Rechte in Umfrage weiter bei 26 Prozent: Union holt auf und rückt bis auf einen Punkt an die AfD heran

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Einer neuen Umfrage zufolge bleibt die politische Stimmung in dieser Woche insgesamt stabil. Die Union verkürzt allerdings im aktuellen Sonntagstrend, den Insa jede Woche für die „Bild am Sonntag“ erhebt, ihren Rückstand auf die AfD. Im aktuellen Sonntagstrend, den Insa jede Woche für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verbessert sich die Union mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf 25 Prozent (plus eins).

Die von Alice Weidel und Tino Chrupalla geführten Rechten liegen weiter bei 26 Prozent. Im Oktober und November war die vom Verfassungsschutz in Teilen als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD in dieser Umfrage zwischenzeitlich mit 2,5 Prozentpunkten in Führung.

Die SPD erreicht weiterhin 14 Prozent, die Grünen kommen unverändert auf zwölf Prozent. Auch die Linke hält ihren Wert von elf Prozent. Die FDP bleibt bei vier Prozent, das BSW kann einen Punkt auf ebenfalls vier Prozent zulegen.

Schwarz-Rot in Umfragen weiter ohne Mehrheit

Zwölf Prozent der Wählerstimmen entfallen damit auf Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Parlamentarische Mehrheiten sind rechnerisch ab über 44 Prozent möglich. Eine schwarz-rote Koalition aus Union und SPD kommt derzeit auf 39 Prozent. Rot-Rot-Grün erreicht gemeinsam 37 Prozent. Ein – von der Union ausgeschlossenes – Bündnis aus AfD und Union läge bei 51 Prozent.

Auch im am Freitag veröffentlichten ersten Politbarometer des Jahres 2026 von ZDF und Tagesspiegel hatte sich im Vergleich zum Dezember wenig geändert. Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, läge die CDU/CSU hier unverändert bei 26 Prozent, die AfD käme erneut auf 25 Prozent (unverändert). Die SPD würde sich auf 15 Prozent (plus eins) verbessern, die Grünen blieben bei zwölf Prozent (unverändert). Die Linke würde sich auf zehn Prozent (minus eins) verschlechtern. 

Alle anderen Parteien – inklusive BSW und FDP – bekämen zusammen zwölf Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Mit diesem Ergebnis hätte Schwarz-Rot auch in dieser Umfrage keine parlamentarische Mehrheit.

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