Da kann kein Arzt mehr helfen
15.05.2026, 13:26Lesezeit: 1 Min.

Was wissen wir über die Berufe derer, die beim Untergang Pompejis starben? Neue Forschungen geben etwas Klarheit. Und berichten von einem Mann, der womöglich bis zuletzt im Dienst war.
Als die römische Stadt Pompeji im Jahr 79 nach Christus in einem Ausbruch des Vesuvs unterging, wurden zahlreiche Menschen unter freiem Himmel vom Auswurf des Vulkans begraben.
Eine Gruppe von ihnen starb im sogenannten Garten der Flüchtenden im Süden der Stadt nahe der Porta Nocera bei einem kleinen Weinberg. Die Konturen von 14 Leichen konnte man durch Gipsabgüsse erhalten. Darunter ist auch ein Mann, der auf der Flucht eine im umliegenden Gips zunächst verborgene Kiste sowie eine Stofftasche mit sich führte.
Eine nähere, berührungsfreie Untersuchung der Kiste und ihres Inhalts ergab nun, dass es sich um das typische Besteck eines Arztes handelt, inklusive einer Schieferplatte zum Herstellen von Arznei.

vor 2 Stunden
1











English (US) ·