Ringen mit Donald Trump: Stunde der Wahrheit für die Nato

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Der wichtigste Gast beim Treffen der Außenminister der Nato-Staaten in Helsingborg kommt mit leichter Verspätung. Das gemeinsame Abendessen schwänzt US-Außenminister Marco Rubio, er stößt erst am Freitag zu der Runde in Südschweden. Dass der Amerikaner ein paar Stunden für die Verbündeten in Europa erübrigt, gilt aber schon als positives Signal.

Allerdings macht sich niemand Illusionen, mit welchen Botschaften und Erwartungen der Chefdiplomat und Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump anreist. Der US-Präsident will auf dem Nato-Gipfel Anfang Juli in Ankara konkrete Fortschritte bei den Europäern sehen, dass sie das auf dem Nato-Gipfel in Den Haag vor einem Jahr beschlossene Ziel erfüllen, 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. Zum anderen dürfte er noch einmal klarmachen, dass die USA von den Europäern verlangen, mehr Verantwortung für ihre eigene Sicherheit zu übernehmen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul machte schon vor dem Abflug nach Schweden in Berlin klar, dass Deutschland sich dabei als vorbildlicher Bündnispartner präsentieren will und sich in einer Führungsrolle sieht. So wie die Europäer ihre militärischen Fähigkeiten verbesserten, »müssen sich die Aufgaben im Bündnis auch verschieben«, sagte er. Das sieht man im Pentagon und im Weißen Haus nicht anders.

Die Bundesregierung gibt sich jede Mühe, das Zerwürfnis zwischen Trump und Kanzler Merz über dessen Kritik an der US-Kriegsführung gegen Iran vergessen zu machen, das in der Ankündigung gipfelte, 5000 in Deutschland stationierte US-Soldaten abzuziehen.

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