Rudy Giuliani: Trumps Ex-Berater Rudy Giuliani in kritischem Zustand im Krankenhaus

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Der frühere New Yorker Bürgermeister scheint schwere gesundheitliche Probleme zu haben. Sein Sprecher bestätigte, dass Giuliani sich in einer Klinik befindet.

Aktualisiert am 4. Mai 2026, 6:55 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, Reuters,

 Rudy Giuliani befindet sich aktuell in einem Krankenhaus. Sein Zustand ist laut einem Sprecher kritisch, aber stabil.
Rudy Giuliani befindet sich aktuell in einem Krankenhaus. Sein Zustand ist laut einem Sprecher kritisch, aber stabil. © Kylie Cooper/​Reuters

Der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani befindet sich im Krankenhaus. Der langjährige Vertraute von Donald Trump sei in kritischem, aber stabilem Zustand, sagte sein Sprecher Ted Goodman. »Bürgermeister Giuliani ist ein Kämpfer, der jeder Herausforderung in seinem Leben mit unerschütterlicher Stärke begegnet ist, und mit genau dieser Stärke kämpft er auch jetzt«, schrieb er auf X.

Es war zunächst unklar, woran Giuliani leidet. Goodman gab ebenfalls nicht bekannt, wo der 81-Jährige behandelt wird oder wie lange er bereits dort ist. Die New York Times berichtete, dass Giuliani im US-Bundesstaat Florida im Krankenhaus liegt. Giuliani hatte noch am Freitagabend seine Online-Sendung America's Mayor Live aus Palm Beach im US-Bundesstaat Florida moderiert. Zu Beginn der Sendung hustete er, und seine Stimme klang heiser.

US-Präsident Donald Trump reagierte bestürzt auf die Nachricht über den Gesundheitszustand seines langjährigen Verbündeten, den er als »wahren Krieger« und besten New Yorker Bürgermeister aller Zeiten bezeichnete. »Was für eine Tragödie, dass er von den radikalen linken Verrückten, allesamt Demokraten, so schlecht behandelt wurde«, schrieb Trump in seinem Onlinedienst. Giuliani habe mit allem recht gehabt.

»Amerikas Bürgermeister«

Giuliani war früher über die Parteigrenzen hinweg hoch angesehen und wurde nach den Anschlägen vom 11. September 2001 für seine Führung in New York als »Amerikas Bürgermeister« bekannt. Später war er zeitweise persönlicher Anwalt von Trump und ein lautstarker Unterstützer von dessen unbelegten Betrugsvorwürfen bei der Präsidentschaftswahl 2020, die der Demokrat Joe Biden gewann. Zahlreiche Klagen sowie Nachzählungen und Prüfungen der Wahlergebnisse ergaben keine Hinweise auf wesentliche Unregelmäßigkeiten. 

Der US-Bundesstaat New York entzog ihm daraufhin 2024 seine Anwaltslizenz. Zwei ehemalige Wahlhelferinnen aus Georgia erstritten zudem ein Verleumdungsurteil in Höhe von 148 Millionen US-Dollar. Im Dezember 2023 meldete Giuliani daraufhin bei einem Gericht in New York Insolvenz an und beantragte Gläubigerschutz.

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