Der linkspopulistische Politiker Jean-Luc Mélenchon will 2027 ein viertes Mal versuchen, Präsident von Frankreich zu werden. Bei der Wahl 2022 wurde er Dritter.
Aktualisiert am 3. Mai 2026, 23:52 Uhr Quelle: DIE ZEIT, Reuters, AFP, man
Jean-Luc Mélenchon, Mitgründer und Führungsfigur der französischen Linkspartei La France insoumise (LFI), will bei der nächsten Präsidentschaftswahl in Frankreich antreten. Das sagte er dem Fernsehsender TF1.
Es sei alles geplant, »ein Team, ein Manifest und ein Kandidat«, sagte der Politiker. Als Hauptrivalen bei der Wahl sehe er die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) an, sagte er.
Durch seine antikapitalistische Politik und sein populistisches Auftreten gilt Mélenchon als einer der umstrittensten Politiker Frankreichs. Er kandidierte bereits dreimal für das Amt des Präsidenten, 2022 wurde er Dritter.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron muss nach seiner zweiten Amtszeit abtreten. Um seine Nachfolge kämpft neben Mélenchon die RN von Marine Le Pen. Macrons erster Premierminister, Édouard Philippe, könnte für das gemäßigte Lager antreten. Die Wahl findet im April 2027 statt.

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