Patriarchat: MAGAs Männlichkeitsideologie

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Die Misogynie in der MAGA-Bewegung wird radikaler und politischer. Ein Thema im US-Podcast. Außerdem: Elon Musk siegt gegen Sam Altman und Stephen Colbert nimmt Abschied.

21. Mai 2026, 8:11 Uhr

Trump-Anhänger mit MAGA-Tattoo im Wahlkampf 2024 © Mike Blake/​Reuters

Ist gekränkte Männlichkeit das, was die rechte Basis von Donald Trump noch zusammenhält? Innerhalb der MAGA-Bewegung hat sich die sogenannte »Masculinism«-Bewegung etabliert, eine radikale Gegenbewegung zu Feminismus und Gleichberechtigung. Schon im Vorwort des von der konservativen Heritage Foundation geschriebenen Project 2025 wird betont, dass die Familie als Herzstück des amerikanischen Lebens wiederherzustellen sei. Nach extrem traditionellem Modell. 

Die Trump-Regierung forciert nicht nur dieses christlich-weiße Familienbild, sondern auch die Macht der Männer. Die misogynen Ideologien sind schon lange nicht mehr in Ecken des Internets ausgelebte Fantasien, sondern werden unterstützt von Kabinettsmitgliedern wie Verteidigungsminister Pete Hegseth. Der hat eine der kontroversesten Figuren, den Pastor Douglas Wilson, bereits im Pentagon predigen lassen. Eines unserer Themen im US-Podcast. 

Außerdem diskutieren wir über die gescheiterte Klage von Elon Musk gegen OpenAI und warum der Konflikt zwischen Musk und Sam Altman damit noch lange nicht vorüber ist. 

Und wir sprechen über den Abschied von Stephen Colbert, über die jüngsten Entwicklungen im Irankrieg und das Justizministerium, das Präsident Donald Trump und seine Familie vor Steuerverfolgung schützt. 

Im Get-out: die TV-Serien Your Friends & Neighbors mit Jon Hamm und Dutton Ranch mit Kelly Reilly und Annette Bening.  

Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Die jüngste Folge können Sie hier hören. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

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