Präsidentschaftswahl in Peru: Präsidententochter und Ex-Minister kommen in Peru in die Stichwahl
vor 1 Stunde
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Die Kandidaten für die Stichwahl in Peru stehen nach langer Auszählung fest: Eine Konservative kämpft gegen einen linken Abgeordneten um das Präsidentenamt.
Die Kandidaten für die Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru stehen fest: Keiko Fujimori und Roberto Sánchez. Fujimori, Tochter des verstorbenen Ex-Präsidenten Alberto Fujimori, tritt bereits zum vierten Mal an und setzt auf harte Maßnahmen gegen Kriminalität. Sánchez, Ex-Minister, plant eine umfassende Reformpolitik, darunter die Teilnationalisierung von Bodenschätzen und Neuverhandlungen mit Bergbauunternehmen. Die Wahlkommission gab Fujimori 17,18 Prozent und Sánchez 12,03 Prozent der Stimmen. Ein spannendes Duell erwartet die peruanische Bevölkerung am 7. Juni. Es bleibt abzuwarten, welcher Kurs das Land in Zukunft prägen wird.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Nach wochenlanger Auszählung sind die Kandidaten für die Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru gesetzt. Neben der konservativen Keiko Fujimori qualifizierte sich der linke Ex-Minister Roberto Sánchez für die zweite Wahlrunde am
7. Juni, wie die Wahlkommission am Freitag mitteilte. Nach Auszählung
aller Wahlzettel erhielt Fujimori 17,18 Prozent der Stimmen, Sánchez kam
mit 12,03 Prozent auf den zweiten Platz.
Fujimori ist die Tochter des 2024 verstorbenen
Ex-Präsidenten Alberto Fujimori und steht bereits zum vierten Mal in der
Stichwahl. Sie hat angekündigt, mit aller Stärke gegen Kriminalität vorzugehen. Nach ihrem Willen sollen Vorsitzende Richterinnen und
Richter in Strafrechtsprozessen künftig anonym bleiben. Häftlinge sollen
arbeiten, um sich ihr Essen zu verdienen.
Sánchez war Außenhandelsminister unter dem inhaftierten ehemaligen
Präsidenten Pedro Castillo und hat angekündigt, seinen früheren Mentor
zu begnadigen. Er will unter anderem die Staatsausgaben erhöhen, das
Steuersystem reformieren und die Bodenschätze des Landes teilweise
verstaatlichen. Verträge mit den im Land tätigen Bergbauunternehmen will
Sánchez neu verhandeln.