Seit 2024 ist bekannt, dass Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Albanien ein Luxusresort bauen will. Finanziert werden soll der Bau von Kushners Investmentfonds, in dem viel Geld aus den Staatsfonds von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten steckt. Doch die Pläne haben in Albanien Widerstand ausgelöst, weil das Projekt in einem Naturschutzgebiet an der Küste entstehen soll, in dem Flamingos und viele andere Tiere leben.
Mittlerweile geht es bei den Protesten um mehr als um Umweltschutz – um so viel mehr, dass manche sogar schon von der „Flamingo-Revolution“ sprechen, benannt nach dem Tier, das die Demonstrierenden zum Symbol ihres Protests gemacht haben. Am vergangenen Samstag sind in Albaniens Hauptstadt Tirana schätzungsweise 200 000 Menschen auf die Straße gegangen, mit Bannern, albanischen Flaggen und vielen Flamingos aus Pappe, Plastik und Stoff.
Was genau die Demonstrierenden fordern und wie die Regierung darauf reagiert, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Tobias Zick, Experte für Südosteuropa im Politik-Ressort der SZ.
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Zum Weiterlesen und -hören:
Hier geht es zum Kurzporträt über den albanischen Präsidenten Edi Rama.
Hier lesen Sie einen Text über Edi Rama als Künstler.
Hier finden Sie die „Auf den Punkt“-Folge über die Vorschläge der Rentenkommission.
Und hier geht es zum Text über die Ursachen der Hitzewelle.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @DavidSenra (Youtube).
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