, mehrere werden verletzt. Laut Moskau sollen die Angriffe vorwiegend Waffenproduktion in der Ukraine gegolten haben. Zum Liveblog

Tate-Brüder in den USA festgenommen. Der als frauenverachtender Influencer bekannte Andrew Tate und sein Bruder Tristan Tate werden in Miami in Gewahrsam genommen, die britische Staatsanwaltschaft hat eine Auslieferung nach England beantragt. Sie wirft den beiden unter anderem Vergewaltigung und Menschenhandel vor. Die Brüder sollen in der kommenden Woche Berichten zufolge vor einem Bundesgericht in Miami erscheinen. Zum Artikel

Ungarns Staatspräsident stimmt seiner Absetzung zu. Sulyok, ein politischer Freund des abgewählten Rechtspopulisten Orbán, macht den Weg frei für eine Änderung der Verfassung. Premier Magyar will nun tiefgreifende Reformen durchsetzen. Zu den Neuerungen gehört etwa, dass die Tätigkeit der Abgeordneten von 2030 an auf zwölf Jahre begrenzt werden soll. Das würde Orbán verbieten, erneut für das Parlament zu kandidieren. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages

Fußball-WM 2026

Nichts bleibt ohne Schatten bei dieser WM, nicht mal Messi. Mbappé, Haaland, Kane und allen voran Messi haben diese Weltmeisterschaft geprägt. Aber das wahre Vermächtnis dieser WM wird nach Trumps Eingriff in den Fußball sein, dass man jetzt alles und damit nichts mehr glauben kann. Zum Artikel

Englands dritter Platz bei der WM - Die Bronzemedaille kommt nach Hause. Enorme Dominanz, gewaltiger Schrecken und dann doch das beste Ergebnis seit 60 Jahren – Englands 6:4-Sieg gegen Frankreich stärkt auch Tuchels Position. Echte Alternativen zum deutschen Coach gibt es ohnehin kaum. Zum Artikel

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