Social Media: Wie schützen und stärken wir unsere Kinder in der digitalen Pubertät?

vor 15 Stunden 1

Eltern wollen und sollen Vorbilder sein. Nur gibt es Bereiche, in denen viele Erwachsene selbst unsicher sind. Zum Beispiel, wenn es um angesagte Apps geht. Oder darum, entspannt über Sex zu sprechen.

Spätestens, wenn die eigenen Kinder in die Pubertät kommen, ploppen beide Themen im Familienalltag auf. Schon vor der Teenagerzeit sehen Kinder heute oft das erste explizite Bild oder den ersten Porno – mal selbst gesucht, mal ungefragt im Klassenchat.

Umso wichtiger ist es, rechtzeitig ins Gespräch zu gehen, Überforderung zu begleiten und auf Gefahren aufmerksam zu machen.

»Bevor ich meinem Kind ein eigenes Smartphone in die Hand drücke, sollten diese Gespräche geführt werden«, sagt Sexual- und Medienpädagogin Madita Oeming im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

»Es ist gut belegt: Sexuelle Bildung schützt und Sprachfähigkeit schützt.«

Foto: Paula Winkler / OSTKREUZ

Oft leben Erwachsene ihren Kindern ein eher ungesundes Onlineverhalten vor, weil auch sie wahnsinnig gern am Smartphone hängen.

Oeming sieht darin Problem und Chance zugleich. Denn um Kinder und Jugendliche zu schützen, brauche es auch Verständnis und echte Neugier auf das, was sie online erleben – und eben mehr als nur Verbote und Regeln.

»Wenn man es hinkriegt, mit dem eigenen Kind zum Team gegen Onlinerisiken zu werden, ist damit viel gewonnen.«

Vor welchen Risiken sollten wir unsere Kinder also warnen? Wie fangen Eltern solche Gespräche an? Und was ist zu tun, wenn im Klassenchat plötzlich Pornos oder Nacktbilder auftauchen? Darüber spricht Madita Oeming im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Hier hören Sie die aktuelle Folge:

Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar.

Podcast Cover

Weitere Folgen von »Smarter leben«

»Smarter leben« ist der Ideenpodcast des SPIEGEL mit Lenne Kaffka. Für alle, die ihren Alltag bewusster angehen wollen. Jeden Samstag erscheint eine neue Folge. Hier geht’s zum Archiv.

Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schicken Sie uns gern eine Text- oder Sprachnachricht per WhatsApp  an +49 151 728 29 182 oder eine Mail an smarterleben@spiegel.de .

Foto: Georgijevic / Getty Images
Gesamten Artikel lesen