Proteste in Iran: „Sie haben mit Maschinengewehren in die Menge geschossen“

vor 20 Stunden 1

Aus Iran dringt derzeit kaum etwas nach außen. Die SZ hat einen Deutsch-Iraner getroffen, der die Proteste in Teheran miterlebt hat. Was Augenzeugen und Ärzte berichten, deckt sich mit den wenigen Videos und Fotos, die es bisher gibt: Die Revolutionsgarden gehen offenbar mit unvorstellbarer Brutalität vor.

18. Januar 2026

| Lesezeit: 6 Min.

Kawe Omidian ist seit wenigen Tagen wieder in Deutschland, aber angekommen ist er noch nicht. Die SZ trifft ihn in einem geräumigen Keller in einem Münchner Gewerbegebiet. Wo genau, steht hier genauso wenig wie sein echter Name. Zu gefährlich. Allein dass er mit Reportern redet, ist heikel für ihn, aber er hat direkt zugesagt. Ein Freund sagt über ihn am Telefon: „Der scheißt sich nichts drum“, soll heißen: Kawe Omidian hat selten Angst.

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