Präsidentschaftswahl in Peru: Präsidententochter und Ex-Minister kommen in Peru in die Stichwahl

vor 1 Stunde 1

BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen

Die Kandidaten für die Stichwahl in Peru stehen nach langer Auszählung fest: Eine Konservative kämpft gegen einen linken Abgeordneten um das Präsidentenamt.

Quelle: DIE ZEIT, AP, 15. Mai 2026, 19:16 Uhr

 Fujimori ist die Tochter des 2024 verstorbenen Ex-Präsidenten Alberto Fujimori.
Fujimori ist die Tochter des 2024 verstorbenen Ex-Präsidenten Alberto Fujimori. © Angela Ponce/​Reuters

Nach wochenlanger Auszählung sind die Kandidaten für die Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru gesetzt. Neben der konservativen Keiko Fujimori qualifizierte sich der linke Ex-Minister Roberto Sánchez für die zweite Wahlrunde am 7. Juni, wie die Wahlkommission am Freitag mitteilte. Nach Auszählung aller Wahlzettel erhielt Fujimori 17,18 Prozent der Stimmen, Sánchez kam mit 12,03 Prozent auf den zweiten Platz.

Fujimori ist die Tochter des 2024 verstorbenen Ex-Präsidenten Alberto Fujimori und steht bereits zum vierten Mal in der Stichwahl. Sie hat angekündigt, mit aller Stärke gegen Kriminalität vorzugehen. Nach ihrem Willen sollen Vorsitzende Richterinnen und Richter in Strafrechtsprozessen künftig anonym bleiben. Häftlinge sollen arbeiten, um sich ihr Essen zu verdienen.

Sánchez war Außenhandelsminister unter dem inhaftierten ehemaligen Präsidenten Pedro Castillo und hat angekündigt, seinen früheren Mentor zu begnadigen. Er will unter anderem die Staatsausgaben erhöhen, das Steuersystem reformieren und die Bodenschätze des Landes teilweise verstaatlichen. Verträge mit den im Land tätigen Bergbauunternehmen will Sánchez neu verhandeln.

Auch der linke Roberto Sánchez tritt bei der Stichwahl an. © Angela Ponce/​Reuters

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

Gesamten Artikel lesen