Rechenzentren in den USA: Aufstand gegen die KI-Giganten

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Rechenzentren in den USAAufstand gegen die KI-Giganten

24. April 2026, 10:49 Uhr

Lesezeit: 4 Min.

 Ein KI-Rechenzentrum von Amazon Web Services in New Carlisle, Indiana.
Vollgepackt mit energiefressenden Computerchips: Ein KI-Rechenzentrum von Amazon Web Services in New Carlisle, Indiana. Noah Berger/REUTERS

Künstliche Intelligenz braucht riesige Rechenzentren. Doch in den USA, wo die meisten entstehen, wehren sich immer mehr Menschen gegen die Strom- und Wasserfresser. Mit Erfolg.

Von Thomas Kirchner

Was sich vergangene Woche in Maine ereignete, war der New York Times umgehend einen Bericht wert. Weil es eine bemerkenswerte nationale Premiere darstellte: Zum ersten Mal hat ein Parlament eines US-Bundesstaats ein vorübergehendes Verbot für den Bau neuer Rechenzentren erlassen. Es betrifft große Komplexe, die mehr als 20 Megawatt Leistung benötigen, und gilt bis Ende 2027. In dieser Zeit soll ein Gremium die möglichen Folgen der Einrichtungen für die Umwelt und die Wirtschaft erörtern und eventuelle rechtliche Schutzmaßnahmen erarbeiten. Experten sprechen von einem politischen Experiment mit offenem Ausgang.

:Die heimliche Hauptstadt des Internets

Gleich neben Washington liegt eine kaum bekannte zweite Hauptstadt. Durch Ashburn fließt ein großer Teil des weltweiten Internetverkehrs. Hier wird über die Zukunft der USA gestritten.

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