Filmfestspiele in Cannes: Asghar Farhadi kritisiert Iran, Israel und USA

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Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hat den Tod von Zivilisten im Irankrieg und die Niederschlagung der regierungskritischen Proteste im Januar in seiner Heimat verurteilt. Farhadi beklagte am Freitag bei einer Pressekonferenz beim Filmfestival in Cannes »den Tod zahlreicher Unschuldiger, von Kindern und Zivilisten« bei den Luftangriffen der USA und Israels auf Iran.

»Und vor diesem Krieg gab es den Tod zahlreicher Demonstranten, Menschen, die auf die Straße gegangen waren, um zu protestieren, die ebenso unschuldig waren und massakriert wurden«, fügte der 54-Jährige hinzu. Diese beiden Ereignisse seien äußerst schmerzhaft und würden niemals vergessen werden.

Farhadi, der 2012 und 2017 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann, tritt mit seinem jüngsten Werk »Histoires parallèles« (Parallele Geschichten) im Wettbewerb um die Goldene Palme in Cannes an.

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