Grossauktionen in New York: Der zweitteuerste Rothko aller Zeiten

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Das Teuerste vom Teuersten ist wieder gefragt auf dem Kunstmarkt, doch sämtliche hochfliegenden Wünsche der Versteigerer werden von den Topsammlern trotzdem nicht erfüllt: Das ist das Ergebnis des abendlichen Auktionsauftakts der New Yorker „Marquee Week“ mit moderner und zeitgenössischer Kunst, der Sotheby’s ein Umsatzplus von 133 Prozent gegenüber Mai vorigen Jahres und 433,1 Millionen Dollar einbrachte.

Alle elf hochkarätigen Lose aus der Sammlung des Kunsthändlers Robert Mnuchin fanden Abnehmer. An die Spitze dieses „White Glove Sales“ rückte Mark Rothkos „Brown and Blacks in Reds“ mit Zuschlag bei 74 Millionen Dollar (Taxe 70 bis 100 Millionen). Brutto werden 85,8 Millionen fällig. Es ist der zweithöchste Preis, der je für eine Arbeit Rothkos bei einer öffentlichen Auktion bewilligt wurde, blieb aber dennoch deutlich unterhalb der ambitioniert angepeilten 100-Millionen-Dollar-Marke.

Teuerstes Werk im Zeitgenossen-Segment wurde Jean-Michel Basquiats Gemälde „Museum Security“, dessen Hammerpreis 45,3 Millionen Dollar (52,7 Millionen brutto) knapp die Voraberwartungen erfüllte.

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