New York im Schneefieber – zumindest zum Teil. Dutzende Menschen haben sich am Montag im Washington Square Park zu einer Schneeballschlacht verabredet. Möglich machte das ein heftiger Schneesturm, der zuvor über die Millionenmetropole gefegt war.
Manch einem Touristen gefällt die Stadt als »Winter Wonderland«.
O-Töne:
»Wir kommen eigentlich nicht von hier, daher ist es für uns sehr ungewohnt.«
»Ich habe so ein Wetter noch nie erlebt, daher finde ich es ziemlich cool, aber es ist auch sehr kalt.«
»Hier ist alles fantastisch. Es ist nicht zu kalt. Wir spazieren durch die Straßen und es sieht aus wie in einem Film. Es ist schön.«
Doch das Wetter bereitet den New Yorkern auch große Probleme: Auf dem Times Square hat sich der Schnee mittlerweile in Schneematsch verwandelt. Entwarnung gibt es deshalb noch nicht.
Zohran Mamdani, Bürgermeister von New York:
»New York befindet sich weiterhin im Ausnahmezustand. Das Reiseverbot ist seit heute Mittag aufgehoben, aber die Warnung wegen gefährlicher Verkehrsbedingungen bleibt bis Mitternacht bestehen. Ich fordere weiterhin alle nicht unbedingt notwendigen Fahrten mit Autos, Lastwagen, Motorrollern und E-Bikes zu unterlassen.«
Die gesamte US-Ostküste kämpft noch mit den Folgen des Schneesturms. Die entsprechende Blizzard-Warnung war für mehr als 40 Millionen Menschen ausgesprochen worden. Am Montag fielen landesweit mehr als 8000 Flüge aus. Starker Wind und schwerer, nasser Schnee ließen Bäume umstürzen, beschädigten Stromleitungen und verursachten Überschwemmungen an der Küste von Massachusetts. Am Montagabend waren noch etwa 500.000 Haushalte an der Ostküste ohne Strom.
Als Blizzard gilt ein Schneesturm mit starken Windgeschwindigkeiten, wenn er die Sicht einschränkt und das öffentliche Leben zeitweise lahmlegen kann. Zuletzt fegte ein vergleichbarer Sturm Ende Januar über die Ostküste der USA hinweg.

vor 2 Stunden
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