Ski alpin: Emma Aicher gewinnt dritten Weltcup-Sieg und strebt Kristallkugeln an

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Skirennfahrerin Emma Aicher hat den Super-G von Soldeu gewonnen. Die beste deutsche Alpin-Athletin und zweimalige Olympia-Medaillengewinnerin setzte sich bei dem Weltcup-Event in Andorra mit 0,88 Sekunden Vorsprung vor Alice Robinson aus Neuseeland durch. Dritte wurde die Schweizerin Corinne Suter, die fast eine Sekunde Rückstand auf Aicher hatte. Kira Weidle-Winkelmann belegte als zweitbeste DSV-Starterin in Soldeu den siebten Platz.

Einen Tag nach ihrem vierten Rang in der Abfahrt zeigte Aicher eine fast fehlerfreie Fahrt mit mutiger Linie – auch wenn sie selbst das zunächst anders einschätzte. »Ich finde jetzt nicht, dass es voll durchgezogen war«, sagte die 22-Jährige in der ARD. »Ich habe mir während der Fahrt gedacht: Ein bisschen konsequenter fahren! Aber vielleicht hat es ja ganz gut gepasst.«

Gesamtsiege in Abfahrt und Super-G sind möglich

Aicher konnte über ihren fünften Weltcup-Sieg und den dritten in diesem Winter jubeln. Sie hatte zuvor schon die Abfahrt im Dezember in St. Moritz und einen Super-G im Januar in Tarvisio gewonnen. Bei den Winterspielen in Cortina holte die Deutsche Silber sowohl in der Abfahrt als auch in der Team-Kombination an der Seite von Weidle-Winkelmann.

Durch den souveränen Erfolg hielt Aicher sogar die Chance auf den Gewinn der Disziplin-Gesamtwertung aufrecht: Sie hat nun als Drittplatzierte nur noch 96 Punkte Rückstand auf die führende Sofia Goggia. Die Italienerin verpasste in Soldeu die Top fünf. An diesem Sonntag (10.15 Uhr/ARD und Eurosport) steigt in Andorra der nächste Super-G der Frauen.

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